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Branchenstudie: Wärmepumpenbranche veröffentlicht vorsichtige Prognose

Nach der Veröffentlichung der Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) durch die Koalition hat der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) seine neue Branchenstudie vorgelegt. Demnach rechnet der Verband mit 330.000 Wärmepumpen in diesem Jahr und für die kommenden Jahre mit Wachstumsraten von rund zehn Prozent. Das Interesse von Hauseigentümern an Wärmepumpen sei zwar groß, die zu erwartende Nachfrage bleibe aber hinter den eigentlichen Potenzialen zurück, da die Debatte um das Gebäudemodernisierungsgesetz für erhebliche Unsicherheit am Heizungsmarkt sorge.

Wärmepumpenbranche hält an Förderung fest

Für umso wichtiger hält die Wärmepumpenbranche die unveränderte Fortsetzung der Heizungsförderung. „Jeder Fördereuro löst das Vierfache an Investitionen in die Gebäudemodernisierung aus“, sagt BWP-Geschäftsführer Martin Sabel. Er verweist auf den jüngsten Evaluierungsbericht zur Bundesförderung für effiziente Gebäude: „Fünfeinhalb Milliarden Euro Förderung für neue Heizungen stehen vier Milliarden Euro an Steuereinnahmen für die öffentlichen Haushalte gegenüber.“ Besser könne die Regierung nicht in Energieunabhängigkeit, Wirtschaftswachstum und Klimaschutz investieren. Deshalb sei es wichtig, dass die Koalition die auskömmliche Finanzierung der Heizungsförderung bis mindestens 2029 beschlossen habe.

Verband verweist auf heimische Produktion

Anlässlich der neu vorliegenden Branchenstudie des BWP betont Sabel die gewachsene wirtschaftliche Bedeutung der Wärmepumpe: „Für eine ganze Wertschöpfungskette ist die Wärmepumpe zum wichtigsten Produkt geworden.“ Es gehe um zukunftssichere Arbeitsplätze für 100.000 Beschäftigte. Die Wärmewende werde von er heimischen Heizungsindustrie und lokalen Akteuren aus Handwerk und Energieversorgung umgesetzt. Quelle: BWP / jb