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Alle Artikel zum Thema Fachwissen

Die KI als digitaler Assistent: Sie schreibt und ordnet, während der Fachmann prüft und entscheidet.
So unterstützt KI im Büroalltag

Digitale Hilfe gegen die Zeitfresser

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Ein großer Teil der Arbeit eines Energieberaters findet nicht auf der Baustelle statt, sondern am Schreibtisch. Berichte, individuelle Sanierungsfahrpläne, Förderrecherche und verständliche Zusammenfassungen für Kunden kosten Stunde um Stunde. Künstliche Intelligenz kann unterstützen und als Assistent dienen, aber kein Ersatz sein für die fachliche Kompetenz. Adrian Groth

Das Flachdach einer Weinkellerei in Bingen musste erneuert werden. Auf die PU-Dämmung kamen selbstklebende EPDM-Kunststoffbahnen.
Regelwerk für Flachdächer

Dämmen und dichten

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Besonders stark der Witterung ausgesetzt, benötigen Flachdächer einen dauerhaft wasserdichten Aufbau, um gravierende Schäden zu vermeiden. Neben der DIN-Norm zur Abdichtung gibt es die Fachregel des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Sie ergänzt die normativen Vorgaben durch praxisnahe und konkrete Hinweise. Die Anfang 2026 überarbeitete Fassung reagiert auf aktuelle Anforderungen im Arbeitsalltag – darunter auf die Folgen des Klimawandels. Alexander Borchert

Einfluss der Bauweise auf den sommerlichen Wärmeschutz

Wenn Speichern zum Problem wird

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Der Massivbauweise wird immer wieder eine hohe Resilienz bei sommerlichen Hitzephasen bescheinigt. Die Erfahrungen dieses Sommers zeigen: Bei anhaltend tropischen Nächten ist die Speicher­fähigkeit schwerer Bauteile schnell erschöpft und sie heizen tagsüber die Räume zusätzlich auf. Sind leichte Bauweisen hier im Vorteil? Was muss sich in Anbetracht des Klimawandels beim ­sommerlichen Wärmeschutz ändern? Frank Huster, Robert Hipp-Huster

1  Holzweichfaserplatten müssen etwas dicker ausfallen als zum Beispiel EPS-Platten, enthalten aber weniger graue Energie. Diese hier werden dazu mit zementfreiem Mörtel verarbeitet.
Wärmeschutz nachrüsten

Aufs Klima der Zukunft vorbereitet

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Die energetische Sanierung von Gebäudehüllen verläuft insgesamt schleppend und hat sich jüngst sogar noch verlangsamt. Und das obwohl ausreichend Verfahren und Dämmstoffe zur Verfügung stehen, um in fast jeder baulichen Situation den Wärmeschutz zu verbessern. Gründe sind die Förderpolitik, die gesetzlichen Regelungen, aber ebenso weit verbreitete Fehlannahmen über die Wärmedämmung. Dabei dient sie nicht nur der Einsparung von Heizenergie, sie macht die Gebäude auch klima- und krisen­fest. ­Alexander Borchert

Wie gut lässt sich ein Gebäude mit Hilfe von Automation und IT smart sowie effizient betreiben? Diese Frage soll der Smart Readiness Indicator beantworten.
Gebäudeautomation lässt sich jetzt bewerten

Ein Zeugnis für smarte Gebäude 

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Ob ein Gebäude auf die Bedürfnisse seiner Nutzer und des Energienetzes reagieren kann, ließ sich bislang kaum einheitlich beurteilen. Mit dem Smart Readiness Indicator führt die Europäische Kommission nun eine standardisierte Bewertung für die Intelligenzfähigkeit von Gebäuden ein. Dieser hat vor allem die Fähigkeiten von Gebäudeautomation sowie Informations- und Kommunikationstechnik im Fokus. Tristan Emich

