Immoconn
Ein neuer Bericht des Münchner Prop-Tech-Unternehmens Juconn zeigt, dass viele Heizungsanlagen durch gezielte Betriebsoptimierung effizienter arbeiten können. Die Immoconn Heatmap 2026 identifiziert häufig auftretende Problemtypen, die mit mittlerem Aufwand behoben werden können und dabei ein hohes Energieeinsparpotenzial bieten.
Auch störungsfrei laufende Heizungsanlagen können unnötig viel Energie verbrauchen, etwa durch ungünstige Betriebseinstellungen, die ohne kontinuierliches Monitoring oft unbemerkt bleiben. Juconn hat mit seiner Immoconn Heatmap 2026 rund 35.000 technische Auffälligkeiten aus mehreren Tausend Heizungsanlagen untersucht.
Die Ergebnisse zeigen, dass 65 Prozent der häufigsten Problemtypen ein hohes oder mittleres Energieeinsparpotenzial besitzen. Zudem lassen sich 90 Prozent dieser Probleme mit mittlerem Aufwand beheben – häufig durch einfache Anpassungen wie die Optimierung von Pumpeneinstellungen oder die Reduzierung von Temperaturniveaus.
Wenige Problemtypen dominieren den Heizungsbetrieb
Die Untersuchung ergab, dass sich ineffiziente Betriebszustände auf wenige Muster konzentrieren: 81 Prozent der als problematisch bewerteten Auffälligkeiten entfallen auf zehn häufige Problemtypen. Zu den häufigsten Fehlerkategorien zählen ineffizient arbeitende Pumpen und zu hohe Temperaturniveaus. Diese Probleme führen häufig zu einem erhöhten Energieverbrauch und können zudem den Verschleiß von Anlagenkomponenten beschleunigen.
„Eine Heizung kann zuverlässig Wärme liefern, aber dabei dauerhaft mehr Energie einsetzen als nötig. Ob ein solcher Zustand vorliegt, erkennen wir anhand der Daten, die unser digitales Heizungsmonitoring erfasst“, erklärt Julian Dawo, Geschäftsführer von Immoconn. Die fachliche Bewertung dieser Daten ermöglicht es, Betriebszustände gezielt zu optimieren und individuelle Lösungen zu entwickeln.
Betriebsoptimierungen schaffen Handlungsspielraum
Die Heatmap zeigt, dass energetische Optimierungen oft innerhalb der bestehenden Anlagentechnik möglich sind und somit kostspielige Sanierungen hinausgezögert oder besser geplant werden können. Die kontinuierliche Auswertung von Betriebsdaten bietet Immobilienbetreibern Transparenz über den Zustand ihrer Anlagen und hilft, Optimierungsbedarf zu identifizieren.
„Wer die Wirtschaftlichkeit seines Immobilienbestands verbessern will, sollte neben langfristigen Investitionen in die Modernisierung auch den laufenden Betrieb betrachten“, betont Christian König, Geschäftsführer von Immoconn. „Unsere Heatmap zeigt, dass viele der häufigsten Probleme ohne größere technische Umbauten lösbar sind.“
Fazit und weitere Informationen
Die Ergebnisse der Immoconn Heatmap 2026 verdeutlichen das Potenzial datenbasierter Heizungsoptimierung. Sie bieten Immobilienbetreibern die Möglichkeit, Energieverbrauch und Betriebskosten zu senken, ohne den Wohnkomfort zu beeinträchtigen.
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Quelle: Immoconn / fl