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Alle Artikel zum Thema Schwerpunkt

Brandschutz bei PV‑Fassaden

Zwischen Regelwerk und Einzelfall

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Anders als bei Dachanlagen ist bauwerkintegrierte Photovoltaik (BIPV) kein „Add-on“, sondern fester Bestandteil der Außenwand – und damit brandschutzrechtlich kein Selbstläufer. Insofern steht BIPV im Spannungsfeld zwischen klar definierten bauordnungsrechtlichen Anforderungen und auslegungsabhängiger Praxis, die sich projektweise erheblich unterscheiden kann. Wer BIPV sicher integrieren will, muss Gebäudeklasse, Baustoff­klassifizierung, Nachweisführung und Systemaufbau frühzeitig zusammen denken. Claudia Siegele

1  Mit dem Sanierungsblendrahmen Schüco AWS 75.SI+ Reno aus Aluminium lassen sich Alt-Fenster aus Aluminium, Holz oder Kunststoff mit funktionsfähigem Wandanschluss modernisieren.
Ökobilanz von Glas und Rahmen

Das Fenster und sein Fußabdruck

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Fenster können für Energieverluste im Gebäude sorgen oder für Energiegewinne – manchmal zu viel von beidem. Bei einer Lebenszyklusbetrachtung eines Bau- oder Umbauprojektes müssen ebenso Energieaufwand und Treibhausgasemissionen bei der Herstellung mitbedacht werden, genauso wie ihre Kreislauffähigkeit. Das geht bis hin zur Frage, ob im Bestand letztlich Austausch oder Erneuerung zielführend sind. Alexander Borchert

Mit einer Infrarotkamera die Temperatur einer Scheibe direkt zu bestimmen, ist leider unmöglich, da das Glas, ebenso wie metallische Oberflächen, nicht die Temperatur der Scheibe zeigt, sondern einen Mix aus der reflektierten Temperatur anderer Raumumschließungsflächen und der Scheibe selbst.
Heizglas – effiziente Wärme oder Energiefalle?

Unsichtbares Versprechen

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Infrarot-Fensterheizungen sind in die Verglasung integriert und nutzen spezielle Zinkoxid-Beschichtungen, um die Glasscheibe zu erwärmen. Ihr Wirkprinzip ist ähnlich der Sonne – Menschen spüren die in den Raum abstrahlende Wärme unmittelbar auf ihrer Haut und der Kleidung, die Luft im Raum wird nur geringfügig konvektiv erwärmt. Wie effizient sind solche Strom-Direktheizungen und ist es sinnvoll, das dünnste und thermisch schwächste Bauteil der Hülle – die Verglasung – zu ­beheizen? Was spricht für diese Lösung, was dagegen? Claudia Siegele

Energiestandards im Vergleich

Projekt Square: now or next?

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Zwei identische Mehrfamilienhäuser, zwei unterschiedliche energetische Standards – und die zentrale Frage: Wie hoch sind die tatsächlichen Energie- und CO₂-Einsparungen, die Wirtschaftlichkeit und die Nutzerakzeptanz im direkten Vergleich? Antworten liefern die Monitoringergebnisse zweier bewohnter Gebäude im Projekt Square in Mannheim im Zeitraum der Jahre 2021 bis 2024. Patrick Elsässer, Carolin Oesterle

1 Bei den Großbrandversuchen wurden mineralische Platten exemplarisch auf ihre Schutzwirkung getestet. Sowohl eine sechs Millimeter dünne Faserzementplatte (Knauf Aquapanel Cement Board Rooftop) sowie zwei zementgebundene Holzspanplatten (Cetris Basic Board) in acht und zwölf Millimeter Dicke wurden unmittelbar auf die EPS-Dämmplatten aufgelegt.
Brandsicherheit von PV-Anlagen auf Flachdächern

Brandschutz im Paket

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Mit der sich etablierenden Solarpflicht steigen die Anforderungen an sichere PV-Lösungen auf Flachdächern. Entscheidend sind nicht einzelne Materialien, sondern das Zusammenspiel des gesamten Dachaufbaus. Neue Untersuchungen zeigen, welche Konstruktionen verlässlich schützen. Ulrich Meier

Die mit ökologischen Baustoffen errichtete Waldorf-Kinderkrippe in Villingen-­Schwenningen hat der freie Architekt Otto Merz entworfen und geplant (www.otto-merz.eu)
Neue und wiederentdeckte Baustoffe

