Die führenden Verbände der erneuerbaren Anlagentechnik, Gebäudehülle und Energieberatung haben den zuständigen Politikern der Regierungskoalition ein richtungsweisendes Gutachten für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz vorgelegt.
Obwohl das Gebäudeenergiegesetz nach wie vor gültig ist, sind auf der entsprechenden Website des Bundeswirtschaftsministeriums keine Infos mehr zu finden. Die Seite befinde sich derzeit im Umbau, heißt es.
Die „Eckpunkte zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz“ verringern die bestehenden EE-Pflichten beim Einbau neuer Öl- und Gas-Heizungen. Das kann nur durch viel mehr Wärmepumpen kompensiert werden.
Der Wärmepumpenverband erwartet durch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz Unsicherheit für die Branche und in Sachen Klimaschutz – lobt aber, dass die Förderung beibehalten wird.
Wegfall der 65-Prozent-Regel, Grüngasquote und vereinfachte Wärmeplanung – der Nachfolger des Gebäudeenergiegesetzes hält tiefgreifende Veränderungen bereit. Kritiker befürchten weniger Klimaschutz und mehr Kosten für die Verbraucher.
Ein Bündnis aus 14 Verbänden fordert von der Politik, das Gebäudemodernisierungsgesetz alias Gebäudeenergiegesetz schnell auf den Weg zu bringen, es dabei zu entschlacken, die 65-Prozent-Regel aber in jedem Fall beizubehalten.
Eine mögliche Verschiebung der europäischen Gebäuderichtlinie sorge für Verunsicherung in der Branche, befürchtet der Wärmepumpenverband BWP. Außerdem solle das Gebäudeenergiegesetz in seiner jetzigen Form bestehen bleiben.
Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat die Überführung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) in ein Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) beschlossen. Verbände warnen vor einem Ende der 65-Prozent-Regelung.
Anlässlich der Ministerpräsidenten-Konferenz am 4. Dezember 2026 warnt der Energieberatendenverband GIH davor, die Fristen der EU-Gebäuderichtlinie zu verschieben.
Eine neue Publikation zeigt, dass die GEG-Novelle Energieeffizienz, Komfort, Gesundheit und Resilienz im Gebäudebetrieb sinnvoll vereinen kann.
Im Zuge der anstehenden Anpassung des Gebäudeenergiegesetzes an EU-Vorgaben muss die Bundesregierung auch das Thema der kontrollierten Lüftung angehen, fordern die einschlägigen Verbände.
Erste Anlagen mussten gemäß Gebäudeenergiegesetz bis zum 30. September untersucht werden, so die Initiative Zukunft Altbau.
Am 18. September 2025 findet in Wörrstadt die Energie-Fachtagung „Energetische Gebäudesanierung in der Praxis“ statt.
Was die neue EU-Gebäuderichtlinie für Planung, Bau und Gebäudetechnik bedeutet.
Die aktualisierte Version 2.5 der Druckapplikation des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) in der Energieberatungssoftware ZUB Helena bietet wichtige Anpassungen im Zusammenhang mit der GEG-Novelle. Wichtig ist vor allem die Anpassung der Kennwertbezeichnungen in der technischen Dokumentation...
Wie geht es mit GEG und BEG weiter? In der aktuellen Podcast-Episode #34 sprach GEB-Chefredakteur Joachim Berner mit Jan Karwatzki vom Öko-Zentrum NRW über Wärmeplanung, Förderung und die Zukunft des Gebäudeenergiegesetzes. Alisia Romeo
Der Deneff EDL_HUB fordert die künftige Bundesregierung auf, Social Contracting als festen Bestandteil der Wärmewendepolitik zu verankern.
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bilden die Rahmenbedingungen für den Neubau- und Sanierungsmarkt. In der aktuellen Podcast-Episode #34 sprach Joachim Berner, Chefredakteur des Gebäude-Energieberater (GEB), mit Jan Karwatzki vom Öko-Zentrum NRW über Wärmeplanung, Förderung und die Zukunft des GEG.
Die Zurücknahme der letzten GEG-Novelle wird wohl im Koalitionsvertrag stehen. Der Wortlaut der Vereinbarung wirft aber mehr Fragen als Antworten auf.
Laut Medienberichten schlägt die Arbeitsgruppe Verkehr und Infrastruktur, Bauen und Wohnen vor, das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in der jetzigen Form abzuschaffen. Eine endgültige Entscheidung über die Linie der künftigen Koalition in dieser Frage gibt es aber wohl erst in der Runde der Chefunterhändler.
Wärmewende – und wie? Ein heiß diskutiertes Thema. Im Tagungssaal Harmonie der Messe ISH in Frankfurt fand am 20. März der 13. Deutsche Energieberatertag statt. Rund 400 Teilnehmende aus der Energiebranche – darunter Energieberater:innen, Schornsteinfeger:innen sowie Auszubildende und Studierende – kamen zusammen.
Wird das Gebäudeenergiegesetz tatsächlich abgeschafft, sehen das Institut wie auch der Wohlfahrtsverband das Risiko einer verschärften sozialen Schieflage.
Die neue Bundesregierung wird nicht umhinkommen, das Gebäudeenergiegesetz weiterzuentwickeln, will sie die Klimaziele erreichen – sagt das Energie Effizienz Institut.
Der Diskussion um das „Heizungsgesetz“ fehlt es an Sachlichkeit und Fachwissen, kritisiert das Deutsche Energieberater-Netzwerk.
Energieexperte Jan Rosenow warnt davor, das Gebäudeenergiegesetz im Wahlkampf zu instrumentalisieren. Im Interview plädiert er für realistische Optionen und Planungssicherheit.