Springe zum Hauptinhalt Springe zum Hauptmenü Springe zur SiteSearch

Fachbeiträge

Die Stiftung Klimaneutralität regt an, keine Steigerung der Sanierungsrate im Bereich der Gebäudehüllen anzustreben, sondern stattdessen den Austausch fossiler Heizungen durch Wärmepupen zu beschleunigen.

Reicht die derzeitige Sanierungsrate?     

-

Die Stiftung Klimaneutralität stellt auf Basis einer Prognos-Studie die bisher allgemein empfohlene Steigerung der Sanierungsrate in Frage. Anlässlich eines Online-Pressegesprächs stellten wiederum viele der Teilnehmenden aus Politik, Verbänden und Medien die besagten Schlussfolgerungen der Stiftung in Frage.

Führte durch den Tag: das Moderations-Dreierteam aus Redakteurin Claudia Siegele vom Gebäude-Energieberater, Redakteur Matthias Rehberger von der Glaswelt und Martin Prösler von Proesler Kommunikation
6. Digitale Fachforum „Gebäudehülle im Fokus“

Auch für Turbos gelten Regeln

-

Bau-Turbo und Gebäudetyp E heißen die zwei Instrumente, von denen die Politik derzeit sich und anderen die schnelle Schaffung von Wohnraum verspricht. Sie standen im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalen Fachforums „Gebäudehülle im Fokus“ des Gentner Verlags. Alle Referenten waren sich einig, dass das Bauen und mehr noch das Modernisieren mehr Tempo brauchen, nicht aber darüber, wie geeignet diese beiden Werkzeuge sind. Auf jeden Fall, das zeigten die Beiträge der Sachverständigen und Vertreter der Hersteller, stehen die erforderlichen Bauverfahren, Bauteile und Baustoffe bereits zur ­Verfügung. ­Alexander Borchert

20 Jahre GEB: Zwei Verbände – DEN und GIH

-

Die beiden Energieberaterverbände DEN und GIH sind wichtige und vertraute Mitstreiter der GEB-Redaktion, um die Interessen, Ziele, die alltäglichen Themen, Fragen und Herausforderungen der Energieberater zu thematisieren. Aus Anlass des 20-jährigen GEB-Jubiläums haben wir die Vorstände beider...

Die Immobilienpreise in Deutschland sind im Jahr 2024 weniger stark als zuvor gesunken.

Postbank Wohnatlas 2025: Immobilienpreise und Energieeffizenz

-

Die Immobilienpreise sind weiter im Abwärtstrend, allerdings deutlich abgeschwächt. Die meisten energieeffizienten Immobilien finden sich in Ostdeutschland und in Südbayern.

Generationenwechsel bei Gentner: Robert Reisch (links) tritt an die Stelle seines Vaters Erwin Fidelis Reisch und forciert im Verlag die digitale Transformation.

20 Jahre GEB: Rück- und Ausblick von oben

-

Wie nimmt eigentlich die „obere Etage“ des Gentner-Verlags den GEB wahr? Claudia Siegele, dienstälteste GEB-Redakteurin, sprach mit dem Geschäftsführer Robert Reisch über die Anfänge und den Wandel in 20 GEB-Jahren.

Herr Reisch, als der GEB 2005 als neue Fachzeitschrift aus der Taufe gehoben wurde...

Die serielle Sanierung eines Ensembles aus drei Mehrfamilienhäusern in Köln-Zollstock wurde noch vor dem Baustart als KlimaQuartier NRW ausgezeichnet.

Das nächste Level der seriellen Sanierung

-

Serielles Sanieren hat sich als unverzichtbare Säule für den klimaneutralen Bestand etabliert. Das zeigen drei serielle Sanierungsprojekte in Köln.

Peter Kafke: „Wir haben den Eindruck, dass sich der Markt langsam wieder beruhigt. Der ganz große Druck ist raus.“

„Es gab flächen­deckend starke Preis­steigerungen“

-

Wie sich die Preise für den Heizungs­tausch seit 2021 entwickelt haben und warum, erläutern Experten der Energie­beratung der Verbraucher­zentrale im Interview.

