Dossier

Luftdichtheit

Voraussetzung für das Erstellen einer luftdichten Gebäudehülle ist ein sauber ausgearbeitetes Luftdichtheitskonzept. Alle beteiligten Gewerke müssen wissen, wie die jeweiligen Details auszuführen sind. Auch bei der Luftdichtheitsmessung ist einiges zu beachten.

Heftige Zugerscheinung durch die vertikalen Fugen einer Kalksandsteinwand. Hier wurde der Glattstrich vergessen, bevor die Elektroinstallation erfolgte. Diese Fehler passieren meist durch Unwissenheit und nicht aus Kostengründen.

GEB 02-2018

Die Tücke der Lücke

Luftdichtheit im Detail  Die dichte Gebäudehülle ist die Basis für Energieeffizenz und eine bauschadensfreie Konstruktion. Ob Holz- oder Massivbau, jede Bauweise hat ihre typischen Problemzonen, was die Luftdichtung der Gebäudehülle anbelangt. Eine typische Falle sind unvermörtelte Stoßfugen im Mauerwerk – und doch nur eines der konstruktiven Details, die bei der Planung beachtet werden sollten. Der Artikel geht auf häufige Schwachstellen ein und zeigt, wie diese bereits in der Planung vermieden werden können. Holger Merkel

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1 Nicht nur im Alltag, sondern auch auf unseren Baustellen sind Klebebänder längst nicht mehr wegzudenken.

GEB 01-2018

Haftung von der Rolle

Klebebänder im Hochbau Eine luftdichte Gebäudehülle ist heute ohne Klebebänder undenkbar. Sie garantieren Energieeffizienz und sind für Anschlüsse, Bahnenstöße und Durchdringungen so etabliert wie der Nagel im Holzbau. Egal ob an Fenstern, im Dach oder an Wänden – im gesamten Gebäude werden oft mehrere Hundert Meter Klebeband abgerollt, und es wird erwartet, dass sie über Jahrzehnte ihre Aufgabe erfüllen. Ein kleiner Überblick zu Klebetechnik und Eigenschaften bauüblicher Klebebänder. Jens Lüder Herms

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1 Wenn der Gipskarton verlegt ist, wird nicht mehr zu erkennen sein, warum es hier zieht. Solch eine Leckage bleibt auch dann problematisch, wenn der Dichtheitsgrenzwert eingehalten wird.

GEB 01-2018

Lücken und Fehler entdecken

Häufige Mängel in Berichten zur Dichtheitsprüfung der Gebäudehülle Wer die Dichtheitsprüfung nur als notwendiges Übel betrachtet, lässt außer Acht, dass die Messung erheblich zur Sicherung der Bauqualität beitragen kann. Bestimmte Mängel in Prüfberichten weisen auf gravierende Fehler bei den Messungen hin. Lesen Sie, welche Probleme dem FLiB immer wieder auffallen und wie der Prüfbericht aussehen muss. Oliver Solcher

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Bei der Gebäudevorbereitung helfen die vom FliB empfohlenen Checklisten. Sind sie auf einem mobilen Endgerät hinterlegt, kann der Messdienstleister mit dem Tablet oder Handy das Gebäude abgehen und die erforderlichen Maßnahmen ausführen. Abweichungen von den Empfehlungen werden direkt anhand der Checkliste in der App dokumentiert.

GEB 07-2017

Keine windigen Messergebnisse

Luftdichtheit der Gebäudehülle messen Bei Luftdichtheitsmessungen tut der Messdienstleister gut daran, exakt nach den geltenden Normen vorzugehen, um ein präzises, vergleichbares und reproduzierbares Ergebnis vorlegen zu können, aber auch um sich rechtlich abzusichern. Dennoch bleiben Fallstricke, die sich jedoch mit einiger Erfahrung umgehen lassen. Oft helfen gerade diejenigen Tipps vom Praktiker, die nicht in der Norm stehen. Christine Blumenthal

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GEB 04-2017

Starkes Team: Wärmebild- und Differenzdruck-Messtechnik

Leckagen der Gebäudehülle effizient lokalisieren und dokumentieren Die Thermografie- und Differenzdruck-Messung ergänzen sich bei der Ortung von Leckagen der Gebäudehülle nicht nur, sie erweitern auch die Möglichkeiten. Lesen Sie, welches Equipment erforderlich ist und worauf man bei der Messung und Auswertung achten sollte. Marian Behaneck

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Regelmäßige Gespräche sichern Bauqualität. Hier überprüft und erläutert der Sachverständige im Beisein von Bauherren und Handwerkern die fachgerechte Umsetzung luftdichter Details.

