Herzstück des Mehrfamilienhauses der GWG Ingolstadt sind holzfasergefüllte Silvacor-Mauerziegel von Leipfinger-Bader. Deren Dämm- und Speicherfähigkeit trägt maßgeblich dazu bei, dass das als Gebäudetyp E konzipierte Modellprojekt ganzjährig ohne klassische Heiztechnik auskommt. Ergänzt wird dieses Konzept durch Estrichziegel mit elektrischer Heizung. Claudia Siegele
Was tun bei bauschädlichen Salzen im Mauerwerk? Eine aufwandsarme Alternative zu klassischen Sanierungsputzen können kapillaraktive Mineraldämmplatten sein, wie Uwe Lutterbeck von Xella in Folge 51 des Podcasts GEBäudewende erklärt. Markus Strehlitz
Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) gelten heute als Standard im Neubau und in der Sanierung – dank höherer Energieeffizienz, geringerer Betriebskosten und ihres wichtigen Beitrags zu einem klimaneutralen Gebäudebestand. Mit Thermax II präsentiert das Unternehmen Fischer die neueste Generation seines...
Was tun bei bauschädlichen Salzen im Mauerwerk? Eine aufwandsarme Alternative zu klassischen Sanierungsputzen können kapillaraktive Mineraldämmplatten sein, wie Uwe Lutterbeck von Xella in Folge 51 des Podcasts Gebäudewende erklärt.
Die Ursachen für den Befall von Putzoberflächen mit Algen und Flechten sind vielfältig und, aber nicht unvorhersehbar. Zwar lassen sich nicht alle Risiken wie zum Beispiel klimatische oder umweltbedingte Einflüsse von vornherein ausschließen, aber Planer und Ausführende können den Mikroorganismen durchaus etwas entgegensetzen: Ein bauphysikalisch-konstruktiver Feuchteschutz, die geeignete Materialwahl beim Putzsystem sowie eine überlegte Rezeptur und Farbgestaltung können Fassaden auch ohne den Zusatz von Bioziden algenresistent machen. Silke Sous, Claudia Siegele
Die erst im Mai neu aufgelegte DIN 4108-2, die auch den sommerlichen Wärmeschutz zum Gegenstand hat, trägt der aktuellen Klimaentwicklung noch nicht ausreichend Rechnung. Sie schreibt zwar wichtige Mindestanforderungen fest, doch Energieberatende sollten ihre Kundinnen und Kunden darüber aufklären, dass man mehr tun kann und muss, wollen sie am Ende in einem klimaresilienten Gebäude wohnen. Alexander Borchert
Der obere Abschluss von rund 1,6 Millionen Wohngebäuden in Deutschland ist als Flachdach ausgeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte sich diese Bauweise vor allem bei Reihenhäusern und Bungalows. Ähnlich wie das Steildach bestehen viele Flachdächer aus belüfteten Holzbalkenkonstruktionen. Durch das Verfüllen des Belüftungsraums mit Einblasdämmung und das Aufbringen einer zusätzlichen Dämmschicht oberhalb der Dachhaut wird aus dem alten Kaltdach eine moderne, dauerhaft feuchtesichere und energetisch effiziente Konstruktion: das Kombidach. Werner Eicke-Hennig
Mit Heck MW Ecocycle präsentiert Heck Wall Systems ein neuartiges, zum Patent angemeldetes Wärmedämm-Verbundsystem, das konsequent auf Kreislaufwirtschaft ausgerichtet ist. Das mineralische, nicht brennbare Steinwolle-WDVS ist so konzipiert, dass Dämmstoff, Putz, Kleber und Befestigungselemente am...
Mit begrünten Flachdächern, die auch Regenwasser zwischenspeichern können, fördert man die Klimaresilienz des Gebäudes, aber darüber hinaus ebenso die der unmittelbaren Umgebung, der Kommune. In diesem Betrag wird erläutert, wie man auch bestehende Dächer für diese neue Aufgabe fit macht und welche technischen, bauphysikalischen und normativen Aspekte man dabei beachten muss. Dirk Baune, Marc Niewöhner
Zwischen Fassade, Fenster und Sonnenschutz treffen allerhand Gewerke aufeinander. Um Planung und Umsetzung spürbar zu erleichtern, entwickelte die Maxit-Gruppe mit den Partnern Folgner und Somfy eine durchdachte Lösung: Die Sonnenschutzzarge ist ein im Werk vorgefertigtes Fassadenelement, welches...
Die Kombidämmung aus der Aufsparrendämmung Linitherm Loop und der Einblasdämmung Isocell ist laut Anbieter Linzmeier aus ökologischer Sicht kaum zu übertreffen. Die dünnen und leichten Linitherm-Loop-Produkte werden zu rund 60 % aus landwirtschaftlichen Pflanzenabfällen wie ausgedroschenem Mais...
