„Der Absatz von rund 189 Millionen laufende Meter Rohr – ein Minus von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr – bedeutet eine Stabilisierung in einem schwierigen Marktumfeld“, beschreibt der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen (BVF) die Situation. Nach dem deutlichen Einbruch 2023 infolge der politischen Unsicherheiten rund um das Gebäudeenergiegesetz und der geringen Neubautätigkeit, lasse die Entwicklung auf eine Trendwende im laufenden Jahr hoffen. Die Hoffnungen der Branche beruhen auf einer positiven Entwicklung im Wohnungs- und Gewerbeneubau sowie einer zunehmenden Investitionsbereitschaft im Bestand und stetigen Förderbedingungen.
Verbände fordern Förderung für Systeme, nicht nur für Wärmeerzeuger
BDH/BVF
Aufgrund der aktuellen Zahlen und der leicht besseren Rahmenbedingungen sehen der BVF und der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie, mit dem er die Markterhebung durchgeführt hat, ein großes Marktpotenzial. Flächenheizungen und -kühlungen würden vielfältige Einsatzmöglichkeiten bieten – ob im Neubau oder in der Sanierung, ob im Fußboden, an der Wand oder unter der Decke. Sie fordern daher, den Fokus in der Förderpolitik nicht allein auf Wärmeerzeuger zu legen, sondern verstärkt ganzheitliche Systemlösungen zu unterstützen. Flächenheiz- und Kühlsysteme würden besonders effizient in Kombination mit modernen Wärmepumpen arbeiten, niedrige Systemtemperaturen ermöglichen und damit einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduktion im Gebäudesektor leisten. Quelle: BDH / BVF / jb