Das Bundeskabinett hat am 24. Juni 2026 den Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie beschlossen. Der vom Bundeswirtschaftsministerium eingebrachte Entwurf senkt die Effizienzvorgaben an Unternehmen und öffentliche Hand an. Für die einen bedeutet die Novelle einen wichtigen Schritt, um Bürokratie abzubauen. Für die anderen stellt sie einen Rückschritt in Sachen Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit dar. Joachim Berner
Vor der Kabinettsentscheidung zum Energieeffizienzgesetz (EnEfG) verlangt die Deneff, die wirtschaftliche Bedeutung der Energieproduktivität in den Mittelpunkt zu rücken.
Aus Verbänden, kommunalen Unternehmen und der Branche hagelt es Kritik an den Gesetzesplänen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Ein Überblick über die zentralen Kritikpunkte.
Das Einsparpotenzial von Energiemanagementsystemen ist beachtlich, so die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz. Die entsprechende gesetzliche Vorgabe sollte auf keinen Fall im Namen des Bürokratieabbaus geopfert werden.
Der Zubau von Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich gestiegen. Das ergibt eine Datenanalyse der Naturstrom AG.
Ab sofort können sich Nutzer auf der Plattform für Abwärme registrieren und ihre Daten eintragen. Die Frist für die erstmalige Datenmeldung wurde verlängert.
Mit dem Energieeffizienzgesetz gelingt laut der Unternehmensinitiative Energieeffizienz ein überfälliger Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Energiepolitik.
In einem Schreiben an seine Kabinettskolleginnen und -kollegen kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz gestern die Vorlage eines ambitionierten Gesetzes zur Steigerung der Energieeffizienz an. Das berichtet die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (Deneff) lobt diesen Schritt.