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Alle Artikel zum Thema Expertenwissen

EuGH verwirft Drei­jah­res­lö­sung bei Fern­wär­me­prei­sen

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Fernwärmekunden müssen Preiserhöhungen nicht automatisch hinnehmen, nur weil sie nicht widersprochen haben. Ein europäisches Urteil kippt die bisherige deutsche Rechtsprechung.

Das Flachdach einer Weinkellerei in Bingen musste erneuert werden. Auf die PU-Dämmung kamen selbstklebende EPDM-Kunststoffbahnen.
Regelwerk für Flachdächer

Dämmen und dichten

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Besonders stark der Witterung ausgesetzt, benötigen Flachdächer einen dauerhaft wasserdichten Aufbau, um gravierende Schäden zu vermeiden. Neben der DIN-Norm zur Abdichtung gibt es die Fachregel des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Sie ergänzt die normativen Vorgaben durch praxisnahe und konkrete Hinweise. Die Anfang 2026 überarbeitete Fassung reagiert auf aktuelle Anforderungen im Arbeitsalltag – darunter auf die Folgen des Klimawandels. Alexander Borchert

Wärmepumpen und Bat­te­rie­spei­cher trei­ben Ge­bäu­de­wen­de an

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Der aktuelle dena-Gebäudereport zeigt: Wärmepumpen und Batteriespeicher legen zu, Gebäudesolar und Bestandssanierung hinken hinterher.

DEN-GRE-Kongress findet am 23.- 24. September in Kassel statt

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In Kassel treffen sich Forschende und Energieberatende zum DEN-GRE-Kongress 2026. Anmeldeschluss ist der 16. September.

Wohnungsunternehmen fehlen oft klare Informationen zur Wirksamkeit von Sanierungsmaßnahmen.
Nachweisbasierte Baumethodik sichert Qualität

Reale Daten statt theoretischer Berechnungen

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Sanierungsmaßnahmen sind oft wirkungslos, weil ihr Ergebnis nicht an der Realität gemessen wird. Die Initiative zur nachweisbasierten Baumethodik will dies ändern, indem sie die Datengrundlage für ein verlässliches Monitoring schafft. Sie entwickelt dafür die nötigen Standards, evaluiert digitale Instrumente und denkt bei Abweichungen die Optimierung gleich mit. Markus Strehlitz

1   Bei den EZFH dominieren in Deutschlands Gemeinden nach wie vor fossile Brennstoffe (Gas, Heizöl, Kohle). Fernwärme spielt nur eine untergeordnete Rolle. Erneuerbare sind hauptsächlich im Süden vertreten.

Grafiken des Monats: Energieträger in Wohngebäuden

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Der Gebäudebestand in Deutschland beläuft sich nach dem Zensus 2022 von Destatis auf knapp 20 Mio. Gebäude. Den größten Anteil machen 15,9 Mio. Ein- und Zweifamilienhäuser (EZFH, 80 %) aus, gefolgt von 3,5 Mio. Mehrfamilienhäusern (MFH, 18 %). Knapp 470.000 Gebäude zählen als sonstige Gebäude mit...

Baukonjunktur 2025–2040 – kosten­loses Whitepaper verfüg­bar

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Das Impuls-Whitepaper zur deutschen Baukonjunktur ist bis 13.09.2026 kostenfrei verfügbar. Für Mitgliedsbüros bleibt die Arbeitshilfe gratis.

Solarenergie verliert an Vor­sprung, Elek­tri­fi­zie­rung hinkt hinterher

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Das DIW Berlin analysiert die Ener­gie­wende in Deutsch­land: PV droht ihren Vor­sprung zu ver­lie­ren, andere zent­rale Berei­che sind zu langsam.

Die Novelle des Energieeffizienzgesetzes sieht einige Erleichterungen vor. So müssen weniger Rechenzentren als bisher ihre Abwärme melden, nutzen oder weitergeben.
Novelle des Energieeffizienzgesetzes beschlossen

Regierung spart beim ­Energiesparen

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Das Bundeskabinett hat am 24. Juni 2026 den Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie beschlossen. Der vom Bundeswirtschaftsministerium eingebrachte Entwurf senkt die Effizienz­vorgaben an Unternehmen und öffentliche Hand an. Für die einen bedeutet die Novelle einen wichtigen Schritt, um Bürokratie abzubauen. Für die anderen stellt sie einen Rückschritt in Sachen Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit dar. Joachim Berner

Wie laufen Beratungsgespräche in der Praxis ab? Studierende der Hochschule Bremen informieren sich auf  der Messe Bremer Altbautage.
Qualifikation zur Energieberatung

Frische Kräfte

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An der Hochschule Bremen können sich Studierende der Architektur, der Energietechnik und vergleichbarer Fachrichtungen seit dem Wintersemester 2023/2024 zusätzlich für die Energieberatung Wohngebäude qualifizieren. Dies soll helfen, das immer drängendere Nachwuchsproblem der Beraterbranche in den Griff zu bekommen. Die GEB-Redaktion sprach mit Lehrenden sowie mit einer Absolventin über die Inhalte, die Besonderheiten und die Herausforderungen des Wahlmoduls.

