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Aktuelle Meldungen

Regierung muss mehr für den Klimaschutz tun

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Die Bundesregierung muss beim Klimaschutzprogramm nachbessern, weil die darin enthaltenen Maßnahmen nicht ausreichen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Die deutsche Umwelthilfe hatte erfolgreich geklagt.

KI ist für Energieberater sowie deren Kunden relevant.

Studie: Künstliche Intelligenz hilft Planungsbüros bei der Kundenakquise

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Immer mehr Kunden suchen über digitale, KI-basierte Systeme nach geeigneten Anbietern und Beratern. Die jährlich durchgeführte CMO-Studie von Evergreen Media untersuchte hierzu die Herausforderungen und Strategien von Marketingleitern (CMOs). Wie verändert KI die Informations- und Auswahlprozesse? Welche strukturellen Folgen gibt es für die Beratung und Auftragslage von Planungsbüros? Diese Fragen beantwortet Alexander Rus im Gastbeitrag.

Die EU-F-Gase-Verordnung verschärft die Vorgaben für fluorierte Kältemittel und fördert den Einsatz natürlicher Alternativen wie Propan (R290) in industriellen Anwendungen.

F-Gase-Verordnung: Das ändert sich für Industrieunternehmen

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Die EU verschärft die F-Gase-Verordnung und fordert den Umstieg auf natürliche Kältemittel. Was das für Industrieunternehmen bedeutet, zeigt dieser Beitrag.

Fake Shop online

Warnung vor Pellet-Fakeshops

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Verbraucherzentralen und Schorn­stein­feger­hand­werk war­nen vor betrü­ge­ri­schen Fake­shops, die Pellets zu extrem nied­rigen Prei­sen an­bie­ten - und nie liefern.

von links: GIH-Geschäftsführer Benjamin Weismann, ZIV-Präsident Alexis Gula, GIH-Vorsitzender Stefan Bolln und ZIV-Vorstand Julian Schwark (Vorstand Energie, ZIV) unterzeichneten am 29. Januar 2026 eine Kooperationsvereinbarung.

Energieberatende und Schornsteinfeger kooperieren

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Der Energieberatungsverband GIH und der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks haben offiziell ihre Zusammenarbeit verkündet.

GIH und BuVEG wollen gemeinsam Energieeffizienz im Gebäudebestand stärken

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Der Bundesverband für Energieberatende (GIH) und der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) haben eine verstärkte Zusammenarbeit beschlossen.

2025: Wärmepumpenabsatz steigt um 55 % auf 299.000 Geräte

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Die Wärmepumpen-Branche ver­mel­det ein erfolg­reiches Absatz­jahr 2025: Mit 299.000 Heizungs-Wärme­pumpen stieg der Ab­satz gegen­über dem Vor­jahr um 55 %.

Das Rockywood–Gebäudeensemble liegt am Offenbacher Hafen. Energieliefer-Contracting ermöglicht eine energieeffiziente Versorgung.

Energiewende: Contracting erleichtert kommunalen Klimaschutz

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Energiespar-Contracting ermöglicht Kommunen, Klimaschutzmaßnahmen ohne hohe Anfangsinvestitionen umzusetzen. Doch was ist Contracting? Wie das Modell funktioniert, zeigt der Beitrag anhand eines erfolgreich umgesetzten Praxisbeispiels in Offenbach.

Klare Regeln für den Heizungstausch: Die 65-Prozent-Anforderung ist nach Ansicht des Verbändebündnisses dazu geeignet, einen schnellen Hochlauf der Erneuerbaren Energien weiter zu unterstützen.

Verbände-Appell zum GMG: Forderung nach schneller Klarheit und Planungssicherheit

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Ein Bündnis aus 14 Verbänden fordert von der Politik, das Gebäudemodernisierungsgesetz alias Gebäudeenergiegesetz schnell auf den Weg zu bringen, es dabei zu entschlacken, die 65-Prozent-Regel aber in jedem Fall beizubehalten. 

Großflächige Solarthermieanlagen sind eine kostengünstige Technologie zur Erzeugung erneuerbarer Wärme. Die zunehmende Verfügbarkeit von Daten und Informationstechnologien bietet die Möglichkeit, die Überwachung großflächiger Solaranlagen in die digitale Zukunft zu führen.

Leistung großer solarthermischer Kollektorfelder bewerten

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Mit einem neuen Tool lassen sich defekte Sensoren oder Fehlsteuerungen großer Solarthermieanlagen frühzeitig erkennen.

