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Die Förderung wird weniger – die Beratung wichtiger

Die Bedingungen für energetische Sanierung werden nicht gerade besser: Die Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude ist vor allem eine Kürzungsreform – das wird in der Podcast-Folge mit Gesprächspartner Jan Karwatzki, Bereichsleiter Energieeffiziente Gebäude beim Ökozentrum NRW, deutlich. Förderfähige Kosten und Zuschüsse sinken schrittweise. Beim Heizungstausch beispielsweise werden die förderfähigen Kosten für die erste Wohneinheit von 30.000 auf 28.000 Euro reduziert und ab Februar 2027 halbjährlich weiter abgesenkt. Bei Effizienzhaus-Sanierungen werden die Tilgungszuschüsse deutlich reduziert. Und der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) wird unattraktiver: Sein Bonus gilt künftig nur noch für Kosten oberhalb der regulären Fördergrenze.

Doch Karwatzki sieht auch Positives. Dazu zählt er etwa die stärkere soziale Staffelung sowie die Ausweitung der Förderung für serielles Sanieren.

Auch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) hat Auswirkungen auf die Förderung. Ab Januar 2027 verändern ein baubares Referenzgebäude, neue Berechnungsgrundlagen und die Umstellung auf Gesamtprimärenergie die energetische Bilanzierung.

Im Podcast erklärt Karwatzki, was die Änderungen konkret für Hauseigentümer und Energieberatende bedeuten und warum eine gute Beratung angesichts der komplexer werdenden Förderbedingungen wichtiger wird.

Die Podcast-Folge finden Sie hier:

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