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Österreich verbessert Förderung für Pelletsheizungen

Mit bis zu 18.000 Euro deckt die neue Förderung für Pelletsheizungen durchschnittlich 75 Prozent der Kosten für den Umstieg von Gas, Kohle oder Öl auf Pellets. In Kombination mit den Länderförderungen lassen sich die Förderbeträge auf bis zu 27.500 Euro erhöhen. Haushalte mit einem Nettoeinkommen unter 1.900 Euro pro Monat können sogar die gesamten Kosten übernommen bekommen. „So hohe Förderungen hat es noch nie gegeben. Das Klimaschutzministerium macht damit deutlich, wie wichtig der Umstieg auf Holzpellets als Maßnahme gegen die Klimakrise ist“, sagt Christian Rakos, Geschäftsführer des Branchenverbands proPellets Austria.

Branchenverband: Pelletsheizungen steigern Immobilienwert

Der Austausch einer veralteten Öl- und Gasheizung durch eine umweltfreundliche Alternative spart nicht nur Kosten und schützt die Umwelt, sondern stellt laut Rakos auch eine langfristige Investition in den Wert der Immobilie dar. Denn die europäische Gebäuderichtlinie, die in Kürze beschlossen wird, sieht ab 2040 das Verbot der Nutzung von fossilen Brennstoffen für die Beheizung vor. Damit werden Immobilien, die auf diese neue Gesetzeslage vorbereitet sind, in Zukunft auch höher bewertet sein. Die Kombination aus niedrigen Pelletspreisen, hohen staatlichen Förderungen und der Aussicht auf eine Wertsteigerung der Immobilie macht Rakos zufolge den Umstieg auf eine Pelletheizung attraktiver denn je. Quelle: proPellets Austria / jb