Zurück in die Zukunft

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An Baustoffen gibt es mehr als Beton, Kalksandstein, Stahl oder Ziegel. Alternativen wie Holz, Lehm oder Stroh punkten fast durchweg mit CO₂-sparender Herstellung und Kreislauffähigkeit. Da die Lebenszyklusbilanz eines Gebäudes zukünftig wichtiger werden wird, sollten sich Energieberatende mit diesen Materialien beschäftigen – auch wenn manche noch in der Entwicklung sind. Alexander Borchert

Feuchteverhalten von zweischaligem Mauerwerk

Das Trocknungswunder

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Zweischaliges Mauerwerk ist in Nordeuropa ab zirka 1860 die typische Außenwandkonstruktion bei Wohnbauten. In Norddeutschland trifft man sie heute bei 60 Prozent aller Häuser an, viele davon immer noch ohne Kerndämmung. Das hat mit der Angst vor Feuchteschäden zu tun, die sich sogar in der Forderung einer Wandbelüftung in der DIN 1053 niederschlug. Diese Angst aber ist unbegründet, was bereits 1984 wissenschaftlich erwiesen wurde. Werner Eicke-Hennig

1  Gut gemeint, aber nicht gut ausgeführt, und in der Baustellenrealität leider öfter anzutreffen: Die mehrlagige Anbringung der XPS-Platten, hier auch mit Dübelung, ist nicht normgerecht.
Typische Mängel bei der Sockeldämmung

Aus den Fehlern der anderen ­lernen

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Im Sockelbereich, am Übergang von den erdberührenden Bauteilen zur Fassade, hat eine Dämmung besonderen Anforderungen zu genügen. Sie müssen bei der Planung und bei der Ausführung berücksichtigt werden, doch gerade letztere lässt oft zu wünschen übrig. Der Beitrag stellt die häufigsten Fehler vor und erläutert die Folgen, die sie haben können. Dirk Baune

Suffizienzhaus U10

Form follows foundings

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In Kassel haben Foundation 5+ Architekten zusammen mit einer zehnköpfigen Baugruppe die letzte Baulücke des neuen Martini Quartiers mit einem Massivholzbau geschlossen. Entstanden ist ein ressourcenschonendes und kostengünstiges Gebäude zum gemeinschaftlichen Wohnen. Neben der Bauweise sind das Vermietungsmodell und der hohe Anteil von gebrauchten und recycelten Baumaterialien wegweisend. Claudia Siegele

1  Ansicht der Backstein-Reihenhaussiedlung in Kiel-Russee, erbaut 1938 als Wohnfürsorgeanstalt
Niedriginvestive serielle Gebäudedämmung

Sanierung geht auch sozial­verträglich

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Gehen Realeinkommen und Baupreise entgegengesetzte Wege, bieten niedriginvestive Dämmmaßnahmen sozialverträgliche Lösungen für die Energieeinsparung in Wohn- und Zweckbauten. Wie die Einblasdämmung, minimalinvasiv und mit kurzen Amortisationszeiten, schnell umsetzbar in Hohlräumen von Außenbauteilen und auf Böden. Rund 60 Prozent der acht Milliarden Quadratmeter opaker Außenbauteile im Bestand eignen sich für diese Dämmtechnik. Mit Erfolg umgesetzt wurde sie zum Beispiel in einer Reihenhaussiedlung von 1938 in Kiel. Werner Eicke-Hennig

Wärmestrahlung vom Bauteil in den Raum
Energetische Sanierung im bewohnten Zustand

Warme Wände

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Die Methode der thermischen Bauteilaktivierung kann vielfältiges bewirken: Sie trägt wesentlich zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und Primärenergiebedarf bei, schafft ein behagliches Raumklima, schützt
historische Bausubstanz und erlaubt eine energieeffiziente Sanierung im bewohnten Zustand. Katja Biek, Maria Kuzminskaia

Energetische Sanierung einer Wohnanlage von 1972

Der Planer, die WEG und das Mehr

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Eigentlich wollte die von Schäden und Schimmel genervte Wohnungseigentümergemeinschaft lediglich die maroden Fassaden aus asbesthaltigen Faserzementplatten ihrer 13 Gebäude im Münchner Westen auf Vordermann bringen. Doch bei der Bestandsanalyse zeigte sich in Anbetracht der Fördermöglichkeiten, dass die Gesamtsanierung zum Effizienzhaus 55 wirtschaftlicher war. Claudia Siegele

Denkmalschutz und Energieeffizienz müssen zum Erhalt unserer Baukultur Hand in Hand gehen – das Kompromisse erfordert auf beiden Seiten.
Denkmalschutz und energetische Sanierung

