Gebaeude Energie Berater Ausgabe: 02-2019

Erste Kosten des Klimawandels?

Kommentar Werner Schmid:

Keine andere Branche verspürt schon heute so stark die Vorboten des Klimawandels (will man sie als solche anerkennen) wie die Landwirtschaft. Das Klima des Jahres 2018 prägte in Deutschland mit dem Begriff „Heißzeit“ ein eigenes „Wort des Jahres“. Für die Landwirtschaft in der Mitte und im Norden Europas brachte diese „Heißzeit“ Ernteeinbußen und Ernteausfälle, welche sich auf einen hohen dreistelligen Millionenbetrag summierten. Manche Experten beziffern die Schadenshöhe sogar auf eine Milliarde Euro und mehr.

Über ein vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gemeinsam mit den Bundesländern aufgelegtes Programm „Dürrebeihilfe“ mit einem Fördervolumen von bis zu 340 Millionen Euro wird versucht, die größten Schäden zu mildern. Aber auch in den Jahren zuvor war die Landwirtschaft bereits von Wetterkapriolen wie außergewöhnlichen Frostereignissen (2017) oder Hochwasser und Überschwemmung aufgrund von Starkregenereignissen (2013) betroffen. Auch in diesen Jahren war Hilfe der öffentlichen Hand nötig. Der Klimawandel lässt grüßen …

Literatur

  1. Teil: Stellschrauben im Stall
  2. Teil: Kommunikationsprojekt für den Klimaschutz
  3. Teil: Bundesprogramm Energieeffizienz läuft bis 2021
  4. Teil: Erste Kosten des Klimawandels?
  5. Teil: Energieverbrauch weltweit
  6. Teil: Carla Schied
  7. Teil: Werner Schmid
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