Gebaeude Energie Berater Ausgabe: 09-2018

Primagas Netzunabhängige Versorgung mit biogenem Gas


Etwa 50 % der Flüssiggasversorgung entfällt auf Regionen, in denen kein Anschluss an das Erdgasnetz vorhanden ist. Hier wohnt rund ein Viertel der Bundesbürger.

Etwa 50 % der Flüssiggasversorgung entfällt auf Regionen, in denen kein Anschluss an das Erdgasnetz vorhanden ist. Hier wohnt rund ein Viertel der Bundesbürger.

Die erste Lieferung biogenen Flüssiggases (BioLPG) erreichte im April den Duisburger Hafen. Seit dem Löschen dieser Fracht ist der regenerative Energieträger in Deutschland verfügbar. Vertrieben wird er von Primagas. Wie konventionelles Flüssiggas lagert der biogene Brennstoff netzunabhängig in Behältern. Er ist chemisch identisch mit dem herkömmlichen Produkt, daher kann er auch in bestehenden Flüssiggasanlagen verwendet oder in beliebigem Umfang beigemischt werden – ohne Umbauten an der Heizanlage oder am Behälter. Hergestellt wird der Brennstoff aus organischen Rest- und Abfallstoffen sowie nachwachsenden Rohstoffen. Eine Studie der dena ( www.bit.ly/geb1558  ) setzt sich mit den Potenzialen von Flüssiggas und BioLPG als Energieträger für die Energiewende im ländlichen Raum auseinander. Demnach reduziert BioLPG aus Pflanzenölen den Treibhausgas-Ausstoß um ca. 50 bis 60 %, Flüssiggas aus Abfall- und Reststoffen kann bis zu 90 % an Treibhausgasen einsparen. Bisher honoriert der Gesetzgeber den Einsatz allerdings nicht: Der Energieträger wird als gasförmige Biomasse eingestuft, sodass in der Regel wie bei fossilem Flüssiggas ein Primärenergiefaktor von 1,1 angesetzt werden muss. Die Autoren der dena-Studie stellen fest, dass attraktivere politische Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, damit BioLPG einen Beitrag zu den energie- und klimapolitischen Zielen leisten kann.

Primagas, 47799 Krefeld,

Tel. (0 21 51) 85 20,

www.BioLPG.de  , www.primagas.de

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