Der Bundestag hat am Freitag, 10. Juli 2026, die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes beschlossen, mit der unter anderem der Weiterbetrieb und Neueinbau von Öl- und Gasheizungen langfristig möglich bleiben soll.
Der GIH kritisiert den Entwurf zum GModG. Er sieht Leitplanken der Wärmewende geschwächt. Der Verband dringt deshalb auf Korrekturen.
Die Ausschüsse des Bundesrats legen konkrete Empfehlungen zum GModG vor. Das Deutsche Energieberaternetzwerk (DEN) betrachtet diese differenziert.
Der diesjährige Bundeskongress des Energieberatendenverbandes GIH war keine reine Wohlfühlveranstaltung, trotz der Feier zum 25-jährigen Jubiläum. Mit ein Grund war das nach fast einhelliger Meinung der Anwesenden entkernte und verstümmelte Gebäudeenergiegesetz, jetzt Gebäudemodernisierungsgesetz, das die Regierung im Eiltempo durchbringen will. Dennoch gab es daneben auch Gelegenheit und Anlass, zufrieden zurück und mit Zuversicht nach vorne zu blicken. Alexander Borchert
Der Bundesverband effiziente nachhaltige Gebäude warnt: das GModG macht durch neue Bewertungssystematik schlechtere Dämmung rechnerisch attraktiv.
Holz bleibt zentral für erneuerbare Wärme in Deutschland. Der DEPV fordert Nachbesserungen am Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes.
Das Deutsche Energieberater-Netzwerk sieht erheblichen Korrekturbedarf beim Referentenentwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz.
Eine aktuelle Umfrage bestätigt die GIH-Kritik am Gebäudemodernisierungsgesetz, Energieberatende warnen vor Fehlentscheidungen beim Heizungstausch.
Als eine gute Nachricht für die ökologische Wärmeversorgung mit Solarthermie bezeichnet Ritter Energie den Referentenentwurf zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz.
Der Referentenentwurf zum GModG stößt beim GIH auf gemischte Reaktionen: Lob für einzelne Punkte, Kritik bei Klimaschutz und Verbraucherinformation.
Der Referentenentwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz liegt vor. Darin wird die bereits im Eckpunktepapier eingeschlagene Richtung beibehalten: Die 65-Prozent-Vorgabe entfällt, die Biotreppe kommt.
Die Neuigkeiten zum Gebäudemodernisierungsgesetz reißen nicht ab. Nach aktuellen Medienberichten hat sich die Koalition nun auf eine so genannte Kostenbremse für Mieter verständigt.
Sieben Verbände der Elektro- und Heizungsbranche fordern in einem gemeinsamen Positionspapier verlässliche Leitplanken für eine planbare und investitionssichere Gebäudewende.
Das Bundeswirtschaftsministerium will Fristen im noch geltenden Gebäudeenergiegesetz verlängern und damit die ab Juli greifende 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien aussetzen. Der Bundesverband Erneuerbare Energie warnt vor einem gefährlichen Stillstand in der Wärmewende.
Die geplante ersatzlose Streichung der 65-%-Regel für erneuerbare Heizenergie stößt bei Energieberatenden auf breite Ablehnung.
Stadtwerke und Energieversorger warnen vor einem fossilen Lock-in durch das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz.
Weniger Aufwand, mehr Effizienz: Mit dem GEG-Berater der Hottgenroth Gruppe bündeln Sie sämtliche Schritte der Energieberatung in einer einzigen, durchgängigen Softwarelösung. Von der Gebäudeerfassung über die GEG-Bilanzierung bis hin zu Heizlast, Lüftung und Ökobilanz arbeiten Sie schneller, sicherer und vollständig normkonform. Reduzieren Sie Komplexität und bringen Sie Ihre Projekte effizient ans Ziel.
Die Fraktionen von Union und SPD haben ihre Pläne für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz vorgelegt, das unter anderem die Pflicht zum Heizen mit 65 Prozent erneuerbarer Energien aufhebt. Im Interview erklärt Jan Karwatzki, Experte beim Öko-Zentrum NRW, warum Verbrauchern damit eine Kostenfalle droht, auf die Regierung eine Klagewelle zukommen wird und die Förderung erst mal gesichert ist.
Die führenden Verbände der erneuerbaren Anlagentechnik, Gebäudehülle und Energieberatung haben den zuständigen Politikern der Regierungskoalition ein richtungsweisendes Gutachten für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz vorgelegt.
Obwohl das Gebäudeenergiegesetz nach wie vor gültig ist, sind auf der entsprechenden Website des Bundeswirtschaftsministeriums keine Infos mehr zu finden. Die Seite befinde sich derzeit im Umbau, heißt es.
Die „Eckpunkte zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz“ verringern die bestehenden EE-Pflichten beim Einbau neuer Öl- und Gas-Heizungen. Das kann nur durch viel mehr Wärmepumpen kompensiert werden.
Der Wärmepumpenverband erwartet durch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz Unsicherheit für die Branche und in Sachen Klimaschutz – lobt aber, dass die Förderung beibehalten wird.
Wegfall der 65-Prozent-Regel, Grüngasquote und vereinfachte Wärmeplanung – der Nachfolger des Gebäudeenergiegesetzes hält tiefgreifende Veränderungen bereit. Kritiker befürchten weniger Klimaschutz und mehr Kosten für die Verbraucher.
Ein Bündnis aus 14 Verbänden fordert von der Politik, das Gebäudemodernisierungsgesetz alias Gebäudeenergiegesetz schnell auf den Weg zu bringen, es dabei zu entschlacken, die 65-Prozent-Regel aber in jedem Fall beizubehalten.
Eine mögliche Verschiebung der europäischen Gebäuderichtlinie sorge für Verunsicherung in der Branche, befürchtet der Wärmepumpenverband BWP. Außerdem solle das Gebäudeenergiegesetz in seiner jetzigen Form bestehen bleiben.