Die Mineralwolle Lanaé vereint gemäß Hersteller Saint-Gobain Isover in puncto Verarbeitung, Leistungsfähigkeit und Ressourcenschonung eine Vielzahl hervorragender Eigenschaften. Sie besitzt eine angenehme Haptik, ist zudem leicht zu schneiden und einfach zu verlegen. Lanaé verfügt über eine weiche...
Mit den Hochleistungsdämmstoffen Alpha Core bietet Kingspan Insulation eine Lösung für Architekturprojekte, die eine effiziente Dämmung mit hohen technischen Standards erfordern. Die schlank bemessenen, silikat-basierten, rein mineralischen Platten eignen sich gleichermaßen für Neubau und Sanierung...
Der Anbieter Ursa legt nach eigener Aussage besonderen Wert auf die nachhaltige Produktion seiner Dämmstoffe. Die Dämmplatten der Produktlinie XPS Eco bestehen ab sofort zu durchschnittlich 70 % aus recyceltem Material. „Mit dem erhöhten Recyclinganteil leisten wir einen wichtigen Beitrag zur...
Als Alternative zu konventionellen Dämmplatten stellt Hasit seinen Dämmstoff Fome vor. Das Ausgangsmaterial besteht zu 99 Prozent aus anorganischen mineralischen Feststoffen sowie einem Prozent organischen Additiven. Es wird auf der Baustelle mit Sauerstoff aufgeschäumt und erhält so seine dämmenden...
Im Regelfall ist eine Fassadendämmung optimal für eine energetische Sanierung. Doch oft ist diese Variante nicht möglich. Denkmalschutz, städtebauliche Restriktionen oder fehlender Platz erfordern immer wieder eine andere Lösung: die Dämmung von innen. Um auch hohe Feuchtebelastungen in der Raumluft...
Mit Secure Plus erweitert der Hersteller Puren sein Steildach-Portfolio um ein Aufsparren-Dämmsystem, das Wärmeschutz, Regensicherheit und Brandschutz in einem Produkt vereint. Secure Plus kombiniert zwei zentrale Sicherheitsfunktionen: Eine flammhemmende Deckschicht sorgt für einen deutlich...
Die Deutsche Rockwool bietet unterschiedlich belastbare Dämmplatten für Dachräume, die nur im Notfall oder selten betreten werden oder als intensiv genutzter Lagerraum vorgesehen sind. Neu im Produktportfolio sind die nichtbrennbaren Dämmplatten Tegarock Pro und Tegarock Premium. Die Tegarock Pro...
Bei der Mitgliederversammlung des VDPM standen schwache Marktzahlen, zu viel Regulierung und ein zähes politisches Tempo im Fokus. Was jetzt gefordert wird.
Nachdem sich der erste Teil dieses Beitrags mit den Ursachen für einen mikrobiellen Befall von Fassaden beschäftigt hat, geht es im zweiten Teil um die Maßnahmen, mit denen sich die Ansiedlung von Algen, Pilzen und Bakterien zumindest erschweren lässt. Frank Frössel
Gerade in der gegenwärtigen geopolitischen Situation ist der hohe Wärmebedarf des Gebäudebestandes ein Handicap. Ihn senkt man am schnellsten durch minimalinvasive und niedriginvestive Wärmeschutzmaßnahmen, sagt unter anderem der Fachverband Einblasdämmung.
Mikrobieller Befall auf Fassaden ist für viele Hauseigentümer ein starkes Argument gegen Dämmmaßnahmen. Algen, Pilze und Bakterien aber trifft man eben nicht nur auf Wärmedämm-Verbundsystemen an. Die Ursachen für die Verbreitung sind vielfältig, haben sicher mit Bauweisen und Baustoffen zu tun, in höherem Maße jedoch mit der Umwelt und dem unmittelbaren Umfeld von Gebäuden. Der erste Teil dieses Beitrags zu Mikroorganismen an Fassaden setzt sich mit ihren spezifischen Wachstumsbedingungen und mit den multikausalen Hintergründen des Phänomens auseinander. Frank Frössel
Trotz ihres großen Potenzials zur Senkung von Energieverbrauch und Emissionen ist die Dämmung zuletzt in den Hintergrund geraten. In Folge 44 des Podcasts Gebäudewende erklärt Florian Maiwald vom Ifeu Heidelberg, was die Gründe dafür sind und warum Dämmung weiterhin unverzichtbar ist. Er spricht auch über Fördermaßnahmen sowie die ökologische Bewertung von Dämmstoffen. Markus Strehlitz
Die Sanierung eines Mehrfamilienhauses in Mosbach zeigt, dass gezielte Maßnahmen Bestandsgebäude modernisieren und energieeffizient machen können. Wie die Umsetzung funktionierte und welche praxisnahen Impulse sich für künftige Sanierungsvorhaben ergeben, erläutert dieser Beitrag.
Mit der sich etablierenden Solarpflicht steigen die Anforderungen an sichere PV-Lösungen auf Flachdächern. Entscheidend sind nicht einzelne Materialien, sondern das Zusammenspiel des gesamten Dachaufbaus. Neue Untersuchungen zeigen, welche Konstruktionen verlässlich schützen. Ulrich Meier