Die BAFA hat mir heute mitgeteilt, dass eine von mir betreute Dachsanierung (Einzelmaßnahme) im Rahmen einer Stichprobe für eine Vor-Ort-Kontrolle ausgewählt wurde.
Hat jemand von euch bereits Erfahrungen mit solchen Kontrollen gemacht?
Aus meiner Sicht sollten die folgenden Nachweise ausreichend sein:
- Fachunternehmererklärung,
- Rechnungen und Lieferscheine der durchgeführten energetischen Maßnahmen sowie
- U-Wert-Berechnungen der sanierten Außenbauteile.
Wie seht ihr das? Reichen diese Unterlagen erfahrungsgemäß aus, oder muss ich zusätzliche Nachweise bereithalten?
Ich freue mich auf eure Antworten.
Grüße Alex
3 Antworten
Guten Morgen!
Kommen die denn, wenn die Maßnahme schon abgeschlossen wurde? Dann sieht man ja relativ wenig (ausser sie öffen irgendwelche Konstruktionen....)
Ich denke vielleicht möchten die noch ein Luftdichtheitskonzept sehen....? Das könntest du noch schnell vorbereiten https://flib.de/publikationen/Luftdichtheitskonzept/FLiB-Luftdichtheitskonzept.pdf und halt auf deine Baustelle anpassen.
Ansonsten sind wir glaub ich alle gespannt, wie so eine Vor-Ort-Prüfung tatsächlich abläuft! Wäre super wenn du danach berichten könntest!
Liebe Grüße,
Franzi
Luftdichtheitskonzept nachträglich erstellen........ aus gutem Grunde soll das ja vor Baubeginn erstellt werden, die Ausführenden instruiert und die Einhaltung mindestens stichprobenartig angeschaut werden.
Vor Ort wird nichts geöffnet, es werden die genannten Papiere geprüft, geschaut ob das neue Dach auch an der richtigen Adresse (!) montiert ist usw.. Es handelt sich -leider- nicht um die Begutachtung der Arbeit des Handwerkers oder Energieberaters sondern dient als Nachweis gegenüber dem Bundesrechnungshof etc. über die ordnungsgemäße Verwendung der Haushaltsmittel.
Erzähl mal wie die Kontrolle war und was die wissen wollten.
grüße