Springe zum Hauptinhalt Springe zum Hauptmenü Springe zur SiteSearch

Geothermiekongress 2026: Programm bietet über 300 Beiträge

Mit über 300 Beiträgen in 28 Fachforen und 14 Workshops sowie einer umfangreichen Posterausstellung bietet der zum Geothermiekongress 2026 ein ausgiebiges Programm. „Wir freuen uns über die zahlreichen und qualitativ hochwertigen Einreichungen. Dabei ist uns aufgefallen, dass die geothermische Energiespeicherung, petrothermale Systeme und auch nichttechnische Themen wie kommunale Wärmeplanung und öffentliche Akzeptanz zunehmend an Bedeutung gewinnen“, sagt Professor Horst Rüter, der das Wissenschaftliche Komitees des Kongresses leitet. Die hohe Zahl der Einreichungen unterstreiche die dynamische Entwicklung der Geothermiebranche sowie das wachsende Interesse an innovativen Lösungen für die Wärme- und Energiewende. Damit stärke der Geothermiekongress seine Entwicklung als zentrale Plattform für den fachlichen Austausch über die Geothermie fort.

Das Programm des Geothermiekongresses 2026

Der Workshoptag am 20. Oktober bietet in 14 Sessions praxisnahe Einblicke in zahlreiche Themenfelder. Dazu gehören bohrtechnische Fragestellungen, die Entwicklung tiefengeothermischer Fernwärmeprojekte und die Bewertung lokaler Potenziale ebenso wie die Nutzung oberflächennaher Geothermie in Verbindung mit kalten Nahwärmenetzen, Wärmespeicherung, Fernwärmenetzen, Planungssoftware und Akzeptanzforschung

An den beiden Kongresstagen am 21. und 22. Oktober stehen in 28 Fachforen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Geothermie im Mittelpunkt. Das Spektrum reicht von Exploration, Erschließung und Bohrtechnik über EGS, Geothermiewässer und Lithiumgewinnung bis zur oberflächennahen Geothermie mit Themen wie Erdwärmesonden, Planung und Anlagenoptimierung. Weitere Schwerpunkte bilden die kommunale Wärmeplanung, Wärmenetze und Speicher, Modellierung sowie die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen. Einreichungen kamen aus insgesamt 16 Ländern, darunter zahlreiche Beiträge aus Ungarn, dem Partnerland des Geothermiekongresses 2026.

Die begleitende Posterausstellung mit dem Posterwettbewerb der Science Bar bietet insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschungsarbeiten und universitären Abschlussarbeiten im Rahmen des Geothermiekongresses einem breiten Fachpublikum vorzustellen. Die beste Präsentation wird vom Bundesverband Geothermie ausgezeichnet.

Attraktives Rahmenprogramm

Neben dem wissenschaftlichen Programm bietet der Geothermiekongress zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch – beim Icebreaker-Abend am Dienstag, 20. Oktober, ebenso wie beim Gesellschaftsabend mit Bootsfahrt am Mittwoch, 21. Oktober.

Einblicke in die praktische Umsetzung der Geothermie ermöglichen außerdem fünf Exkursionen in Potsdam und der Region Berlin-Brandenburg. Besichtigt werden unter anderem das erste Tiefengeothermie-Heizwerk der Landeshauptstadt Potsdam sowie das Heizkraftwerk Potsdam Süd. Darüber hinaus findet eine gemeinsame Tagesexkursion von den Energieversorgungsunternehmen Energie und Wasser Potsdam, BTB Blockheizkraftwerks-Träger- und Betreibergesellschaft Berlin sowie der renommierten Forschungseinrichtung GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung statt, bei der das Reallabor GeoSpeicherBerlin und die Geothermieforschungsplattform Groß Schönebeck besucht werden können.

Hier finden sie das Programm sowie weitere Informationen.