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Ausgezeichnetes Mehrfamilien-Sonnenhaus in Wernigerode

Das im Frühjahr 2025 eröffnete Wohngebäude setzt auf ein umfassendes Energiekonzept. Auf dem Dach erzeugen Photovoltaikmodule Strom, während eine Solarthermieanlage Wärme für die Fußbodenheizung bereitstellt. Nach Angaben der Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode (GWW) kann der Wärmebedarf in den Monaten von April bis Oktober weitgehend durch Sonnenenergie gedeckt werden. In der kalten Jahreszeit übernimmt eine Holzpelletheizung die zusätzliche Wärmeversorgung. Zur Energieeffizienz tragen außerdem eine Dreifachverglasung sowie ein Pufferspeicher bei. Dieser kann überschüssige Wärme bis zu zwei Wochen speichern.

Warum die Wohnbaugesellschaft Solarstrom verschenkt

„Unser Sonnenhaus ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes und Einzigartiges. Welcher Vermieter kann schon von sich sagen, dass er seinen Mietern den am Tag erzeugten Strom aus den PV-Anlagen auf dem Dach schenkt“, sagt GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann. Sein Unternehmen mache das vor dem Hintergrund, dass künftig nicht der Mietpreis, sondern die Nebenkosten ausschlaggebender Faktor für eine Anmietung werden. Deshalb sind sie die 16 einzelnen PV-Anlagen vom Dach jeweils den einzelnen Wohnungen zugeordnet hat. Jeder Mieter kann über seinen Wechselrichter entscheiden, ob er zum Beispiel seine Waschmaschine am Tag anstellt und damit zum Nulltarif arbeiten lässt. „Die Sonne hilft ihm, bis zu 50 Prozent Nebenkosten zu sparen, wenn er mitdenkt“, erklärt Zeigermann. Quelle: GWW/jb

Einen ausführlichen Bericht zum GWW-Sonnenhaus finden Sie im Jahrbuch Solare Wärme 2026.

Gentner Energy Media GmbH

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