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ift Rosenheim feiert Jubiläum

1966 – das war die Zeit der Beatles, der ersten Sonde auf dem Mond sowie des Starts von Raumschiff Enterprise (Star Trek). Aber auch das Institut für Fenstertechnik (ift) startete seine Arbeit. Institutsleiter Oberbaurat Erich Seifert und die Ingenieure Josef Schmid und Hans H. Froelich legten einem Haushalt von 103.400 DM los.

Schon ein Jahr später hatten sie Empfehlungen für die Ausschreibung von Holzfenstern sowie Beanspruchungsgruppen für die Schlagregensicherheit und Verglasung von Fenstern erstellt. Noch ein Jahr später hatten sie das erste große Forschungsprojekt zu Schäden an Holzfenstern abgeschlossen.

In den folgenden sechs Jahrzehnten hat das ift Rosenheim eine Vielzahl neuer Prüfverfahren und dafür geeigneter neuer Testgeräte entwickelt sowie Richtlinien und Normen erarbeitet. Statt vier Angestellten arbeiten inzwischen 230 Mitarbeiter:innen an der Prüfanstalt. Sie erwirtschaften inzwischen ein Drittel ihres Umsatzes mit internationalen Kunden.

Aufgaben ändern sich

In dem 2021 errichteten Schall- und Fassadenlabor führt das ift Rosenheim unter anderem Windprüfungen mit einem leistungsstarken Propeller durch.

ift Rosenheim

In dem 2021 errichteten Schall- und Fassadenlabor führt das ift Rosenheim unter anderem Windprüfungen mit einem leistungsstarken Propeller durch.

Daas ift Rosenheim versteht sich nicht mehr nur ein Fensterinstitut, sondern als ein modernes und leistungsfähiges Institut für Bauelemente und Baustoffe. Aktuell steht es wieder vor große Veränderungen und Herausforderungen. Die Produktion und die Produkte müssen nachhaltiger, kreislauffähig und resilienter werden. Das bedeutet eine grundlegende Änderung der Konstruktionen und der Geschäftsmodelle, denn die Verantwortung der Hersteller wird zukünftig von der Herstellung über die Nutzung bis zum Rückbau reichen.

Hierfür müssen geeignete Konzepte für Reparatur, Ersatzteilversorgung sowie ein sortenreines Recycling und Ideen für die Umnutzung und Wiederverwendung der einzelnen Materialien und Produkte entwickelt werden. Gleichzeitig ändern sich nationale und globale Märkte sowie der Lieferketten. Auch die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz wird alle Bereiche der Unternehmen beeinflussen – von der Konstruktion über Produktion bis zum Vertrieb. Das ift Rosenheim investiert deshalb in Technik, IT und Personal. Quelle: ift Rosenheim / jb