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Aktuelle Meldungen

Die Bundesratsausschüsse fordern Nachbesserungen am Gebäudemodernisierungsgesetz.

Bundesrat bremst GModG

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Die Ausschüsse des Bundesrats legen konkrete Empfehlungen zum GModG vor. Das Deutsche Energieberaternetzwerk (DEN) betrachtet diese differenziert.

Bundeskabinett beschließt Novelle des Wärmeplanungsgesetzes

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Die Novelle des Wärmeplanungsgesetzes soll Kommunen entlasten, Prozesse vereinfachen und die Digitalisierung stärken.

Bundesbauministerium stoppt Förderung für energetische Stadtsanierung

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Die KfW nimmt für das Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ keine Anträge mehr entgegen.

DUH-Hitze-Check 2026: Städte verlieren 900.000 Bäume

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Zwischen 2018 und 2025 verschwanden aus 195 deutschen Städten über 900.000 Bäume. Nur sieben erreichen den Richtwert von 30 Prozent Baumüberschirmung. Die Hitzebelastung steigt weiter.

Mehr Wind, weniger Kohle: Deutschland exportiert wieder mehr Strom als es importiert

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Im ersten Quartal 2026 stammte erstmals mehr als die Hälfte des in Deutschland erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen. Vor allem die Windkraft legte deutlich zu. Damit wurde Deutschland laut Statistischem Bundesamt erstmals seit Ende 2023 wieder Nettoexporteur von Strom.

Deneff fordert verbindliche Ziele im Energieeffizienzgesetz

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Vor der Kabinettsentscheidung zum Energieeffizienzgesetz (EnEfG) verlangt die Deneff, die wirtschaftliche Bedeutung der Energieproduktivität in den Mittelpunkt zu rücken.

PV2027-Studie: EEG-Novelle bremst privaten Photovoltaik-Ausbau aus

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Eine Simulationsstudie im Auftrag des Solarenergie-Fördervereins Deutschland hat die wirtschaftlichen Folgen der geplanten EEG-Novelle berechnet. Das Ergebnis: Nulleinspeisung verdreifacht die Stromgestehungskosten, die Amortisationszeit steigt auf über 25 Jahre.

Bündnis warnt vor Krisenlagen durch Extremhitze

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Unter dem Motto „Gemeinsam vorsorgen für Extremhitze“ haben Verbände bundesweit über Schutzmaßnahmen informiert. Ein Positionspapier fordert verbindliche Krisenstrukturen bei extremer Hitze.

ImmoBench-Marktbericht zeigt höhere Betriebskosten

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Der ImmoBench-Marktbericht 2025 weist höhere Betriebskosten aus. Der Median stieg auf 2,69 Euro je Quadratmeter und Monat. Warme Kosten legten um rund 42 Prozent zu.

GModG: Schlechte Karten für die Gebäudehülle

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Der Bundesverband effi­zien­te nach­hal­tige Ge­bäu­de warnt: das GModG macht durch neue Bewer­tungs­sys­te­ma­tik schlech­tere Däm­mung rech­ne­risch attraktiv.

Aus dem aktuellen Heft

Fake Noise

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Geräusche sind – und das kann man laut sagen – die wohl ambivalenteste Sinneswahrnehmung überhaupt. Nehmen wir mal das sirrende Fiepen eines Zahnarztbohrers, das einem durch Mark und Bein gehen kann – und quasi mit Links Phantomschmerzen im Weisheitszahn auszulösen vermag. Ganz anders das quirlig...

Gebäude-Energieberater 05/2026 als PDF

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Die gesamten Inhalte dieser Ausgabe finden Sie im folgenden PDF:

Fachbuch

Hinter jeder Tür findet sich Wissen

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Türen verbinden Räume miteinander, aber auch den Außen- mit dem Innenbereich. Zugleich sind sie ein wesentliches Element der Wohnraum- und Fassadengestaltung. Sie können reine Nutzfunktion haben oder gestalterische Kunstwerke sein. Das Türenbuch beschreibt die Anforderungen, Planungen, Konstruktions...

Leitfaden

Fahrplan zur ­Wärmeplanung

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Die kommunale Wärmeplanung (KWP) ist ein zentraler Baustein, um die Wärmewende und die klimaneutrale Wärmeversorgung in Deutschland zu beschleunigen. Das Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende hat dafür den Leitfaden Ausschreibung und Beauftragung einer Kommunalen Wärmeplanung herausgebracht. Er...

Studie

Wärmenetze finanzieren

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Die kommunale Wärmeplanung zeigt die Potenziale für Wärmenetze auf. Sie ist die Basis auf dem Weg zum eigenen Wärmenetz, kann aber keine belastbaren Aussagen zu Kosten und Umsetzbarkeit individueller Projekte machen. Deshalb hat die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) die...

Online-Tools

Digital werken

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Die digitalen Werkzeuge von HDG Bavaria sind darauf ausgelegt, Heizungsprofis den Alltag zu erleichtern. So finden sie im Hydraulikfinder den passenden technischen Bauplan für die Heizungsanlagen des bayerischen Herstellers von Holzheizungen und Wärmepumpen – inklusive abgestimmtem Klemmplan. Die...

