Energieversorger, Kommunen und Planungsbüros arbeiten in Deutschland an der Wärmeplanung und der Umsetzung in die Praxis. Für diesen Prozess sind digitale Arbeitshilfen unverzichtbar. Sie helfen beim Vergleich unterschiedlicher Szenarien, der Planung von Wärmenetzen mit erneuerbaren Energien und der...
Eine Finanztip-Auswertung zeigt: Die größten deutschen Kommunen halten trotz Änderungen am ”Heizungsgesetz“ an einer Wärmeplanung ohne Erdgas fest.
Das Fraunhofer IBP stellt Planungsbüros und Kommunen eine Webplattform bereit, die Temperatureffekte von Begrünung und Entsiegelung datenbasiert sichtbar macht.
Mit Ablauf des 30. Juni hat die gesetzliche Frist für Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern geendet, ihre Wärmeplanung vorzulegen. Die meisten Großstädte erfüllen die Vorgabe. Nun beginnt die fachliche Bewertung der vorliegenden Wärmepläne.
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen hat einen Kriterienkatalog zur Zertifizierung von Bestandsquartieren veröffentlicht. Sieben Pilotprojekte haben den Katalog getestet.
Die kommunale Wärmeplanung (KWP) ist ein zentraler Baustein, um die Wärmewende und die klimaneutrale Wärmeversorgung in Deutschland zu beschleunigen. Das Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende hat dafür den Leitfaden Ausschreibung und Beauftragung einer Kommunalen Wärmeplanung herausgebracht. Er...
Die kommunale Wärmeplanung zeigt die Potenziale für Wärmenetze auf. Sie ist die Basis auf dem Weg zum eigenen Wärmenetz, kann aber keine belastbaren Aussagen zu Kosten und Umsetzbarkeit individueller Projekte machen. Deshalb hat die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) die...
Die Novelle des Wärmeplanungsgesetzes soll Kommunen entlasten, Prozesse vereinfachen und die Digitalisierung stärken.
Die KfW nimmt für das Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ keine Anträge mehr entgegen.
Nachbarn können seit Juni selbst erzeugten Solarstrom gemeinsam nutzen. Thomas Zwingmann von der Verbraucherzentrale NRW beantwortet 3 Fragen dazu.
Eine neu eröffnete Energiezentrale versorgt das Projekt EnStadt:Pfaff in Kaiserslautern mit Niedertemperatur-Wärme. Kältemaschinen speisen Abwärme ins Wärmenetz. Das Projekt erprobt Ansätze für die Entwicklung klimaneutraler Quartiere.
In Köln-Ossendorf startet ein Mieterstromprojekt für 435 Wohnungen. Photovoltaik und Speicher versorgen das Quartier. Die Inbetriebnahme ist bis Jahresende geplant.
Der dena-Gebäudereport 2026 zeigt: 2025 wurden erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft. Wärmeplanung und serielle Sanierung machen Fortschritte.
Verbändebündnis fordert konsequente Durchsetzung der Pflichten der Verteilnetzbetreiber bei der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung durch die BNetzA.
Zwei Drittel der in einer Studie befragten Gemeinden verdienen an Erneuerbaren – die Kommunikation des Bundes schade jedoch der Akzeptanz vor Ort.
Die kommunale Wärmeplanung kommt voran. Fast ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland lebt in Gemeinden mit einem entsprechenden Plan.
Deutschlands Schulinfrastruktur steht am Limit – auch hinsichtlich des energetischen Zustands der Gebäude. Infolge der hohen Heizenergieverbräuche fallen viele Schulbauten in die niedrigsten Energieeffizienzklassen F bis H. Die Folgen: Gesundheitsrisiken, hohe Betriebskosten und verpasste kommunale Klimaziele. Um Tempo in die Sanierung zu bringen, setzt Bayern bei Pilotprojekten bereits auf den Gebäudetyp E. Städte wie Köln zeigen zudem, wie sich der Sanierungsstau durch Multiprojektmanagement und strategisches Liegenschaftsmanagement systematisch und effizient auflösen lässt. Thomas Köhler
Der Investitionsstau im Schulbau hat in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Kommunen sehen den größten Teil ihres Investitionsrückstands bei Schulgebäuden und beziffern diesen mit 67,8 Milliarden Euro. Beim Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern (BKI) ist der...
Kommunen, die ihre Wärmeversorgung klimaneutral ausrichten wollen, stehen vor großen Herausforderungen: Sie müssen Gas- und Fernwärmenetze bewerten, künftige Energiebedarfe einschätzen und passende Lösungen für eine CO2-freie Energieversorgung entwickeln. In der Praxis fehlt dabei oft der Überblick...
Systematisches Energiemanagement ermöglicht Kommunen, Energie- und Betriebskosten nachhaltig zu senken und den CO₂-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Wie das funktioniert, zeigen zwei Praxisbeispiele in Trier und Rheinland-Pfalz.
Stadtwerke und Versorgungsbetriebe in Weißwasser, Hoyerswerda und Spremberg beginnen gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG eines der ambitioniertesten Wärmetransformationsprojekte in Deutschland.
Eine Studie des Fraunhofer ISE und des Öko-Instituts zeigt deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Land bei der kommunalen Wärmeplanung.
Die Stiftung Umweltenergierecht hat gemeinsam mit Adelphi Research und Professor Jürgen Knies von der Hochschule Bremen drei praxisorientierte Leitfäden zur Wärmewende veröffentlicht. Diese richten sich an Kommunen, Energieversorgungsunternehmen und Bürgerinnen und Bürger. Die Publikationen bieten...
Naturbasierte Lösungen wie grüne Infrastruktur, Renaturierungen und nachhaltige urbane Entwässerungssysteme bieten nicht nur Schutz vor Klimafolgen, sondern tragen auch zur Biodiversität und Lebensqualität bei. Das Umweltbundesamt hat ein neues Politikpapier veröffentlicht, das Kommunen praktische...
Die kommunale Wärmeplanung gilt als zentrales Steuerungsinstrument der Wärmewende. Fünf aktuelle Studien zeigen, wie Kommunen planen und wo Daten sowie soziale Fragen an ihre Grenzen stoßen. Der Beitrag gibt einen Überblick über zentrale Trends und offene Baustellen. Alisia Romeo