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Fernwärme als Motor der Energiewende: Neue Plattform hilft bei Umsetzung

Mit einer Auftaktveranstaltung in Hannover hat das norddeutsche Netzwerk der Plattform Grüne Fernwärme des Fernwärmeverbands AGFW seine Arbeit aufgenommen. Mehr als 20 Kommunen und Unternehmen aus Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein beteiligen sich an dem Zusammenschluss, um die Dekarbonisierung der lokalen Wärmeversorgung voranzutreiben.

Fernwärme als Schlüsseltechnologie für die Wärmewende nutzen

Zur Plattform Grüne Fernwärme gehören elf Netzwerke in sieben Bundesländern. Sie bringen erfahrene Akteure mit Verantwortlichen aus Kommunen zusammen. Ihr Ziel ist es, durch Vernetzung und den Austausch von Praxiserfahrungen anderen Städten und Gemeinden den Weg zu klimaneutraler Wärme zu erleichtern. Harald Rapp, Bereichsleiter Stadtentwicklung und Wissensmanagement beim AGFW, sagt: „Die Wärmewende findet in den Kommunen statt, durch Beratung, Engagement und vorausschauende Planung – genau hier setzt unser Netzwerk an.“ Netzwerkpaten wie Enercity geben ihre Erfahrungen weiter und wirken als Multiplikatoren für weitere Kommunen.

Der kommunale Energieversorger Enercity übernimmt die Patenschaft für das norddeutsche Netzwerk. Mathias Timm, Bereichsleiter Kommunale Angelegenheiten bei Enercity, sagt: „Gemeinsam werden wir die Wärmewende in Norddeutschland zielgerichtet und effizient vorantreiben.“ Als Netzwerkpate steht Enercity kommunalen Vertretern als erster Ansprechpartner zur Verfügung.

Digitale Werkzeuge und Informationen für Kommunen

Die Netzwerktreffen werden durch digitale Angebote ergänzt. Der „Werkzeugkasten der Wärmewende“ bietet teilnehmenden Kommunen eine erste Orientierung für die grüne Wärmeversorgung. Kurze Videos der Reihe „Wärmewende erklärt“ vermitteln Expertenwissen aus der Branche. Die Plattform stellt zudem Hintergrundinformationen zu Praxisleitfäden und den AGFW-Regelwerken FW 701 und FW 702 bereit. Über den Produktatlas und die Green DH Factory finden Kommunen direkten Kontakt zu Fachplanern und Dienstleistern sowie weitere Ansätze zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Weitere Informationen und Zugang zu den Angeboten finden Interessierte unter www.gruene-fernwaerme.de. ar / AGFW