Springe zum Hauptinhalt Springe zum Hauptmenü Springe zur SiteSearch

Renommierter Solarpreis geht an PVT-Entwickler

„Mit dem Solink-PVT-Wärmepumpenkollektor ist es gelungen, die thermische und elektrische Nutzung der Solarenergie in einem Bauteil effizient mit Umweltwärme und Wärmepumpentechnologie zu einem stimmigen Gesamtsystem zu verbinden“, erklärte Jury-Vorsitzender Winfried Hoffmann. Die Auszeichnung würdige eine technische Lösung, die vorhandene Ressourcen optimal nutze. Die Preisverleihung fand am 4. März beim PV-Symposium im Kloster Banz in Bad Staffelstein statt. Verliehen wird der Preis von der Adolf Goetzberger-Stiftung. Der Preis und die Stiftung tragen den Namen von Professor Adolf Goetzberger, einem Wegbereiter der Solarenergie in Deutschland und Gründer des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE.

Systemlösung für die Wärmewende ausgezeichnet

Das Solink-System kombiniert Photovoltaik und Solarthermie in einem Kollektor und koppelt sie mit einer Wärmepumpe. Dadurch werden Stromerzeugung, Wärmeerzeugung und Umweltwärmenutzung in einem integrierten Ansatz zusammengeführt. Auch wenn es sich derzeit noch um ein spezialisiertes Marktsegment handelt, sieht die Jury darin ein zukunftsfähiges Konzept. Angesichts der Dringlichkeit der Transformation des Energieversorgungssystems und wachsender Nutzungskonflikte – etwa durch begrenzte Dachflächen für getrennte PV- und Solarthermieanlagen oder durch Platz- und Schallemissionsanforderungen bei Luft-Wärmepumpen in verdichteter Bebauung – könnten derartige integrierte Systeme künftig deutlich an Bedeutung gewinnen.

Langjährige Entwicklungsarbeit zahlt sich aus

Die Entwicklung des PVT-Wärmepumpenkollektors ist das Ergebnis langjähriger und beharrlicher Arbeit. Gemeinsam mit seinem Team beim mittelständischen Unternehmen Consolar hat Ulrich Leibfried technische Herausforderungen in Konstruktion und Systemintegration gelöst. „Ulrich Leibfried steht für technisches Know-how, Ausdauer und den Anspruch, aus bestehenden Ressourcen das Maximum an Nutzen zu erschließen“, erklärt Kuratoriums-Vorsitzender Thomas Nordmann. Seine Entwicklung überzeuge durch ihre Wirkung, ihren praktischen Mehrwert und ihre nachhaltige Anwendbarkeit. „Sie hat das Potenzial, ein wichtiges Puzzlestück für das Gelingen der Energiewende zu werden." Quelle: Solar Promotion / jb