Der Modell-Campus Ringberlin wird als eines der ersten gewerblichen Quartiere in Berlin Abwärme eines Rechenzentrums im benachbartem Marienpark nutzen.
Henkel und die Stadtwerke Düsseldorf haben ein wegweisendes Projekt gestartet: Industrielle Abwärme wird künftig in das Fernwärmenetz eingespeist.
Eine neu eröffnete Energiezentrale versorgt das Projekt EnStadt:Pfaff in Kaiserslautern mit Niedertemperatur-Wärme. Kältemaschinen speisen Abwärme ins Wärmenetz. Das Projekt erprobt Ansätze für die Entwicklung klimaneutraler Quartiere.
Die Nutzung von Abwärme bietet viel Potenzial. Im Interview erklären Patrick Hoffmann und Anna-Lena Freier, Projektleiter und -leiterin im Kompetenzzentrum Abwärme, wie groß dieses ist, welche Hürden noch im Weg stehen und warum das Thema ein interessantes Betätigungsfeld für Energieberatende sein kann.
Das Unternehmen Schrand Energy betreibt an seinem Standort in Essen (Oldenburg) ein integriertes Energiesystem aus Photovoltaik, Elektrolyseur, Wasserstoffspeicher und Brennstoffzelle. Die Anlage soll den Betrieb weitgehend unabhängig von externen Energieversorgern machen.
Am 17. Juni lädt die Landesagentur Umwelttechnik BW zur Fachtagung Abwärme BW und Bundesabwärmetagung 2026 ein.
Den bestmöglichen Nutzen aus der aufgewendeten Energie ziehen – das gelingt mit Wärmetauschern. Sie erlauben es, die in Abgas oder Schwaden enthaltene Abwärme für weitere Prozesse einzusetzen. Welche Faktoren für die Auslegung und die Umsetzung wichtig sind, erfahren interessierte Messebesucher bei...
Die neue Maicklerschule in Fellbach setzt auf ein Lüftungs- und Klimakonzept, das alle Bereich bedarfsgerecht und zugfrei versorgt. Wie das offene Cluster-Schulkonzept funktioniert, zeigt dieser Beitrag.
Das Projekt On Site lokalisiert das Abwärmepotenzial von Rechenzentren und Elektrolyseuren.
Schräder bietet einen kostenfreien Beratungsservice, um mögliche Abwärmepotenziale zu erfassen.
Großwärmepumpen sollen in Baden-Württemberg klimafreundliche Wärmenetze vorantreiben. Ein neues landesweites Netzwerk unterstützt Kommunen und Versorger bei Planung, Genehmigung und Umsetzung – und fördert den Austausch mit Experten.
Energie sparsam und effizient zu nutzen, ist für industrielle Unternehmen aus wirtschaftlicher Sicht lukrativ. Eine neue PwC-Analyse zeigt, warum Unternehmen trotz dieser Vorteile bei Energieeffizienzmaßnahmen zurückhaltend bleiben.
In Deutschland gehen jährlich zig Milliarden Kilowattstunden Abwärme ungenutzt verloren, obwohl sie Millionen Haushalte versorgen könnte. Förderprogramme, die Abwärmebörse und erfolgreiche Praxisbeispiele zeigen: Wer investiert, senkt Kosten, stärkt den Standort und treibt die Wärmewende voran.
Die Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet die Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern für ihre Verbindung von wirtschaftlichen Perspektiven mit Klimaschutz aus. Anklam unternehme diesen Kraftakt auf nachahmenswerte Weise.
Die Ergebnisse der Abwärmebefragung verdeutlichen, dass sowohl Angebots- als auch Nachfrageseite weiterhin ausbaufähig sind. Zugleich sind gezielte Maßnahmen erforderlich, um bestehende Informationsdefizite sowie wirtschaftliche, technisch und administrative Hemmnisse abzubauen.
Die Plattform für Abwärme schafft erstmals eine Übersicht zu gewerblichen Abwärmepotenzialen in Deutschland.
In Berlin-Schönefeld wird ein denkmalgeschützter Wohnkomplex mit der Abwärme aus einem Rechenzentrum versorgt.
In der Hamburger Hafen City wird Industrieabwärme für eine klimafreundliche Kälteversorgung eingesetzt.
Die Kommunen arbeiten an der Dekarbonisierung ihrer Wärmenetze. Ein Überblick über verschiedene Projekte zeigt: Eine Einheitslösung gibt es nicht. Gefragt ist stattdessen ein Mix aus unterschiedlichen Wärmequellen, der von den Gegebenheiten vor Ort abhängt. Eva Kafke
Die Abwärme von Rechenzentren lässt sich nachhaltig auf Quartiersebene nutzen. Zwei Projekte in Berlin zeigen, wie dies in der Praxis aussehen kann.
Seit Beginn des Jahres existiert eine Abwärmebörse mit entsprechenden Daten von Unternehmen aus dem ganzen Bundesgebiet. Darauf weist die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg hin.
Eine Wohnanlage in Berlin nutzt die öffentliche Abwasser-Druckleitung als Energiequelle für eine Wärmepumpenkaskade. Die Jahresarbeitszahl liegt bei sechs.
Recycling verbindet man häufig mit Produkten oder Rohstoffen. Doch der Grundsatz der größtmöglichen Wiederverwertung gilt auch für industrielle Abwärme. Das Potenzial ist riesig, die Technologien dafür sind vorhanden und der Bedarf ist groß. Grund genug für Energieberatende, sich dieses Geschäftsfeld genauer anzuschauen. Martin Pfränger
Im Rahmen des Forschungsprojekts „WärmewendeNordwest“ erschließt die Universität Oldenburg vorhandene Abwärmequellen der eigenen Liegenschaft, unter anderem ihren Hochleistungsrechner.
Ab sofort können sich Nutzer auf der Plattform für Abwärme registrieren und ihre Daten eintragen. Die Frist für die erstmalige Datenmeldung wurde verlängert.