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Landesverband Bayerischer Bauinnungen

Streichung der Zulagen als Konjunkturbremse

Die Abschaffung der degressiven Abschreibung im Mietwohnungsbau, die Streichung der Eigenheimzulage, Erhöhung der Mehrwertsteuer und die geplante Abschaffung der Spekulationsfrist bei der Veräußerung von Immobilien werden sich als Konjunktur- und Investitionsbremse erweisen , sagte der Präsident der Bayerischen Baugewerbeverbände Helmut Hubert. Seit dem 1. Januar 2006 beträgt der Abschreibungssatz für neue Wohnungsgebäude noch 2 Prozent. Das bedeutet, dass der Gesetzgeber eine Nutzungsdauer von 50 Jahren bei Gebäuden annimmt. Nach Mitteilung des Landesverband Bayerischer Bauinnungen, wird diese Annahme den tatsächlichen Gegebenheiten nicht gerecht. Die Erneuerungszyklen im Bereich der Fassade und der Haustechnik von Wohngebäuden, hätten sich nicht zuletzt aufgrund der Gesetz- und Verordnungsgebung immer weiter verkürzt. Ähnliches gelte im Bereich der Fassadenverkleidung und der Fenster. Hubert machte deutlich, dass in den letzten Jahren nahezu alle Rahmenbedingungen für Investitionen mit Mietwohnungsbau verschlechtert wurden. Dies habe dazu beigetragen, dass die Zahl der fertig gestellten Wohnungen im Mehrfamilienhausbau seit 1995 um fast 80 Prozent zurückgegangen sind und seit 2001 unter dem bedarfsdeckenden Niveau liege.

http://www.lbb-bayern.de

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