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KfW fördert Tiefengeothermie zur kommunalen Wärmeversorgung

Der KfW-Förderkredit Geothermie ist Teil des vom Bundesministerium der Finanzen, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und der KfW initiierten Deutschlandfonds. Dieser setzt mit verschiedenen Finanzierungsinstrumenten staatliche Anreize, um privates Kapital für Investitionen in wichtige Zukunftsbereiche der deutschen Wirtschaft zu gewinnen. Das Programm unterstützt einerseits die Finanzierung geothermischer Bohrungen ab 400 Metern Tiefe in Deutschland mit zinsgünstigen Krediten der KfW, andererseits sichert es die Fündigkeitsrisiken aus diesen Bohrungen ab. Die KfW stellt pro Projekt Darlehen von bis zu 25 Millionen Euro mit einer maximalen Laufzeit von fünf Jahren zur Verfügung.

Rückversicherer übernimmt Risiko

Munich Re prüft die Projekte auf Versicherbarkeit und Durchführbarkeit. Nach erfolgreicher Begutachtung der Mindestvoraussetzungen findet eine detaillierte Projektprüfung statt. Fällt diese ebenfalls positiv aus, stellt die KfW eine Aufforderung zur Antragstellung. Munich Re sichert 30 bis 70 Prozent der Darlehenssumme ab. Für den nicht abgesicherten Teil gewährt die KfW im Schadensfall – beispielsweise bei Nicht-Fündigkeit – einen Teilschulderlass zu den gleichen Bedingungen wie im Versicherungsvertrag. Dadurch kann der Projektträger bis zu 100 Prozent des Darlehensbetrags absichern. Mit der Übernahme des Risikos löst Munich Re das Finanzierungsdilemma. Die KfW will darüber hinaus zeitnah den Investitionskredit für kommunale und soziale Unternehmen um Investitionen in eine effiziente Wärme- und Stromversorgung erweitern. Damit ist die Weiterfinanzierung des Baus einer Geothermieanlage nach einer erfolgreichen Bohrung möglich. Quelle: KfW / jb