Wärmebildkamera 

KI hilft bei der Schadenserkennung

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Hikmicro, Anbieter von Wärmebildtechnik, feiert sein zehnjähriges Jubiläum mit der Einführung des KI-gestützten Super-Scene-Modus, der den Übergang von der Bilderfassung zu verwertbaren Erkenntnissen beschleunigt. Das Anpassen von Parametern, das Verstehen thermischer Muster und das Treffen präziser...

Software

Update für die ­Energieberatung

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Mit der neuen Version EVEBI 14.2 hat Envisys folgende Neuerungen bei seiner Energieberatungssoftware eingeführt. So gibt sie Kennwerte des technischen Projektnachweises vor und nach Sanierung aus, die direkt an den Fördergeldgeber Bafa zum Nachweis von Einzelmaßnahmen übergeben werden können. Zu...

Fachbuch

So gelingt zukunftsfähiges Bauen

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Wie bauen wir in einer Welt sich verschärfender Ressourcenknappheit, wachsender Klimarisiken und steigenden regulatorischen Anforderungen zukunftsfähig? Diese Frage beschäftigt viele, die Gebäude planen, entwickeln oder betreiben. Antworten liefert das Fachbuch Zukunftsfähiges Bauen. Wie wir unsere...

Fachbuch

Wartung verhindert ­Wattverlust

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Der Bestand an Photovoltaikanlagen auf bundesdeutschen Dächern und Solarparks ist mittlerweile auf über fünf Millionen angewachsen. Auch wenn die Solargeneratoren keine heißen oder bewegten Teile haben, brauchen sie regelmäßige Durchsichten und Prüfungen. Weil die Betriebsführung und die Wartung der...

Dämmung

Fassade

Förderung

Heizungstechnik

Lüftung

Marktübersicht

Was macht ein Energieberater?

Energieberaterinnen und Energieberater unterstützen private Bauherren, Immobilienunternehmen, Kommunen und Industrieunternehmen in Fragen der Energieeffizienz und Gebäudesanierung. Die Berufsbezeichnung Energieberater ist nicht geschützt. Aktiv sind in diesem Umfeld Handwerker, Ingenieure und Architekten.

Energieberaterinnen und Energieberater, die für die Programme der Bundesförderung für effiziente Gebäude beraten wollen, müssen in der Regel in der Energieeffizienz-Expertenliste aufgeführt sein. Wer dort gelistet sein möchte, muss sich kontinuierlich weiterbilden. Das stellt sicher, dass die Fachleute in Fragen Förderung und Technik immer auf dem neuesten Stand sind.

Viele Energieberater sind selbstständig. Der Anteil derjenigen, die sich vor allem Energieberatung machen steigt. Energieberatung gibt es auch in Verbraucherzentralen.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude umfasst die Förderprogramme des Bundes, die Vergabe der Mittel erfolgt über das Bafa und die KfW. Es gibt Zuschüsse und zinsgünstige Kredite. Diese ersetzen die früheren Programme wie das Marktanreizprogramm.

Welche Aufgabe hat ein Energieberater?

Im Rahmen einer Energieberatung macht ein Energieberater zunächst eine Bestandsaufnahme des energetischen Zustands eines Wohngebäudes oder einer Gewerbeimmobilie. Neben der Hülle des Gebäudes beurteilt er auch die Qualität der Heizung. Er schlägt anschließend Maßnahmen zu einer Sanierung vor, schätzt die Kosten und definiert die Ziele der Sanierung.

Die Beratung kann in Richtung Einzelmaßnahmen oder Komplettsanierung gehen. Energieberater erstellen auch einen individuellen Sanierungsfahrplan für Gebäude. Dieser zeigt auf, welche Reihenfolge bei der Sanierung sinnvoll ist. Dafür gibt es im Rahmen der Bundesförderung zusätzliche Mittel.

Ein weiteres Aufgabenfeld eines Energieberaters ist die Baubegleitung. Die gibt es sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung. Sie unterstützt den Bauherren und stellt sicher, dass die Arbeiten in der vereinbarten Qualität ausgeführt werden. Für die Baubegleitung gibt es in der Bundesförderung für effiziente Gebäude ebenfalls finanzielle Unterstützung. Die Förderung der Baube­gleitung ist seit 1. Juli 2021 Teil der Förderung für die Sanierung, den Neubau oder den Kauf eines Effizienz­hauses und einzelne energe­tische Maßnahmen.

Energieberater können auch einen Energieausweis erstellen. Ein Energieausweis oder eine Kopie davon muss vorgelegt werden, wenn ein Gebäude neu vermietet, verkauft oder verpachtet wird. Das gilt auch für Maklerinnen und Makler. Die Kosten für einen Energieausweis sind unterschiedlich. Sie hängen vor allem davon ab, ob ein Verbrauchs- oder ein Bedarfsausweis erstellt wird.