In einem seit einigen Jahren laufenden Projekt hat das an der Hochschule Hamm-Lippstadt beheimatete Institut für Sektorenkopplung in der Energiewirtschaft fossil beheizte Häuser auf ihre Eignung für eine Wärmepumpenheizung hin geprüft, allein mittels Messung der Innen- und Außentemperaturen und der Energieverbräuche. So ließ sich auf niederschwellige Art nachweisen, dass der Wechsel bei der Mehrheit der Gebäude die Heizkosten senken dürfte. Das Verfahren könnte die Wärmewende im Wohngebäudebereich beschleunigen. Andreas Lutters, Jan Lebek, Bettina Nocke
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Im Interview verrät der Energieexperte Jan Rosenow, was die Politik jetzt bei der Wärmewende tun sollte und welche Technologien entscheidend sind.
Unsere Energieversorgung erfordert nachhaltige und ganzheitliche Lösungen. Die Tagung Sectors4Energy bietet eine Plattform für den Wissensaustausch.
Eine Studie im Auftrag der ZIA: Noch mehr Dämmung als das Gebäudeenergiegesetz (GEG) vorgibt, führt nur zu theoretischen Einsparungen beim Heizwärmebedarf.
Werden die Ausbauziele erhöht, könnte Deutschland seinen gesamten Energiebedarf schon bald komplett mit erneuerbaren Energien versorgungssicher decken.
Forschungsprojekt entwickelt neues Tool Ein Simulationswerkzeug für die Sektorenkopplung im Quartier entsteht in einem neuen Forschungsvorhaben. Mario Ragwitz, Institutsleiter am Fraunhofer IEG, erklärt im Interview mit dem GEB, was das Tool können soll und wie Energieberater es einsetzen können.
Sektorenkopplung für Mobilität und Gebäude Tobias Nusser und Norbert Fisch von EGS Plan in Stuttgart sind überzeugt davon, dass Elektrolyseure auf Quartiersebene einen Beitrag zur Klimawende leisten können. Wichtig ist ihnen aber vor allem die Solarisierung und Nutzung grünen Stroms. Wie das funktioniert, wo die Unterschiede zu anderen Quartierskonzepten mit Wasserstoffnutzung liegen und ob dies auch für den Gebäudebestand machbar ist, erklären sie im Gespräch mit dem GEB.