Jan Karwatzki
Podcast Gebäudewende

Weniger Förderung, aber mehr Beratungsbedarf

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Es gibt Klärungsbedarf in Sachen Förderung – vor allem durch die reformierte Bundesförderung für effiziente Gebäude, aber auch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz. In Folge 52 des GEBäudewende-Podcasts gibt Jan Karwatzki vom Ökozentrum NRW einen Überblick über die Änderungen. Er erläutert, worauf Sanierungswillige jetzt achten sollten und erklärt, warum der Beratungsbedarf steigt. Markus Strehlitz

Energetische Maßnahmen lassen sich von der Einkommenssteuer absetzen. Das gilt auch für die Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft.
Finanzierung energetischer Modernisierungen in WEGs (5)

Gut beraten, besser finanziert

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Ob Dachsanierung, Fenstertausch oder Heizungsmodernisierung – was technisch sinnvoll ist, scheitert in Wohnungseigentümergemeinschaften häufig an der Frage, wer das Vorhaben bezahlen soll. Der Artikel erläutert, wie Erhaltungsrücklage und Wirtschaftsplan die Ausgangslage klären, welche Förderprogramme greifen und welche Finanzierungsmodelle infrage kommen. Martin Fischer

Wohnungsunternehmen fehlen oft klare Informationen zur Wirksamkeit von Sanierungsmaßnahmen.
Nachweisbasierte Baumethodik sichert Qualität

Reale Daten statt theoretischer Berechnungen

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Sanierungsmaßnahmen sind oft wirkungslos, weil ihr Ergebnis nicht an der Realität gemessen wird. Die Initiative zur nachweisbasierten Baumethodik will dies ändern, indem sie die Datengrundlage für ein verlässliches Monitoring schafft. Sie entwickelt dafür die nötigen Standards, evaluiert digitale Instrumente und denkt bei Abweichungen die Optimierung gleich mit. Markus Strehlitz

Widerrufsbelehrung bei Verbrauchergeschäften

Ich möchte lieber doch nicht …

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Privatpersonen bei Vertragsabschlüssen sind gegenüber Geschäftspartnern gesetzlich besonders geschützt – zentrales Element ist das Widerrufsrecht. Wurde ein privater Kunde darüber nicht ausdrücklich informiert oder ist die Aufklärung nicht nachweisbar, kann er den Vertrag widerrufen und der Energieberater erhält für seine erbrachte Leistung – die sich naturgemäß nicht zurückfordern lässt – kein Geld. Ein Thema, das jeden Energieberater interessieren muss. Thomas Schneider

Bauschäden bei energetischen Sanierungen

Wenn der Gutachter dreimal klingelt

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Drei Fälle aus der Sachverständigenpraxis zeigen, wie kleine Fehler an Gauben, Fenstern und Lüftungsanlagen große Folgen haben können – und warum der richtige Ortstermin oft wertvoller ist als die spätere Mängel­feststellung. ­Georg Sander

Aufstockungen und Dachausbau

Neues Wohnen oben

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Die Nachverdichtung im Gebäudebestand eröffnet Chancen für mehr Wohnraum und eine nachhaltige Bestandsentwicklung. Der Beitrag beleuchtet die entscheidenden bauphysikalischen und plane­rischen Aspekte und zeigt ihre Bedeutung für die Energieberatung auf. Jan Cremers

Uwe Lutterbeck
Podcast Gebäudewende

Innendämmung sorgt für salzfreie Wände

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Was tun bei bauschädlichen Salzen im Mauerwerk? Eine aufwandsarme Alternative zu klassischen Sanierungsputzen können kapillar­aktive Mineraldämmplatten sein, wie Uwe Lutterbeck von Xella in Folge 51 des Podcasts GEBäudewende erklärt. Markus Strehlitz

Je nach Messverfahren entscheiden Lichtverhältnisse, Materialoberflächen und die Bedienung über die Qualität einer Lidar-Aufnahme.
Raumaufmaß-Apps im Vergleich 

Laserimpulse ersetzen Maßband

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Moderne 3D-Aufmaß-Apps versprechen, Gebäude­daten schnell digital zu erfassen und für Energieausweise, Heizlastberechnungen oder Sanierungsfahrpläne weiterzuverwenden. Der Beitrag erläutert die Unterschiede zwischen Lidar- und Fotogrammetrie-Apps, zeigt typische Einsatzfelder und stellt ausgewählte Lösungen vor. Marian Behaneck