Stefan Materne: „Seit wir die Preise erfassen, kannten sie nur eine Richtung: nach oben.“

„Die Preise für den Heizungstausch sind zu hoch“

-

Im Interview bewerten Experten der Energie­beratung der Verbraucher­zentrale das aktuelle Preis­niveau bei Wärme­pumpen, Gas- oder Bio­masse-Heizkesseln.

Seit Mitte 2024 sind die Preise für die Anschaffung eines neuen Wärmeerzeugers im Durchschnitt um 5,3 % gestiegen. Im Jahr davor lag dieser Wert noch bei 8,9 %.

Preisspiegel: So viel kostet heute eine neue Heizung

-

Was Hauseigentümer im Schnitt für Wärme­pumpen, Gas- oder Bio­masse­kessel zahlen und wo die Preis­ent­wicklung hingeht, zeigen neue Daten der Verbrau­cher­zentrale.

Die kontinuierlich anfallende Abwärme von Rechenzentren ist eine Niedertemperaturquelle. Um sie ökonomisch und ökologisch sinnvoll für Heizzwecke einzusetzen, sind kurze Transportwege zu den Verbrauchern unerlässlich.

Rechenzentren als Wärme­quelle im urbanen Raum einsetzen

-

Die Abwärme von Rechenzentren lässt sich nach­haltig auf Quartiers­ebene nutzen. Zwei Projekte in Berlin zeigen, wie dies in der Praxis aus­sehen kann.

Die ökologisch Bewegten, die zum Beispiel bewusst aufs Auto verzichten, muss man meist nicht mehr vom Umstieg auf Erneuerbare überzeugen. Es sind die Konservativen, die Überzeugungsarbeit machen. Aber die lohnt sich.

Zum Handeln motivieren, nicht irritieren

-

Effektive Kommunikation in der Energieberatung Die Zögerlichen unter den Hauseigentümer:innen für den Umstieg auf eine Wärmepumpe zu gewinnen, wird oft als schwierig empfunden. Was bei technikaffinen Early Adopters jahrelang funktioniert hat, erreicht die breite Mitte nicht. Die Herausforderung lässt sich meistern, wenn man übliche Fehler in der Kommunikation vermeidet. Anja Floetenmeyer-Woltmann

Das Prinzip der Schrägbohrtechnik: Von einem zentralen Ansatzpunkt werden Bohrungen in einem Winkel von 10° abgeteuft.

Verfahren erlaubt platzsparende Sonden­felder im Bestand

-

Eine vom Fraunhofer IEG entwickelte Schräg­bohr­technik ermöglicht es, komplette Erd­wärme­sonden­felder von einem zentralen Ansatzpunkt aus anzulegen.

Moderatorin war Anke Plättner, eingeladen hatten die Verbände, vertreten durch (v. l. n. r.) Lukas Siebenkotten (DMB), Katharina Metzger (BDB), Dirk Salewski (BFW), Wolfgang Schubert-Raab (ZDB), Robert Feiger (IG Bauen-Agrar-Umwelt), Axel Gedaschko (GdW) sowie Hannes Zapf (DGfM)

Wer kennt den Weg aus der Wohnungskrise?

-

Der akute Wohnraummangel war Gegenstand des 16. deutschen Wohnungsbautages, organisiert von Verbänden der Bau- und Immobilienbranche. Viele der Anwesenden waren sich über die Ursachen der Krise einig und sahen die Lösung im Neubau. Eine ganz andere Analyse des Problems samt Alternativvorschlägen lieferten aus dem Off die Deutsche Umwelthilfe und Architects for Future.

CDU und SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt, der auch für die Baubranche wichtige Rahmenbedingungen setzt.