Aus dem aktuellen Heft

Gebäude-Energieberater 01/2026 als PDF

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Die gesamten Inhalte dieser Ausgabe finden Sie im folgenden PDF:

Wärmeverluste gegen Erdreich und Keller (1)

Richtig rechnen für warme Füße

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In der Regel genügt für ­das Ermitteln der Wärmeverluste gegen Erdreich und Keller die vereinfachte Berechnung mit Fx-Werten nach DIN V 18599-2. Das Verfahren ist jedoch für gekühlte Gebäude mit beispielsweise reversibler Wärmepumpe nicht anwendbar. Das normativ korrekte Vorgehen erfordert etwas mehr Eingabeaufwand, wird aber auch mit besseren Ergebnissen belohnt. Dieser zweiteilige Artikel geht auf die Berechnungsgrundlagen ein und verweist auf die passenden Rechenverfahren. Teil zwei zeigt die Konsequenzen für die Wärmebrückenberechnung auf. Friedemann Stelzer

Marcus Rackel, KEDi
Podcast

Von Heizungsoptimierung bis zum Sorgenkind Gebäudehülle

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Wie sich mithilfe eines Datenmonitorings die Effizienz von Heizungen verbessern lässt und was die Aufreger des Jahres 2025 waren – das sind die Themen der Folgen 42 und 43 des Gebäudewende-Podcasts. Unter anderem diskutiert die GEB-Redaktion über die Förderung von Dämmmaßnahmen und den Erfolg der Wärmepumpe. Markus Strehlitz

Zum 30. September 2025 waren gerade mal in 3,8 Prozent aller Messlokationen smarte Stromzähler installiert.
Schleppender Smart-Meter-Rollout

Langsam, aber sicher

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Die Verbreitung von intelligenten Stromzählern kommt in Deutschland nur mühsam voran. Ein Grund dafür ist die Komplexität des Systems aufgrund hoher Sicherheitsanforderungen. Eine Light-Variante könnte die Installation verein­fachen – doch der Ansatz hat ebenso Kritiker wie Befürworter.  Markus Strehlitz

Feuchteverhalten von zweischaligem Mauerwerk

Das Trocknungswunder

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Zweischaliges Mauerwerk ist in Nordeuropa ab zirka 1860 die typische Außenwandkonstruktion bei Wohnbauten. In Norddeutschland trifft man sie heute bei 60 Prozent aller Häuser an, viele davon immer noch ohne Kerndämmung. Das hat mit der Angst vor Feuchteschäden zu tun, die sich sogar in der Forderung einer Wandbelüftung in der DIN 1053 niederschlug. Diese Angst aber ist unbegründet, was bereits 1984 wissenschaftlich erwiesen wurde. Werner Eicke-Hennig

Gebäudeheizlast mit Heizgradtagen berechnen

Grad genau gerechnet

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Wie bestimmt man die Gebäudeheizlast im Bestand korrekt? Der Beitrag zeigt anhand eines Praxisbeispiels, dass alle Norm-Verfahren zum gleichen Wärmeverlustkoeffizienten führen und dass abweichende Heizlasten vor allem aus verschiedenen Temperaturdifferenzen stammen – nicht aus unterschiedlichem Nutzerverhalten. Albert Walch

Das Wohnen in einem energieeffizienten Gebäude ist kein Luxus und es darf  auch keiner werden, nicht für Mietende und nicht für Hausbesitzende.
Die Gebäudewende zum Gemeinschaftsprojekt machen

Klimaneutral und sozial

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Klimaschutz ist wichtig, das wissen – entgegen einer derzeit gerne weitergereichten Desinformation – die meisten Menschen. Allerdings müssen die Gegebenheiten so geschaffen werden, dass alle – unabhängig vom Einkommen – mitwirken und profitieren können. Eine im vergangenen Jahr vom Thinktank Agora Energiewende veröffentlichte Studie macht der Politik hierzu konkrete Vorschläge. Alexander Borchert

Sarah Dungs ist erste Vorsitzende des Verbands Bauen im Bestand sowie Geschäftsführerin und Mitgesellschafterin des Projektentwicklers Greyfield Group.
Sanieren statt Neu bauen

„Die größte Herausforderung ist der Mensch“

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Mit ihrem Verband Bauen im Bestand will Sarah Dungs die Bedingungen für dieses Thema verbessern und der Fokussierung der Branche auf den Neubau etwas entgegensetzen. Im Interview erklärt sie, welche Kernprobleme zunächst gelöst werden müssen, wie auch der Bestand vom Bauturbo profitieren könnte und warum Risiken nicht immer Risiken sein müssen.