Die Fassadenbereiche mit Profilglas der Mehrfamilienhäuser in Brühl verfügen über keine klassische Dämmung. Der freie Blick auf die Massivholzwand war gewünscht.
Nachhaltiger Geschosswohnungsbau mit nachwachsendem Baustoff

Haus aus heimischem Holz

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Eine ungewöhnliche Bauweise und ein – noch – ungewöhnliches Material wählte man für ein Mehrfamilienhaus in Brühl bei Mannheim. An der Fassade übernimmt eine Luftschicht hinter der Profilverglasung die Dämmfunktion, als konstruktiver Baustoff dient heimisches Holz – auch solches, das früher als sogenanntes Käferholz aussortiert worden wäre. Christine Ryll

Algen auf WDVS-Fassaden

Es grünt so grün ...

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Die Ursachen für den Befall von Putzoberflächen mit Algen und Flechten sind vielfältig und, aber nicht unvorhersehbar. Zwar lassen sich nicht alle Risiken wie zum Beispiel klimatische oder umweltbedingte Einflüsse von vornherein ausschließen, aber Planer und Ausführende können den Mikroorganismen durchaus etwas entgegensetzen: Ein bauphysikalisch-konstruktiver Feuchteschutz, die geeignete Materialwahl beim Putzsystem sowie eine überlegte Rezeptur und Farbgestaltung können Fassaden auch ohne den Zusatz von Bioziden algenresistent machen. Silke Sous, Claudia Siegele

Die im Projekt Smart Living Next geschaffene Infrastruktur wurde in verschiedenen Gebäuden getestet – unter anderem im Wohnquartier Future Living Berlin im Berliner Ortsteil Adlershof.
Sicherer Datenaustausch im Gebäudesektor

Ein Safe Space für Bauwerksdaten

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Vom Smart Home bis zur Heizungsoptimierung – für viele digitale Anwendungen müssen Informationen aus verschiedenen Systemen zusammengebracht werden. Das ist kompliziert und birgt Sicherheitsrisiken. Im Projekt Smart Living Next wurde ein System entwickelt, das die Daten für alle verfügbar macht und gleichzeitig schützt. Dies eröffnet unter anderem neue Möglichkeiten für die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen und die Arbeit von Energieberatenden. Markus Strehlitz

Die Smarter E Europe hat gezeigt: Batteriespeicher sind eine Schlüsseltechnologie für die Integration erneuerbarer Energien.
Die Trends rund um die Photovoltaik

Speicherboom und smartes Energiemanagement

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Die Deutschen setzen weiter auf Photovoltaik, besonders beliebt sind aber Batteriespeicher. Komplettsysteme, mit denen Unternehmen Strom flexibler nutzen und Kosten sparen können, sind besonders gefragt, wie die Messe ­Smarter E Europe gezeigt hat. Ein weiterer Trend: Sowohl im privaten wie im gewerblichen Bereich macht Software die Technik einfach bedienbar und intelligent. Markus Strehlitz

Ranga Yogeshwar
Podcast Gebäudewende

Blinde Flecken der Energiewende

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Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar hat in der Jubiläumsfolge des Podcast Gebäudewende über seine Sicht auf die Energieberatung gesprochen. Dabei erklärt er, wie Komplexität die Energiewende behindert, warum er das Thema Förderung sehr kritisch sieht und wieso er aus purem Interesse eine Prüfung zum Energieeffizienzexperten absolviert hat. Markus Strehlitz

Sommerumfrage 2026 zur Energieberatung

Erst antworten, dann urlauben!

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Anfang Juni hat die GEB-Redaktion mit Partnerorganisationen die Sommerumfrage zu aktuellen Themen der Energieberatung gestartet. In den vergangenen Monaten ist viel passiert, was die Branche bewegt: Das umstrittene Gebäudemodernisierungsgesetz steht vor der Tür, die Energiepreise schießen durch die Decke und KI verändert grundlegend den beruflichen Alltag in der Energieberatung. Claudia Siegele

Steuerliche Folgen der Betriebsaufgabe

Aus die Maus – und dann?