Koalitionsvertrag lässt konkrete Fragen zum Bauen offen

-

Die Akteure der Gebäudebranche sehen positive Ansätze beim von CDU und SPD vorgelegten Koalitionsvertrag. Nun müsse aber schnell Klarheit über die konkrete Umsetzung folgen, vor allem bei den geplanten Änderungen am Gebäudeenergiegesetz und der Umsetzung von EU-Recht.

Zu schade für die Halde, für die Deponie: Bauschutt ist kein Abfall, sondern Rohmaterial, in dem tonnenweise graue Emissionen stecken.

Baustoffe nachhaltig nutzen dank Materialkataster

-

Ein vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung entwickeltes Materialkataster für Deutschland soll essenzielle Grundlagen zum zirkulären Bauen liefern.

Zum Zeitpunkt der Machbarkeitsstudie gab es für das Werftquartier am Rhein lediglich eine grobe Planung von sieben Mehrfamilienhäusern, einem Büroturm und einem Hotel.

Flusswasser oder Abwasser? Warmes oder kaltes Netz?

-

In einer Machbar­keits­studie für das Nah­wärme­netz eines neuen Wohn­quartiers am Rhein wurden ver­schie­dene Varianten unter­sucht. Das Ergebnis über­rascht.

20 Jahre GEB: 3 leitende Köpfe

-

Als dienstälteste GEB-Redakteurin kennt Claudia Siegele nicht nur die 20-jährige Historie der Fachzeitschrift von der Pike auf, sondern auch jene drei leitenden Köpfe, die den GEB als Chefredakteur:innen aufgebaut, geprägt und kontinuierlich weiterentwickelt haben. Warum nicht alle drei mal an einen...

Ludwig Friedl ist Vorsitzender der Bayrischen Energieagenturen und langjähriger Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg.

„Die Wärmewende ist ein ökologischer und ökonomischer Erfolgsfaktor“

-

Ludwig Friedl, Vorsitzender des Landesvereins der bayerischen Energieagenturen und Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg, spricht im Interview mit dem GEB über die aktuelle Lage und die Zukunftschancen der Wärmewende sowie darüber, wie man sie besser kommuniziert.   

Jan Rosenow: „Wir haben keine europaweite Verunsicherung im Wärmepumpenmarkt.“

„In Großbritannien kosten Wärmepumpen nur die Hälfte!“

-

Im Interview spricht der Energieexperte Jan Rosenow über die Lage im europäischen Wärmepumpenmarkt und die Preisunterschiede zwischen Deutschland und Großbritannien.

Die Umlagenrückerstattung nach § 22 Energiefinanzierungsgesetz beträgt im Jahr 2024 1,108 Ct/kWh. Sie kann für Wärmepumpen mit eigenem Zählpunkt infrage kommen.

Nicht vergessen: Rück­erstat­tung für Wärme­pumpen-Strom beantragen

-

Für eine Wärmepumpe mit eigenem Zähl­punkt kann man sich einen Teil der Strom­kosten für 2024 zurück­erstatten lassen. Die Antrags­frist läuft Ende Februar ab.

Jan Rosenow: „Ich halte es für entscheidend, das Verhältnis vom Strompreis zum Gaspreis abzusenken.“

„Die Wärme­wen­de ist zum po­li­ti­sch­en Spiel­ball ge­wor­den!“

-

Im Inter­view ver­rät der Ener­gie­ex­per­te Jan Rosenow, was die Po­li­tik jetzt bei der Wär­me­wen­de tun soll­te und wel­che Tech­no­lo­gien ent­schei­dend sind.

Jan Rosenow: „Wir müssen nicht warten, wir wissen sehr genau, welche Technologien uns für die Energiewende zur Verfügung stehen.“

„Technologieoffenheit ist nicht nur verkehrt, sondern auch gefährlich!“

-

Energieexperte Jan Rosenow warnt davor, das Gebäudeenergiegesetz im Wahlkampf zu instrumentalisieren. Im Interview plädiert er für realistische Optionen und Planungssicherheit.