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Elektroauto am besten zuhause mit Solarstrom laden

Die Kombination aus Elektroauto und eigener PV-Anlage macht in Deutschland sowohl ökonomisch als auch ökologisch Sinn. Denn mit einer ausgewogenen Ladestrategie kann ein Vier-Personen-Haushalt mit eigener PV-Anlage knapp 9.500 Kilometer mit Solarstrom zurücklegen und damit bei der Mobilität rund 40 Prozent an Stromkosten und zwei Drittel Kohlendiopxid einsparen. Das hat das Tochterunternehmen ADAC SE des Allgemeinen Deutsche Automobil-Clubs errechnet und dabei die Erstinvestitionskosten für die Installation und Inbetriebnahme der PV-Anlage anteilig für den Verbrauchsanteil des Elektroautos miteinbezogen. Die Stromgestehungskosten einer PV-Anlage liegen zwischen 8 und 18 Cent pro Kilowattstunde je nach Anlagekosten, Jahresverbrauch und angenommener Betriebsdauer. Der Solarstrom für den täglichen Bedarf im Haushalt steht dann den Abnehmern praktisch ohne weitere Kosten zur Verfügung. So sparen Verbraucherinnen und Verbraucher gegenüber dem aktuellen Preis handelsüblichen Netzstroms, der beim deutschen Strommix momentan bei knapp 36 Cent pro Kilowattstunde liegt.

Mit Börsenstrom laden, wenn der Stromtarif besonders günstig ist

ADAC SE

Wer nicht mit eigenem Solarstrom laden kann, der kann sich dem ADAC zufolge mithilfe eines Börsenstromtarifs der Niedrigpreisphasen bedienen, um günstiger zu fahren. „Da dies zumeist in der Nacht der Fall ist, bedeutet es praktisch keinerlei Umstellung im eigenen Tages- und Aktivitätsprofil“, schreibt der ADAC in einer Presseinformation. Der ADAC Sonnenkilometer-Monitor verschafft mit den wichtigsten Daten und Hochrechnungen einen schnellen Überblick. Er zeigt, basierend auf der Lage und den Voraussetzungen der Immobilie, die zu erwartenden Sonnenstrom-Erträge über den Jahresverlauf. Dazu weist er die möglichen „Sonnenkilometer“ aus, die mit dem PV-Anteil im Elektroauto zurückgelegt werden können, sowie den restlichen Netzstrombedarf vom herkömmlichen Energieversorger. Quelle: ADAC SE / jb