Hallo zusammen,
ich erstelle momentan einen iSFP für ein Zweifamilienhaus. Das Dach ist nicht ausgebaut, so dass die oberste Geschossdecke die Systemgrenze darstellt. In den iSFP gehört dann als Maßnahme natürlich die Dämmung der obersten Geschossdecke. Der Kunde möchte aber stattdessen das Dach selbst dämmen lassen. Nach meiner Kenntnis wird der iSFP-Bonus aber nur gewährt, wenn die betreffende Maßnahme im iSFP erwähnt und bilanziert wurde. Dann würde die Dachdämmung folglich nicht mit dem zusätzlichen Bonus bezuschusst werden, wenn im iSFP die OGD erwähnt war. Wie kann ich nun vorgehen, damit der Kunde am Ende für beide Alternativen (Dach oder oberste Geschossdecken) den Bonus bekommen würde, also die Wahl hat? Grüße Stefan
2 Antworten
Hallo zusammen!
der von Franziska beschriebene Weg ist (inzwischen) auch in den FAQ zum iSFP so erwähnt (letzter Punkt bei „Fragen zum iSFP“):
Nicht genauer definiert ist, welche Variante bilanziert werden sollte und welche nur im Text erwähnt. Ich würde wie im FAQ-Beispiel die Dachschrägen bilanzieren.
Viele Grüße,
Peter
Hallo Stefan,
den Fall hatte ich auch schon. Nach Rücksprache mit dem bafa habe ich es dann so gelöst: Im iSFP habe ich beide Varianten in Textform beschrieben und die Wahl gelassen, wie der Bauherr letztendlich sanieren möchte (z.B. "Soll für den Fall einer späteren Wohnraumerweiterung das Dach genutzt werden, so empfehle ich direkt die Dämmung in Form einer Aufdachdämmung....)
Letztendlich musst du als Energieberater dann die Sinnhaftigkeit der Umsetzung beim TPN nachweisen...
Gruß Franzi