Auch in effizienten Neubauten oder energetisch sanierten Bestandsbauten kann es während länger anhaltenden Hitzewellen unangenehm heiß werden. Es ist nicht mehr zu leugnen, dass die sommerlichen Temperaturen auch in Mitteleuropa Jahr für Jahr extremer und unangenehmer werden, was den sommerlichen Wärme- oder Hitzeschutz zunehmend in den Fokus rücken lässt. Doch wir stehen den Herausforderungen nicht hilflos gegenüber – Planer und Energieberatende können etwas gegen die Überhitzung tun, indem sie den Nutzen entsprechender Maßnahmen für den sommerlichen Wärmeschutz berechnen und sowohl Sanierungsschritte hin zu mehr (Winter- und) Sommerkomfort erarbeiten als auch konkrete Handlungsempfehlungen in Anbetracht der sich etablierenden Hitzewellen geben.
Passivhäuser und EnerPHit-Sanierungen mit Passivhaus-Komponenten machen vor, wie Gebäude in der künftig zu erwartenden extrem heißen Jahreszeit komfortables Wohnen ohne gesundheitliche Gefährdung ermöglichen. Ausführliche Informationen dazu enthalten die beiden Protokollbände Nr. 53 Sommerkomfort – bezahlbar und energieeffizient [1] und Nr. 57 Gebäudekonzepte für heiße Sommer – Schwerpunkt Nichtwohngebäude [2] vom Arbeitskreis kostengünstige Passivhäuser. Tiefergehende Fachinformationen sind auch in der Passivhaus-Wissensdatenbank [3] unter www.passipedia.de zu finden.
Sommerkomfort verlässlich berechnen
Zertifizierte Passivhäuser und EnerPHit-Sanierungen werden mit dem Energiebilanzierungstool PHPP schon seit langem auf einen robusten Sommerkomfort hin überprüft. Neu hinzugekommen ist seit der Version PHPP10 – zusätzlich zur Bilanzierung des Sommerkomforts – der Sommer-Stresstest. Basierend auf aktualisierten Klimadaten werden vers ...
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