Veranstaltungsort war das „Von Greifswald“, ein ehemaliger Güterbahnhof mit Gründerzeitflair.
GIH-Bundeskongress in Berlin

Reichlich Redebedarf zum ­Jubiläum

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Der diesjährige Bundeskongress des Energieberatendenverbandes GIH war keine reine Wohlfühlveranstaltung, trotz der Feier zum 25-jährigen Jubiläum. Mit ein Grund war das nach fast einhelliger Meinung der Anwesenden entkernte und verstümmelte Gebäudeenergiegesetz, jetzt Gebäudemodernisierungsgesetz, das die Regierung im Eiltempo durchbringen will. Dennoch gab es daneben auch Gelegenheit und Anlass, zufrieden zurück und mit Zuversicht nach vorne zu blicken. Alexander Borchert

ImmoBench-Marktbericht zeigt höhere Betriebskosten

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Der ImmoBench-Marktbericht 2025 weist höhere Betriebskosten aus. Der Median stieg auf 2,69 Euro je Quadratmeter und Monat. Warme Kosten legten um rund 42 Prozent zu.

BDEW: „Erbschaftsteuer darf PV-Ausbau nicht ausbremsen“

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Landwirtschaftliche Flächen gelten steuerlich nicht mehr als land- und forstwirtschaftliches Vermögen, sollten sie für PV-Freiflächenanlagen verpachtet werden.

1  Tiefste Mitteltemperaturen für die stationäre Heizlastberechnung aus DIN-, TRY- und Meteonormdaten für den extremen Winter in OranienburgJMT  Jahresmitteltemperatur (für Wärmeverluste an das Erdreich)
 TMT2  tiefste 2-Tagesmitteltemperatur (Grundlage in der DIN/TS 12831-1 [2]) 
 TMTx  tiefste x-Tagesmitteltemperatur (x ist für die Transmissionsheizlast je nach Bauschwere zu wählen, siehe [4]). 
 Je schwerer der Raum ist, desto größer sollte x sein. Da die Lüftungsheizlast sofort wirksam ist, wird x = 1 empfohlen 
 TRY2015 Auswertung durch DWD, Bezugszeitraum: 1995–2012 
 TRY2045 Prognose des DWD, Bezugszeitraum: 2031–2060 
 RCP  Representative Concentration Pathway, RCP8.5 entspricht einem „Weiter-so-wie-bisher“-Klimaszenario.
Wärmeleistungsberechnung zwischen Norm und Realität

Heizlast realitätsnah ermitteln

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Der Artikel beleuchtet die Diskrepanz zwischen einer normgerechten Heizlastberechnung und realen Verbrauchsdaten. Anhand eines Praxisbeispiels werden alternative Bewertungsansätze und deren Genauigkeit diskutiert. Energieberater:innen erhalten eine wertvolle Orientierung für eine realitätsnahe Dimensionierung von Heizsystemen. Norbert Nadler

Fachbuch

Schimmelpilzbefall fachgerecht angehen

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Das Fachbuch Wohnraumschimmel erläutert die Ursachen und Mechanismen von Schimmelpilzbefall, zeigt die Zusammenhänge von Wärmedämmung, Luftdichtheit und Nutzerverhalten und stellt Methoden der Analyse und praxisgerechte Sanierungsabläufe vor. Außerdem beleuchtet es rechtliche Rahmenbedingungen...

Leitfaden

Sanierungsprojekte ­steuerlich einordnen

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Der Verband für Bauen im Bestand hat einen praxisorientierten Leitfaden zur steuerlichen Behandlung von Bestandsgebäuden herausgegeben. Er soll helfen, die steuerliche Einordnung von Sanierungsprojekten zu vereinfachen, Unsicherheiten zu reduzieren und die Bauwende zu fördern. Der Leitfaden richtet...