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Wer vor der Entscheidung steht, sein Energie­beratungsbüro altersbedingt aufzugeben oder sein Einzelunternehmen aus wirt­schaftlichen Gründen nicht weiter zu betreiben, sollte die steuerlichen Konsequenzen kennen und überlegt handeln. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Belastungen aus der ­Besteuerung des betrieblichen Aufgabegewinns im Rahmen zu halten. Thomas Schneider

Der Energieberatungsmarkt hat ein Preisproblem

Mehr zu tun für weniger Honorar

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Rekordumsätze bei gleichzeitig fallenden Preisen – der Energieberatungsmarkt 2024 steckt voller Widersprüche. Eine neue methodische Bereinigung korrigiert das geschätzte Marktvolumen von 2,3 Milliarden auf ein Mindestvolumen von 1,3 Milliarden Euro. Wer wissen will, wohin sich Preise, Nachfrage und Wettbewerb entwickeln, findet hier die entscheidenden Kennzahlen. Louisa Döpking, Dominik Jessing

Trockenbauweise – besser Lehm oder Gips?

Auf Platte machen

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Der Trockenbau ist als alleinige oder mit dem Massivbau kombinierte Bauweise aus der Baupraxis nicht mehr wegzudenken – doch wie nachhaltig ist er wirklich? Mit der geplanten Verknappung des REA-Gips durch den Kohle­ausstieg und der Kritik am Naturgipsabbau rücken Lehmbauplatten als ökologische Alternative ins Rampenlicht. Was genau sind die Vor- und Nachteile beider Baustoffe und was sollten Energieberater bei der Qual der Wahl zwischen Gipskarton- und Lehmbauplatten bedenken? Claudia Siegele

PV-Brandrisiken auf Flachdächern im Bestand

Wenn PV-Anlagen zündeln

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Flachdächer von Gewerbe- und Industriegebäuden bieten reichlich Platz für PV-Anlagen – doch beim nachträglichen Aufständern auf brennbaren Dachaufbauten lauern Brandrisiken, die bislang kaum standardisiert geprüft werden. Das Forschungsprojekt des AIBau soll hierzu konkrete Erkenntnisse liefern und Aussagen zu brandsicheren Flachdachaufbauten unter PV-Anlagen treffen. Bis dahin müssen Bauherren, Behörden, Planungsbüros und Versicherungen mit teils widersprüchlichen Empfehlungen umgehen – und mit dem Risiko. Géraldine Liebert, Claudia Siegele

Torsten Lütten
Podcast Gebäudewende

Die unterschätzte Technologie

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Die Energiewende kann nur mit einem Mix verschiedener Technologien gelingen. Und eine davon sollte Solarthermie sein, glaubt Torsten Lütten von der DGS. In Folge 49 des Podcast Gebäudewende, erklärt er, was die Technik so effizient macht, welche Einsparmöglichkeiten sie bietet und wo er gute Zukunfts-Chancen für sie sieht.  Markus Strehlitz

Sanitärräume ohne eigenes Fenster müssen gemäß DIN 18017-3 grundsätzlich über eine mechanische Lüftung verfügen, die im Bedarfsfall unerwünschte Gerüche oder Feuchte abführt.
Entlüftungsanlagen nach DIN 18017-3

Ohne Fenster lüften

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Die DIN 18017-3 spielt in der Praxis eine deutlich größere Rolle, als viele Planer vermuten. Der Beitrag zeigt, wie Entlüftungsanlagen normgerecht geplant werden, welche Unterschiede zur DIN 1946-6 bestehen und worauf bei Zuluftführung und Brandschutz zu achten ist. Energieberatende erhalten einen kompakten Überblick und das nötige Wissen, um Lüftungskonzepte fachgerecht und rechtssicher bewerten zu ­können. Thorsten Fiedel