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Thermondo beendet Verkauf von Ölheizungen

Die anhaltende Diskussion um die Reform des Gebäudeenergiegesetzes hat die Nachfrage nach Ölheizungen ansteigen lassen. Und das trotz der hohen CO2-Emissionen. Thermondo hat sich deshalb dazu entschlossen, Ölheizungen aus seinem Produktportfolio zu nehmen. Stattdessen will das Unternehmen vor allem klimafreundliche und innovative Technologien wie Wärmepumpen und Photovoltaik installieren. „Die Wärmewende muss weiter Fahrt aufnehmen. Fossile Energieträger sind ein Auslaufmodell“, erklärt Geschäftsführer Philipp Pausder die Entscheidung. Jetzt noch schnell eine Ölheizung einzubauen, die dann 20 Jahre tonnenweise Kohlendioxid produziere, sei weder ökologisch noch finanziell sinnvoll. Auf seiner Internetseite hat das Unternehmen neue Aufträge für die Installation von Ölheizungen bereits gestoppt.

 Wärmepumpen bietet Thermondo seit einem Jahr an

Zwar fragt Thermondo in seinem Heizungsplaner weiter das Interesse auch für Öl-Heizsysteme ab, weshalb der umweltschädliche Brennstoff weiterhin aufgeführt wird. Nach Aussagen von Pressesprecher Mathias Paul bekommen Interessierte, die Öl auswählen, im Nachgang aber eine E-Mail mit einer entsprechenden Erläuterung und können sich bei Interesse an einer Wärmepumpe erneut melden. “Die Aufnahme von Rahmendaten zum Gebäude (z.B. Baujahr, Heizfläche) und dem bisherigen Energieverbrauch dient uns auch dazu, zu prüfen, ob der Einbau einer Wärmepumpe als Alternative zur Ölheizung machbar ist”, erklärt er weiter. Bestellte Ölheizungen werde Thermondo noch installieren und bereits installierte Anlagen weiterhin warten. Die Wärmepumpe hat das Unternehmen mit 500 festangestellten Handwerker:innen im Juni 2022 eingeführt und seitdem mehr als 1.500 Geräte in Ein- und Zweifamilienhäusern installiert. Über 750 Kund:innen seien von einer Ölheizung auf eine Wärmepumpe umgestiegen. Quelle: Thermondo / jb