Effizienzberechnungen für den TPN

Erfolgskontrolle – mit ­vertret­barem Aufwand

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Gegen Ende Januar entstand eine gewisse Unruhe in der Energieberatungsbranche, ausgelöst durch eine zusätzliche Abfrage von Effizienzkennwerten für den technischen Projektnachweis in der Bundesförderung für effiziente Gebäude. Das Bafa kam damit Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie zur Erfolgskontrolle der Förderung nach, die Energieberatende grundsätzlich befürworten. Die damit in vielen Fällen nötige Neubilanzierung sorgte jedoch für Unmut. Inzwischen allerdings wird eine Hilfestellung entwickelt, die den Mehraufwand in Grenzen halten soll. Alexander Borchert

Hohe Standards machen das Bauen teuer

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Die allgemein anerkannten Regeln der Technik seien eines der größten Hemmnisse, um einfacher und kostengünstiger bauen zu können, sagt der Jurist Marc Steffen im Podcast Gebäudewende. Außerdem erklärt er, weshalb Bauturbo und Gebäudetyp E aus seiner Sicht zwar sinnvolle politische Initiativen sind, aber nur wenig zur Bekämpfung der Baukrise beitragen.

Das Wohnen in einem energieeffizienten Gebäude ist kein Luxus und es darf  auch keiner werden, nicht für Mietende und nicht für Hausbesitzende.
Die Gebäudewende zum Gemeinschaftsprojekt machen

Klimaneutral und sozial

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Klimaschutz ist wichtig, das wissen – entgegen einer derzeit gerne weitergereichten Desinformation – die meisten Menschen. Allerdings müssen die Gegebenheiten so geschaffen werden, dass alle – unabhängig vom Einkommen – mitwirken und profitieren können. Eine im vergangenen Jahr vom Thinktank Agora Energiewende veröffentlichte Studie macht der Politik hierzu konkrete Vorschläge. Alexander Borchert

Gebäudeheizlast mit Heizgradtagen berechnen

Grad genau gerechnet

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Wie bestimmt man die Gebäudeheizlast im Bestand korrekt? Der Beitrag zeigt anhand eines Praxisbeispiels, dass alle Norm-Verfahren zum gleichen Wärmeverlustkoeffizienten führen und dass abweichende Heizlasten vor allem aus verschiedenen Temperaturdifferenzen stammen – nicht aus unterschiedlichem Nutzerverhalten. Albert Walch

Der Verbrauch an Primärenergien in Deutschland wird 2025 voraussichtlich stagnieren oder leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Die Jahresprognose der AG Energiebilanzen geht von einem Gesamtverbrauch in Höhe von 10.553 Petajoule (PJ) beziehungsweise 360,1 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) aus.

AG Energiebilanzen: Verbrauch 2025 möglicherweise stagnierend

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Der Primärenergieverbrauch in Deutschland wird 2025 mit großer Wahrscheinlichkeit stagnieren oder sogar leicht fallen, so die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen.

Fachbuch

Schadstoffe erkennen

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Das Fachbuch Schadstoffe im Baubestand erklärt kompakt und systematisch die beim Bauen im Bestand am häufigsten vorkommenden Schadstoffe. Es vermittelt praxisgerecht Hinweise, wie sie sich bewerten lassen. Dazu katalogisiert es die Schadstoffvorkommen übersichtlich und dokumentiert sie mit...

Führte durch den Tag: das Moderations-Dreierteam aus Redakteurin Claudia Siegele vom Gebäude-Energieberater, Redakteur Matthias Rehberger von der Glaswelt und Martin Prösler von Proesler Kommunikation
6. Digitale Fachforum „Gebäudehülle im Fokus“

Auch für Turbos gelten Regeln

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Bau-Turbo und Gebäudetyp E heißen die zwei Instrumente, von denen die Politik derzeit sich und anderen die schnelle Schaffung von Wohnraum verspricht. Sie standen im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalen Fachforums „Gebäudehülle im Fokus“ des Gentner Verlags. Alle Referenten waren sich einig, dass das Bauen und mehr noch das Modernisieren mehr Tempo brauchen, nicht aber darüber, wie geeignet diese beiden Werkzeuge sind. Auf jeden Fall, das zeigten die Beiträge der Sachverständigen und Vertreter der Hersteller, stehen die erforderlichen Bauverfahren, Bauteile und Baustoffe bereits zur ­Verfügung. ­Alexander Borchert

Gebäudereport

Bauwirtschaft in ­Zahlen

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Die Bauwirtschaft in Deutschland steckt weiter in einer schwierigen Lage: weniger Genehmigungen, sinkende Fertigstellungen, rückläufiger Absatz bei Fenstern und Dämmmaterialien sowie steigende Kosten. Dies zeigt das zweite Update des Dena-Gebäudereports 2025, das aktuelle Daten zu Baukosten...

Fachbuch

Was bauen kostet

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Die BKI Objektdaten Neubau – N21 sind erstmals nach konstruktiven Schwerpunkten gegliedert. Der aktuelle Band enthält 153 vollständig abgerechnete Neubau-Referenzobjekte mit Tragwerken in Massivbauweise aus Mauerwerk und Stahlbeton sowie Stahl – anschaulich und verständlich aufbereitet. Mit...