Wasch mir den Pelz,

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Alte Gebäude haben bereits viel für unser Klima und den Schutz der Ressourcen getan. Mit ihren oft gut reparaturfähigen Konstruktionen haben sie Jahrhunderte überdauert. Damit baukulturell wertvolle Gebäude und Quartiere umfassende Sanierungen unbeschadet überstehen, müssen Fachplaner und Denkmalbehörden kooperieren. Klar ist: Solche Projekte stehen immer im Spannungskonflikt zwischen Bewahren und Modernisieren – doch wie weit gehen die Kompromisse bei der energetischen Effizienz? Wolfgang Hierl, Marina Grießer

Optimierung einer RLT-Anlage bei einem Automobilhersteller in Berlin: Der Ventilator wurde zerlegt und mit einem Kran durch das Dach abtransportiert, das zuvor von einem Dachdecker geöffnet worden war. Anschließend wurde eine Ventilatorenwand („Fanwall“) als Grundkonstruktion zur Aufnahme energieeffizienter Ventilatoren mit EC-Motoren eingebaut.
RLT-Anlagen optimieren

Mehr Wirbel für weniger ­Verbrauch

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Bei der energieeffizienten Optimierung raumlufttechnischer Anlagen ist es mit einem Austausch der Ventilatoren nicht getan. Energie lässt sich nur maximal einsparen, wenn alle Komponenten genau analysiert werden. Darüber hinaus gilt es, für eine erfolgreiche Modernisierung den Faktor Mensch zu berück­sichtigen. Steffen Müller

Bevor eine Lüftungsanlage in einem Schulraum montiert werden kann, gilt es, sie richtig auszulegen. Mit einer neuen Methodik lässt sich dafür die tatsächliche CO₂-Konzentration berechnen.
Neues Lüftungskonzept für Bildungseinrichtungen

Schulpausen als Lüftungs­strategie

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Wie viel Luft braucht ein Klassenzimmer, damit die Schüler einen klaren Kopf behalten? Herkömmliche Auslegungs­methoden vernachlässigen, dass sich die CO₂-Konzentration durch unzureichende Pausenlüftung aufschaukeln kann. Eine neue praxistaugliche Methodik ermittelt den notwendigen Luftvolumenstrom anhand der tatsächlichen Konzentration anstatt mit Pauschalwerten. ­Norbert Nadler

Der Wärmetauscher einer Wohnraumlüftung sollte alle ein bis drei Jahre gewartet werden.
Wartung und Instandhaltung einer Wohnraumlüftung

Damit die Puste nicht ausgeht

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Teuer, aufwändig, un­hygienisch – über die Instandhaltung von Wohnraumlüftungsgeräten halten sich viele Vorurteile. Dabei lassen sich ihre Funktionssicherheit und Zuverlässigkeit mit überschaubarem Aufwand über viele Jahre hinweg nachhaltig sicherstellen. Stefan Reindl, Christian Keller

Die Installation eines zentralen Lüftungssystems mit Wärmerückgewinnung gewährleistet den von der DIN 1946-6 vorgegebenen Luftaustausch.
Wohnraumlüftung richtig planen

Lüften nach Norm

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Die DIN 1946-6 definiert die Standards für die ganzheitliche Auslegung einer Wohnungslüftung. Der Beitrag zeigt, wie sich mit ihr in vier Schritten ein normkonformes Lüftungskonzept erstellen lässt. Thorsten Fiedel

Der Betrieb von Servern verursacht viel Wärme, die sich zum Großteil sinnvoll nutzen und weiterverwenden lässt. Wie hier am Infomaniak-Rechenzentrum in Genf, bei dem …
Server als Energiequelle

Heizen mit IT

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Die Abwärme aus Rechenzentren stellt eine Energieressource mit viel Potenzial dar. Technische und strukturelle Hürden stehen der Nutzung aber oft im Weg. Doch Gesetzgebung und der wachsende Bedarf an Rechenpower bringen ­Bewegung in das Thema. Und konkrete Projekte zeigen, wie entsprechende Konzepte gelingen ­können. ­Markus Strehlitz

1  Für hohe Belastungsanforderungen in Produktionshallen ist ein leistungsfähiger Bodenaufbau nötig. Gleichzeitig soll ein angenehmes Raumklima im Aufenthaltsbereich mit einem möglichst niedrigen Energieverbrauch entstehen.
Flächenheizsysteme in Hallen

