Gebaeude Energie Berater Ausgabe: 03-2019

Schlagmann Poroton Planziegel für Installationswände


Um das notwendige Flächengewicht zu erreichen, wird der für nichttragende Installationswände konzipierte Planziegel auf der Baustelle mit Mörtel oder Zementestrich gefüllt.

Um das notwendige Flächengewicht zu erreichen, wird der für nichttragende Installationswände konzipierte Planziegel auf der Baustelle mit Mörtel oder Zementestrich gefüllt.

Die Mindestanforderungen der Schallschutznorm DIN 4109 soll Bewohner in Mehrfamilienhäusern vor unzumutbaren Belästigungen durch Schallübertragung aus den Nachbarwohnungen schützen. Die Norm beinhaltet auch Vorgaben an Wände mit Wasserinstallationen. Demzufolge müssen einschalige Wände, an denen Armaturen befestigt oder in denen Wasserinstallationen verlegt sind, eine flächenbezogene Masse von mindestens 220 kg/m² aufweisen – dies gilt auch für Abwasserleitungen. Der Poroton-Pz-I-Planziegel von Schlagmann Poroton schafft hierfür beste Voraussetzungen. Der für nichttragende Installationswände konzipierte Planziegel ist von Hause aus ein Leichtgewicht – die erforderliche Masse für die notwendige Schalldämmung stellt sich erst beim Vermauern auf der Baustelle ein, wenn die Ziegelkammern schichtenweise während des Versetzens mit Mörtel oder Zementestrich verfüllt werden. Dies erfolgt zügig und ohne Unterbrechung im Arbeits-ablauf, ein Rütteln des Materials ist nicht nötig. Zu beachten ist hierbei nur, dass bei einer beidseitig verputzten Installationswand die Verfüllziegel mit fließfähigem Normalmörtel MG IIa und einer Trockenrohdichte  1800 kg/m³ verfüllt werden. Bei einer unverputzten oder einseitig verputzten Installationswand erfolgt die Verfüllung der Ziegel mit fließfähigem Zementestrich mit einer Trockenrohdichte  2100 kg/m³. Wichtig ist, die Kammern der Ziegel vor dem Verfüllen vorzunässen. Wird die Installationswand nachträglich erstellt, werden die Ziegel der letzten Reihe vor dem Versetzen gefüllt.

Schlagmann Poroton, 84367 Zeilarn, Tel. (08572) 174110, www.schlagmann.de

  • Die Verarbeitungsschritte: Nach dem Eintauchen in Dünnbettmörtel werden die Steine versetzt und miteinander verklebt. Vor dem Verfüllen sind die Ziegelkammern vorzunässen, dann kommt die Masse in die Kammern. Wird die Installationswand nachträglich erstellt, werden die Ziegel der letzten Reihe bereits vor dem Versetzen gefüllt.

Bilder: Schlagmann Poroton

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