1 Bei den Großbrandversuchen wurden mineralische Platten exemplarisch auf ihre Schutzwirkung getestet. Sowohl eine sechs Millimeter dünne Faserzementplatte (Knauf Aquapanel Cement Board Rooftop) sowie zwei zementgebundene Holzspanplatten (Cetris Basic Board) in acht und zwölf Millimeter Dicke wurden unmittelbar auf die EPS-Dämmplatten aufgelegt.
Brandsicherheit von PV-Anlagen auf Flachdächern

Brandschutz im Paket

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Mit der sich etablierenden Solarpflicht steigen die Anforderungen an sichere PV-Lösungen auf Flachdächern. Entscheidend sind nicht einzelne Materialien, sondern das Zusammenspiel des gesamten Dachaufbaus. Neue Untersuchungen zeigen, welche Konstruktionen verlässlich schützen. Ulrich Meier

Die Qualität einer Beratung hängt nicht nur vom Fachwissen, sondern auch von den kommunikativen und sozialen Kompetenzen des Experten ab.
Zielgruppenorientierte Energieberatung

So finden Beratende und Ratsuchende zusammen

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Es nützt das umfangreichste technische Wissen nichts, wenn der Energieberatende seine Kunden nicht erreicht. Experten aus der Praxis erklären, wie man eine gemeinsame Verständigungsebene findet, wo die größten Fallstricke lauern und auf welche Weise man seine kommunikativen Fähigkeiten im Arbeitsalltag trainieren kann. Eva Kafke

Dämmung

Fassade

Förderung

Heizungstechnik

Lüftung

Marktübersicht

Was macht ein Energieberater?

Energieberaterinnen und Energieberater unterstützen private Bauherren, Immobilienunternehmen, Kommunen und Industrieunternehmen in Fragen der Energieeffizienz und Gebäudesanierung. Die Berufsbezeichnung Energieberater ist nicht geschützt. Aktiv sind in diesem Umfeld Handwerker, Ingenieure und Architekten.

Energieberaterinnen und Energieberater, die für die Programme der Bundesförderung für effiziente Gebäude beraten wollen, müssen in der Regel in der Energieeffizienz-Expertenliste aufgeführt sein. Wer dort gelistet sein möchte, muss sich kontinuierlich weiterbilden. Das stellt sicher, dass die Fachleute in Fragen Förderung und Technik immer auf dem neuesten Stand sind.

Viele Energieberater sind selbstständig. Der Anteil derjenigen, die sich vor allem Energieberatung machen steigt. Energieberatung gibt es auch in Verbraucherzentralen.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude umfasst die Förderprogramme des Bundes, die Vergabe der Mittel erfolgt über das Bafa und die KfW. Es gibt Zuschüsse und zinsgünstige Kredite. Diese ersetzen die früheren Programme wie das Marktanreizprogramm.

Welche Aufgabe hat ein Energieberater?

Im Rahmen einer Energieberatung macht ein Energieberater zunächst eine Bestandsaufnahme des energetischen Zustands eines Wohngebäudes oder einer Gewerbeimmobilie. Neben der Hülle des Gebäudes beurteilt er auch die Qualität der Heizung. Er schlägt anschließend Maßnahmen zu einer Sanierung vor, schätzt die Kosten und definiert die Ziele der Sanierung.

Die Beratung kann in Richtung Einzelmaßnahmen oder Komplettsanierung gehen. Energieberater erstellen auch einen individuellen Sanierungsfahrplan für Gebäude. Dieser zeigt auf, welche Reihenfolge bei der Sanierung sinnvoll ist. Dafür gibt es im Rahmen der Bundesförderung zusätzliche Mittel.

Ein weiteres Aufgabenfeld eines Energieberaters ist die Baubegleitung. Die gibt es sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung. Sie unterstützt den Bauherren und stellt sicher, dass die Arbeiten in der vereinbarten Qualität ausgeführt werden. Für die Baubegleitung gibt es in der Bundesförderung für effiziente Gebäude ebenfalls finanzielle Unterstützung. Die Förderung der Baube­gleitung ist seit 1. Juli 2021 Teil der Förderung für die Sanierung, den Neubau oder den Kauf eines Effizienz­hauses und einzelne energe­tische Maßnahmen.

Energieberater können auch einen Energieausweis erstellen. Ein Energieausweis oder eine Kopie davon muss vorgelegt werden, wenn ein Gebäude neu vermietet, verkauft oder verpachtet wird. Das gilt auch für Maklerinnen und Makler. Die Kosten für einen Energieausweis sind unterschiedlich. Sie hängen vor allem davon ab, ob ein Verbrauchs- oder ein Bedarfsausweis erstellt wird.