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Zwei Drittel der Neubauten nutzen Erneuerbare

Die Gasheizung verliert mit einem Anteil von knapp einem Viertel bei der primären Energienutzung an Bedeutung. Als Grund nennt das Amt gesetzliche Regelungen wie das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das 2020 in Kraft trat. Dieses schreibt vor, dass der Wärme- und Kälteenergiebedarf eines Neubaus zumindest anteilig aus Erneuerbaren Energien gespeist wird. Auch staatliche Förderprogramme für Energieberatung, Zuschüsse zu entsprechenden Bauvorhaben oder Darlehen setzten entsprechende Anreize.

Wenig Entwicklung bei Maßnahmen zur Energieeffizienz

In puncto Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz ist bei den genehmigten Wohngebäuden im selben Vergleichszeitraum dagegen wenig Entwicklung zu beobachten. Um entsprechende gesetzliche Vorgaben für einen Energiestandard zu erfüllen, werden verschiedene Systeme eingesetzt. So sollten 30,8 Prozent der von Januar bis November genehmigten Wohngebäude über Möglichkeiten zur Wärmerückgewinnung verfügen. Im Vorjahreszeitraum war es ein Prozent weniger. Instrumente zur Energieeinsparung sollten 23,7 Prozent der zuletzt genehmigten Wohngebäude enthalten. Von Januar bis November 2020 waren es 26,6 Prozent. 

Energieverbrauch der Haushalte beim Wohnen binnen zehn Jahren um 7 Prozent gestiegen 

Energieeinsparungen in Wohngebäuden haben einen großen Effekt – ein wesentlicher Teil des Energieverbrauchs privater Haushalte fällt im Bereich Wohnen an. Dieser war über zehn Jahre hinweg angestiegen: 2019 verbrauchten private Haushalte temperaturbereinigt 722 Milliarden Kilowattstunden – ein Plus von 7,3 Prozent gegenüber 2010. 

Mehr als zwei Drittel des temperaturbereinigten Energieverbrauchs im Wohnbereich fällt für das Heizen an: 2019 wurden dafür  511 Milliarden Kilowattstunden der Energie genutzt. 106 Milliarden Kilowattstunden  entfielen auf die Bereitung von Warmwasser, der Rest auf den Betrieb von Elektrogeräten, Kochgeräten und Beleuchtung. Quelle: Destatis / pgl

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