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Wasserstoff ist Schlüsselement

In Esslingen entsteht ein Wohnquartier, in dem die Abwärme aus der Wasserstoffgewinnung genutzt wird (GEB 09/20: Grüner Wasserstoff braucht grünen Strom), weitere Projekte betreut Nusser unter anderem in Freiburg. Grüner Wasserstoff dient zur Nutzung von überschüssigem PV-Strom, der nicht direkt verbraucht wird. Anders als in Batterien, in denen Solarstrom zwischengespeichert wird, um PV-Überschüsse vom Mittag in den Abend zu verschieben, ist der Vorteil bei der Umwandlung in Wasserstoff, dass dieser auch in anderen Sektoren verwendet werden kann, etwa für Verkehr oder in der Industrie. Der Fokus der Nutzung von Wasserstoff im Gebäudebereich liegt für Nusser in der Verwendung der Abwärme, die bei der Umwandlung von Solarstrom in grünen Wasserstoff entsteht. Primär müsse aber der Strom aus dem Quartier direkt eingesetzt werden, nur bei Überschüssen sei die Umwandlung eine Option. Beim Übergang zu klimaneutraler Wärme stehen für ihn Wärmepumpen und in kommunalen Zusammenhängen auch die Nutzung von Abwärme stärker im Fokus als die direkte Nutzung von Wasserstoff, beispielsweise als Ersatz von Erdgas. Wenn Wasserstoff dezentral erzeugt werde, können die entstehende Abwärme etwa in Niedertemperaturnetzen in neu entstehenden Quartieren genutzt werden.

Tobias Nusser

Bild: EGS-plan

Tobias Nusser

GEB Podcast

Der GEB-Podcast hat mitterweile sechs Episoden. Weitere Themen sind BIM und Erneuerbare Energien, die Befugnisse des Klimarats der Bundesregierung, die Wärmewende in Baden-Württemberg, Strategien für technikarme Gebäude und die Auswirkungen des CO2-Preises auf die Wärmewende.

https://www.geb-info.de/podcast

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