Es ist ein typisches Problem vieler Altbauten, Keller und historischer Gebäude: Feuchtigkeit aus dem Erdreich dringt in das Mauerwerk ein und transportiert dabei bauschädliche Salze wie Chloride, Nitrate und Sulfate. Beim Austrocknen kristallisieren diese Salze in den Poren von Putz und Mauerwerk. Dies kann zu weißen Ausblühungen, Putzabplatzungen und erheblichen Schäden an Steinen oder Beton führen – im Extremfall sogar mit Auswirkungen auf die Standsicherheit.
Klassische Sanierputzsysteme helfen, sind aber mit viel Aufwand verbunden. In dieser gesponserten Folge des Podcasts Gebäudewende spricht Uwe Lutterbeck, Leiter Anwendungstechnik Multipor bei Xella, über eine Alternative. Dabei werden kapillaraktive Mineraldämmplatten auf die feuchte und salzbelastete Wand aufgebracht. Die Platten nehmen Feuchtigkeit auf, leiten sie zur Raumseite weiter und lagern die Salze in ihrer porösen Struktur. Gleichzeitig verbessern sie den Wärmeschutz und erhöhen die Oberflächentemperatur der Innenwand. Das steigert die Behaglichkeit und kann das Risiko von Schimmelbildung senken. Ein besonderer Vorteil: Eine vollständige Trockenlegung des Mauerwerks ist nicht zwingend erforderlich, auch wenn sie grundsätzlich weiterhin empfohlen wird.
Im Podcast erklärt Lutterbeck, welche Voraussetzungen notwendig sind, für welche Gebäude sich das System eignet und mit welchen Kosten zu rechnen ist.
Die Podcast-Folge finden Sie hier: