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Wärmebedarfsberechnung für einen Außenpool

Hallo zusammen,

ich habe in ein Einfamilienhaus die Heizlast zu berechnen, was ja kein Problem darstellt. Bei diesem EFH ist ein Außenpool vorhanden der ganzjährig beheizt werden soll da er täglich benutz wird. Daten (Maße, Abdeckung, aktueller Energieverbrauch usw.) sind alle vorhanden.

Dass es einen Unterschied gibt zwischen der Gebäude-Heizlastberechnung nach DIN 12831 und einer "Pool-Wärmebedarfsrechnung" ist mir bekannt.

Ich benötige eine offiziell, anerkannte Berechnung... finde aber nichts. Nur "Abschätzungen" oder "grobe Anhaltspunkte" wie das berechnet wird aber immer mit dem Hinweis ohne Gewähr.

Hat das von euch schon mal jemand gemacht und kann mir eine Software oder einen Dienstleister empfehlen der mich hier unterstützen kann. Oder gibt es irgendwo ein Excel-Formular zum ausfüllen?

Wie macht ihr das? Reicht eine grobe Berechnung als Nachweis aus den man zu der Gebäudeheizlast dazu addiert?

Vielen Dank und schöne Osterfeiertage
Ron

3 Antworten

Zur Berechnung habe ich keine Antwort, würde mich hier aber gerne auf die Liste setzen, um der Diskussion zu folgen, wofür ein "offizieller Nachweis" bei einem Außenpool (oder auch Innenpool) benötigt wird? 

Spannend wird es, wie Heizlast und Förderung von eimem Pool "herausgerechnet" werden, falls dies überhaupt risikofrei (förderunschädlich) funktioniert? Wahrscheinlich hat die Frage auch nichts mit einer Förderung zu tun und ich habe das Thema lediglich falsch verstanden?

Hallo,

ich hatte den Fall bereits bei einem Innenpool. 
Bei einer Heizungsförderung muss die Heizlast des Pools errechnet werden, da dieser Teil auch nicht förderfähig ist.
Bisher habe ich es so gehandhabt, dass ich es anteilig von der Projektsumme abgezogen habe. 
Einfaches Beispiel Pool macht 20% der Heizlast aus, dann ziehe ich auch 20% der Rechnung für die neue Heizung ab.

Raumweise Heizlast fürs Gebäude klar,

Beim Pool wird es umfangreicher:

Erst die Hülle des Pools die nicht an die Luft grenzt ganz klassisch mittels U-Wert Fläche, Temp. Differenz gerechnet.
Dieser Teil macht aber kaum etwas aus, entscheidend ist die Verdunstung.

Als Tipp: VDI 2089 (Hallenbänder, vereinfachter Ansatz)

Wassertemperatur, Umgebungstemperatur und Wasserfläche muss bekannt sein.
Hier kommt ohne Abdeckung einiges zusammen. Hausnummer bei 2°C Delta-T sind das schon 220W/m2 (24°C auf 26°C)
Draußen wird es nochmal etwas komplexer, da hier unterschiedliche Umgebungstemperaturen herschen.

Kurz gefasst, hier muss man relativ tief ins Thema einsteigen, aber anders sehe ich keine Möglichkeit sowas fachlich sauber zu begründen. 


VG Matthias

Hallo und Danke für eure Antworten und Hinweise...

Schönes Wochenende euch allen

um zu antworten.