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Kommunales Kohlendioxid ­kontrollieren

Ziel der kommunalen Energie- und CO2-Bilanz ist es, den Energieverbrauch und die Kohlendioxidemissionen in einer Kommune zu ermitteln. Sie zeigt auf, welche Verbrauchssektoren und welche Energieträger die größten Anteile haben. Darauf aufbauend kann die Kommune einen Plan erarbeiten, wie sich der Treibhausgasausstoß reduzieren lässt und welche Maßnahmen dabei helfen. Wird die Bilanz wie empfohlen alle zwei bis drei Jahre erstellt, erhält die Kommune einen langjährigen Überblick über die Entwicklung von Energieverbrauch und Emissionen. Solche Bilanzen helfen daher, zu überprüfen, wie weit eine Kommune auf ihrem Weg zur Klimaneutralität schon gekommen ist. Bei der Berechnung hilft das kostenfreie Excel-Tool BICO2BW, das das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums entwickelt hat. BICO2BW steht für „Bilanzierung von CO2-Emissionen in Baden-Württemberg“. Das Bilanzierungswerkzeug legt eine einheitliche, bundesweit gültige Methodik fest. Im Ländle nutzen die meisten Gemeinden und Städte das Programm. Übrigens: Eine Kommune kann ihre Bilanz einfacher erstellen oder fortschreiben, wenn sie bereits einen kommunalen Wärmeplan besitzt. Denn dann liegen ihr die meisten für eine CO2-Bilanz benötigten Daten bereits vor. Umgekehrt können Kommunen die Daten der CO2-Bilanz für die kommunale Wärmeplanung nutzen. jb