Bis zu fast einem Drittel der Heizkosten lassen sich durch moderne Fenster sparen, so ein Anbieter aus der Branche. Förderprogramme unterstützen den Austausch.
Wie hoch ist das Potenzial einer modernen Verglasung für die energetische Sanierung? Darum geht es in der aktuellen Ausgabe des Podcasts Gebäudewende. Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Flachglas, und Frank Lange, Geschäftsführer des Verbands Fenster und Fassade, sprechen unter anderem über Fördermöglichkeiten und Amortisationszeiten.
Wie hoch ist das Potenzial einer modernen Verglasung für die energetische Sanierung? Darum geht es in der aktuellen Ausgabe des Podcasts Gebäudewende. Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Flachglas, und Frank Lange, Geschäftsführer des Verbands Fenster und Fassade, sprechen unter anderem über Fördermöglichkeiten und Amortisationszeiten. Markus Strehlitz
Bei der energetischen Sanierung von älteren Gebäuden stellt sich hin und wieder die Frage, ob es nicht nur ästhetisch, sondern auch ökonomisch sinnvoller ist, nur die Verglasung auszutauschen anstatt komplett neue Fenster einzubauen. In welchen Fällen sich der Austausch der Verglasungen gegen Vakuumglas in den bestehenden Rahmen und Profilen auszahlt, erläutern wir in der Januar-Ausgabe des Gebäude-Energieberater.
Verena Oberrauch, Präsidentin des europäischen Verbands der Fenster- und Türenbranche EuroWindoor, sieht im energetisch motivierten Fenstertausch einen zentralen Aspekt des nachhaltigen Bauens.
Erteilt ein Wohnungseigentümer irrtümlicherweise den Auftrag zum Austausch der alten Fenster, obwohl eigentlich die Gemeinschaft dafür verantwortlich wäre, dann kann er sich im Nachhinein die Kosten dafür nicht zurückholen.
Schimmelvermeidung beim Fenstertausch im Bestand Wenn bei einer energetischen Sanierung die Fenster ausgetauscht werden, riskiert man insbesondere bei der Fensterlaibung kritische Oberflächentemperaturen, die die Ansiedlung von Schimmelsporen begünstigen. Diesem Detail ist daher besondere Aufmerksamkeit zu widmen, um dem Wärmebrückeneffekt nach einem Fenstertausch oder nachträglicher Wanddämmung zu begegnen. Wenige Millimeter Dämmstoff oder gar eine Verleistung reichen oft schon aus, um das Schimmelpilzrisiko an diesen Flanken abzuwehren. Robert Borsch-Laaks