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Wärmespeicher aus dem 3D-Drucker

Mit dem neu gestarteten Projekt Druckstore will das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zusammen mit Partnern aus Industrie und Forschung die Grundlagen für den Beton-3D-Druck von thermischen Speichern legen. Der 3D-Druck erlaubt, Speicher sowohl in Form als auch Größe variabel herzustellen. „Durch die Flexibilität des 3D-Drucks können Speicher auch in ungünstigen Raumsituationen erstellt werden. Flächen können effizienter genutzt und der Flächenverbrauch verringert werden“, beschreibt Fraunhofer ISE-Projektleiter Stefan Gschwander die Vorteile des 3D-Drucks.

Das Projektteam plant, Ultrahochleistungsbeton einzusetzen. Grund: Aufgrund der gegenüber üblichen Betonsorten erhöhten Festigkeit lasen sich die Wanddicken reduzieren, sodass weniger Material benötigt und dadurch weniger CO2 in der Herstellung erzeugt wird. Die Projektbeteiligten wollen nicht nur die Speicherhülle mit dem Druckverfahren fertigen, sondern auch Komponenten wie beispielsweise Diffusoren, Schichtladesysteme oder eine Wärmedämmung.

Projektpartner sind das Planungsunternehmen IPRO Consult, das Forschungsinstitut IAB Weimar sowie der Maschinen- und Anlagenbauer M-Tec Mathis Technik. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert Druckstore mit 2,3 Millionen Euro. Quelle: Fraunhofer ISE/jb