Knapp neun von zehn Befragten sind mit ihrer Pelletheizung zufrieden und haben einen positiven Eindruck vom Heizen mit Holzpellets. Die Weiterempfehlungsrate fällt mit sieben von zehn Befragten etwas geringer, aber dennoch deutlich aus. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für das Deutsche Pelletinstitut (DEPI). Hausbesitzern mit Pelletheizung sind demnach Betriebs- und Wartungskosten sowie der Anteil erneuerbarer Energien überdurchschnittlich wichtig. „Bei einem durchschnittlichen Preisvorteil von 25 Prozent zu Heizöl und 30 Prozent zu Erdgas zeigt sich, dass Pelletheizer in den vergangenen zehn Jahren finanziell sehr gut mit ihrer Entscheidung gefahren sind“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele.
Deutsches Pelletinstitut
Bedeutung von Holzenergie wird unterschätzt
Für bedenklich hält er die geringe Relevanz, die die Bevölkerung dem Heizen mit Holz zuschreibt. Fast niemand würde den massiven Beitrag von Holz zur Wärmewende von über 60 Prozent kennen, selbst Besitzer von Pelletheizungen nicht. „Angesichts der derzeitigen Energiekrise mit hohen Preisen und unsicherer Versorgung ist es fast schon fahrlässig, dass die heimische Holzenergie so stark unterschätzt wird“, sagt Bentele. Er verweist darauf, dass Deutschlands Klimaziele im Gebäudesektor ohne Holzenergie in noch weiterer Ferne wären als sie es eh schon seien. Allein Pelletheizungen würden jedes Jahr mehr als 4,5 Millionen Tonnen CO2 sparen.
Deutsches Pelletinstitut
Methodische Hinweise
Civey hat für das Deutsche Pelletinstitut vom 4. Februar bis 2. März 2026 online 5.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren, 2.500 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer und 500 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer mit Pelletheizung befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ. Quelle: DEPI/jb