GEB 01-2017

Ohne Plan geht gar nichts

Schnittstellenaufgabe Luftdichtheit Das Erstellen der luftdichten Gebäudehülle ist eine komplexe Aufgabe, an der regelmäßig mehrere Gewerke mitwirken. Sie kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten Luftdichtheit als zusammenhängende, gemeinsam zu erfüllende Schnittstellenaufgabe begreifen, anstatt isoliert vor sich hin zu werkeln. Am Anfang wie im Zentrum dieser Leistung steht ein sauber ausgearbeitetes, ausgeschriebenes und in seiner gesamten Umsetzung begleitetes Luftdichtheitskonzept. Oliver Solcher

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Gebäudehülle GEB-Newsletter 24-2016 | 13.12.2016

Forschungsbericht zu Luft-Leckagen veröffentlicht

Um das Thema Leckagebewertung mit der nötigen Bandbreite zu erfassen, wurden in einem Forschungsprojekt Messdienstleister und Sachverständige befragt, Praxisfälle dokumentiert, Simulationen zur Leckagebewertung durchgeführt und eine Leckagesystematik erstellt. Jetzt wurde dazu der Forschungsbericht „Bewertung von Fehlstellen in Luftdichtheitsebenen – Handlungsempfehlung für Baupraktiker“ veröffentlicht.

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Arbeitshilfe GEB-Newsletter 11-2016 | 14.06.2016

Prinzipskizzen zum luftdichten Mauerwerksbau

Vom Dachfirst bis zum Anschluss an die Bodenplatte: Auf zunächst 31 Datenblättern mit rund 60 Prinzipskizzen beschreibt der Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen (FLiB) Baudetails, die beim Mauerwerksbau in Sachen Luftdichtheit regelmäßig spezielle Aufmerksamkeit erfordern.

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Gebäudehülle GEB-Newsletter 04-2016 | 01.03.2016

Luftdichtheitsmessung: Zurückgezogene Norm bleibt die Norm

Im Dezember 2015 ist DIN EN ISO 9972 als Norm für die Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden mit dem Differenzdruckverfahren erschienen. Gleichzeitig wurde die Vorgängernorm DIN EN 13829 zurückgezogen. Für die Messpraxis in Deutschland ändere sich dadurch allerdings zunächst gar nichts.

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GEB 01-2016

Under pressure

Schummeleien bei der Luftdichtheitsmessung  Für eine Blower-Door-Messung ist bislang kein entsprechender Sachkundenachweis gefordert – es braucht lediglich die entsprechende Ausrüstung nebst Software. Das Messprotokoll ist allerdings Teil der Unterlagen für die KfW. Eine nicht korrekt ausgeführte Messung kann also rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Wie können sich Bauherren vor Manipulationen und fehlerhaften Ergebnissen schützen und auf was sollten Energieberater achten, wenn sie die Blower-Door-Messungen als Dienstleistung in Anspruch nehmen?  Holger Merkel

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ARBEITSHILFEN GEB-Newsletter 21-2015 | 03.11.2015

Leitfaden Luftdichtheitskonzept erweitert

Der Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen (FLiB) hat seinen „Leitfaden Luftdichtheitskonzept“ um eine Checkliste für den Mauerwerksbau erweitert. Die neue Handreichung greift zwölf in Sachen Gebäudeluftdichtheit potenziell kritische Themenfelder auf.

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Bei einer Dachsanierung kann man die Luftdichtung von außen in verschiedenen Verlegevarianten einbringen, die sich bauphysikalisch und in der Verarbeitung gravierend unterscheiden. Hier wurde die Sub-und-Top-Verlegung gewählt.

GEB 04-2015

Drunter und drüber

Einbringen der Luftdichtheitsebene im Dach von außen Bei Dächern, die nachträglich von außen saniert und gedämmt werden, ergibt sich die Frage, wie und in welcher Position am besten die Dampfbremse beziehungsweise die Luftdichtungsbahn zu verlegen ist. Zwei Systeme haben sich durchgesetzt: Die sogenannte Sub-und-Top-Verlegung unter der Zwischensparrendämmung und über die einzelnen Sparren hinweg sowie die flächige Ver-legung oberhalb der Sparren mit einer zusätzlichen Aufsparrendämmung. Stefan Hückstädt

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GEB 02-2015

Alles dicht im Oberstübchen?

Luftdichte Dachmodernisierung Eine energetische Dachsanierung im bewohnten Zustand durchzuführen, gehört zweifellos zu den anspruchsvolleren Aufgaben der Gebäude-instandhaltung. Einerseits gilt es, den Anforderungen der EnEV zu genügen, andererseits sind bauphysikalische Gesetze in Bezug auf den Taupunkt zu beachten, wenn oberhalb der Sparrenebene eine neue Dampfsperre verlegt wird. Ohne qualitätssichernde Baubegleitung gehen solche Vorhaben oft schief – nicht zuletzt, weil wegen Kosteneinsparungen zu wenig im System gedacht und gearbeitet wird.  Hanns-Christoph Zebe

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