Effizienz den Boden bereiten

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Ob Montagewerk, Produktionsstätte oder Warenlager – moderne Flächenheizsysteme bieten sich als nachhaltige Lösung an. Der Beitrag erläutert, wie sich mit korrekter Planung und Berechnung überdimensionierte Hallenheizungen vermeiden und damit Einsparpotenziale erschließen lassen. Alexandra Borke

Effizienzstandard 40 für Nichtwohngebäude

Weniger Verbrauch, mehr ­Förderung

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Bafa und KfW bieten für Nichtwohngebäude verschiedene Förderprogramme an. Neue Effizienzstandards sollen die Sanierung im Bestand beschleunigen. Hertha-Margarethe Kerz

GEB Fokus "Kommunen"

Kommunen zwischen knappen Kassen und Klimazielen:

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Städte und Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen: Der Gebäudebestand ist vielfältig, die Sanierungsaufgaben sind hoch – und gleichzeitig gilt es, ambitionierte Klimaziele umzusetzen. In unserem Fokus-Heft zeigen wir, wie Kommunen mit digitalen Tools, neuen Baukonzepten und praxisnahen Strategien den Spagat zwischen knappen Ressourcen und nachhaltigem Bauen meistern können.

Mit Gebäudemanagementsystemen können Immobilienunternehmen die Energieverbräuche in ihren Gebäuden kontrollieren und gesetzliche Berichtspflichten erfüllen.
Nachhaltigkeitsberichte in der Wohnungswirtschaft

Energiemanagement wird für Wohnbauunternehmen zur Pflicht

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Die neue EU-Richtlinie Corporate Sustainability Reporting Directive verpflichtet Unternehmen der Immobilienbranche künftig, Daten zur Energieeffizienz, zu Emissionen und zum Einsatz nachhaltiger Ressourcen systematisch zu erfassen, zu prüfen und zu veröffentlichen. Energiemanagement wird damit zu einem Bestandteil einer zukunftsfähigen, nachhaltigen und gesetzeskonformen Immobilien­strategie. Hertha-Margarethe Kerz

Um den Modernisierungsstau in unseren Wohnquartieren aufzulösen, muss wir auch diejenigen an den Planungsprozessen beteiligen, die als Allererste von den Maßnahmen betroffen sind: die Mieter:innen.
Beteiligung der Mieterschaft an Entscheidungsprozessen

Zum Mitmachen ermutigen

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Die Gebäudeenergiewende hat ein Akzeptanzproblem. Nicht unbedingt in der Theorie, aber wenn es an die Umsetzung geht. Auch und vor allem unter Mieter:innen, die für gewöhnlich nicht mitentscheiden dürfen. Eine mögliche Lösung ist es, sie in die Planungsprozesse einzubinden. Wie das geschehen kann, damit beschäftigt sich seit November 2023 ein Forschungsprojekt unter der Ägide des Fraunhofer ISI. In drei ausgewählten Quartieren erarbeitet es Formen der Beteiligung, die sich zukünftig auf andere Quartiere übertragen lassen. Energieberatende können dabei eine vermittelnde Funktion einnehmen. Alexander Borchert

Die 14 Neubauten im Vordergrund wurden im KfW-40-Plus-Standard errichtet, mit PV und Batteriespeichern, die Bewohner profitieren dazu von einem Mieterstrom-Konzept und E-Carsharing.
Klima- und sozialgerechte Quartiersentwicklung

Leuchtturm am Bodensee

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Im Rahmen eines vom Bund geförderten Forschungsprojektes wurde in einer Kommune am Bodensee ein bestehendes Quartier mit Neubauten aus hocheffizienten Gebäudehüllen erweitert und an ein Nahwärmenetz angeschlossen. Die Neulinge sind so effizient und genügsam, dass der Rücklauf aus den Bestandsbauten ihren Heizungen als Vorlauf dient. Und trotz dieser energetisch hochwertigen Bauweise sind die Mieten im Quartier sozialkompatibel. Alexander Borchert

1  Lageplan, M 1:2000
Holzbausiedlung in Berlin-Pankow

Vorbild mit Vorbehalt

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Kokoni One zeigt, wie ein nachhaltiges Quartier aussehen kann: ökologisch gebaut, flächeneffizient strukturiert und fossilfrei versorgt durch Geothermie, Wärmepumpen und Photovoltaik. Ein nahezu perfektes Vorbild – lägen die Kaufpreise mit rund 6.400 Euro pro Quadratmeter nicht jenseits des Bezahlbaren. Claudia Siegele