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Abwärme

Warum Energie nicht einsetzen, die ansonsten nutzlos verpufft. Mit Abwärme können Kommunen, Industriebetriebe und die Wohnungswirtschaft ungenutzte Energiepotenziale erschließen, Energiekosten senken und gesetzliche Klimaziele erreichen. Seien es Produktionsanlagen in Industriehallen, Server in Rechenzentren oder Abwasser aus Gewerbebetrieben mit Effizienzmaßnahmen wie einer Wärmerückgewinnung oder prozessinternen Nutzung, lässt sich ein großer Teil der Abwärme verwerten.

In Deutschland gehen jedes Jahr rund 125 Milliarden Kilowattstunden Abwärme aus Gewerbe und Industrie ungenutzt verloren. Mehrere Millionen Haushalte könnten damit beheizt werden. Künftig soll eine bundesweite Abwärmebörse helfen, dieses große Potenzial zu heben.

Den ungehobenen Schatz Abwärme für Gebäude nutzen

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Seit Beginn des Jahres existiert eine Abwärmebörse mit entsprechenden Daten von Unternehmen aus dem ganzen Bundesgebiet. Darauf weist die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg hin.

Die sechs Sole/Wasser-Wärmepumpen stellen fast 400 kW Heizleistung zur Verfügung. Als Wärmequelle dient die Abwärme der öffentlichen Abwasser-Druckleitung, die in der angrenzenden Straße verläuft.

Hocheffizient: Urbane Wärmewende mit Abwasser

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Eine Wohnanlage in Berlin nutzt die öffentliche Abwasser-Druckleitung als Energiequelle für eine Wärmepumpenkaskade. Die Jahresarbeitszahl liegt bei sechs.

Die Universität Oldenburg hat im vergangenen Jahr neue, wassergekühlte Hochleistungsrechner erhalten, die mit einem Kran angeliefert werden mussten. Die Abwärme der Server wird nun in das Wärmenetz der Universität eingespeist.

Wärme aus dem Rechenzentrum

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Im Rahmen des Forschungsprojekts „WärmewendeNordwest“ erschließt die Universität Oldenburg vorhandene Abwärmequellen der eigenen Liegenschaft, unter anderem ihren Hochleistungsrechner.  

BAFA

Plattform für Abwärme offiziell freigeschaltet

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Ab sofort können sich Nutzer auf der Plattform für Abwärme registrieren und ihre Daten eintragen. Die Frist für die erstmalige Datenmeldung wurde verlängert.

In einer Analyse weisen Wissenschaftler:innen zwar darauf hin, dass Abwärme in Berlin vor allem kleinteilig und auf einem niedrigen Temperaturniveau bis 65 Grad Celsius vorliegt. Kein Problem: Selbst niedrige Temperaturen von unter 25 Grad Celsius lassen sich mit Wärmepumpen zum Heizen nutzen.

Berlin könnte sich zu zehn Prozent mit Abwärme versorgen

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Eine Potenzialanalyse zeigt erstmals, welche Mengen an Abwärme in Berlin vorhanden sind und wie sie sich voraussichtlich entwickeln.

Die Stadtwerke Rosenheim haben vor zwei Jahren drei Großwärmepumpen mit je 1,5 Megawatt Leistung installiert, um die Wärme des Mühlbachs zur Fernwärmeerzeugung nutzen zu können.

Studie ermittelt großes Potenzial für Großwärmepumpen

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Deutschland kann seinen gesamten Wärmebedarf für Temperaturen bis 200 Grad Celsius mit Großwärmepumpen decken, wie eine Studie von Agora Energiewende zeigt.

Schulungsreihe informiert über Abwärmenutzung

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Mit seiner Schulungsreihe Abwärmenutzung hilft das Kompetenzzentrum Abwärme BW bei der Bewertung über die Förderbeantragung bis hin zur Projektierung und Umsetzung.

Befüllung der Tiegel mit Füllkörpern und Hochtemperaturmedien zu Testzwecken.

Projekt erprobt innovative Methode zur Abwärmenutzung

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Das Fraunhofer ISE hat in einem Forschungsprojekt kostengünstige Füllkörper für thermische Speicher entwickelt und optimiert. Das vereinfacht Nutzung und Speicherung von Abwärme aus Industrieprozessen.

Schulungsreihe informiert über Abwärmerückgewinnung

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Einen Überblick über die Grundlagen und Rahmenbedingungen der industriellen Abwärmerückgewinnung bietet eine Schulungsreihe des Stuttgarter Kompetenzzentrums Abwärme.

Abwärme nicht einfach verpuffen lassen

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Die Rückgewinnung von Abwärme in den Blickpunkt rückt eine neue Schulungsreihe. Sie wendet sich auch an Energieberater*innen in KMU und Industrie.

In der Papierindustrie entsteht viel Abwärme. Geht es nach Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller soll sie künftig stärker genutzt werden.

Ba-Wü soll mehr Abwärme nutzen

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Ein Abwärmekonzept hat der Ministerrat der baden-württembergischen Landesregierung beschlossen. Es soll helfen, Abwärme künftig stärker für industrielle Prozesse oder zur Beheizung von Gebäuden einzusetzen.