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Alle Artikel zum Thema Denkmal und Altbau

Sanierungen sorgen für Begeisterung

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Die Zufriedenheit mit durchgeführten energetischen Sanierungen in Deutschland ist groß. Die Unsicherheit davor allerdings auch. 

Mit vorgefertigten Lösungen verkürzt die serielle Sanierung Bauzeiten und beschleunigt Prozesse. So können deutlich mehr Gebäude in kürzerer Zeit modernisiert werden. Hier im Bild wird die Feuerwache in Wannsee seriell saniert.

„Seriell können wir mit jedem eingesetzten Euro maximale Einspareffekte erzielen“

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2023 hat die BIM Berliner Immobilienmanagement die erste Feuerwache in Deutschland seriell saniert. Im Interview mit dem Dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren erläutert Angelika Hofmann-Nickel, Bereichsleiterin Baumanagement der BIM, warum serielles Sanieren ein unverzichtbarer Baustein ist, um kommunale Bestände klimaneutral zu machen.

Deutschland saniert zu wenig

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Die Sanierungsquote fällt hierzulande weiter ab. Im vergangenen Jahr lag sie bei lediglich 0,67 Prozent. Der BuVEG fordert daher Unterstützung von der Politik. 

Sarah Dungs ist erste Vorsitzende des Verbands Bauen im Bestand sowie Geschäftsführerin und Mitgesellschafterin des Projektentwicklers Greyfield Group.
Sanieren statt Neu bauen

„Die größte Herausforderung ist der Mensch“

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Mit ihrem Verband Bauen im Bestand will Sarah Dungs die Bedingungen für dieses Thema verbessern und der Fokussierung der Branche auf den Neubau etwas entgegensetzen. Im Interview erklärt sie, welche Kernprobleme zunächst gelöst werden müssen, wie auch der Bestand vom Bauturbo profitieren könnte und warum Risiken nicht immer Risiken sein müssen.

Feuchteverhalten von zweischaligem Mauerwerk

Das Trocknungswunder

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Zweischaliges Mauerwerk ist in Nordeuropa ab zirka 1860 die typische Außenwandkonstruktion bei Wohnbauten. In Norddeutschland trifft man sie heute bei 60 Prozent aller Häuser an, viele davon immer noch ohne Kerndämmung. Das hat mit der Angst vor Feuchteschäden zu tun, die sich sogar in der Forderung einer Wandbelüftung in der DIN 1053 niederschlug. Diese Angst aber ist unbegründet, was bereits 1984 wissenschaftlich erwiesen wurde. Werner Eicke-Hennig

GIH und BuVEG wollen gemeinsam Energieeffizienz im Gebäudebestand stärken

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Der Bundesverband für Energieberatende (GIH) und der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) haben eine verstärkte Zusammenarbeit beschlossen.

Energetische Sanierung von Gebäuden zahlt sich aus, so der BuVEG, besonders Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Fenster, Dach und Fassade.

BuVEG: Effiziente Immobilien erzielen deutlich höhere Marktpreise

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Energetische Sanierung insbesondere von Fassade, Fenster und Dach sorgt für einen erheblichen Wertzuwachs, so der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle.

Tagungsband

Denkmale pflegen

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Der Tagungsband der Hanseatischen Sanierungstage Bauen im Bestand konkret geht zentralen Herausforderungen und innovativen Ansätzen der Denkmalpflege sowie der Sanierung historischer Gebäude auf den Grund. Im Fokus stehen Bauwerksabdichtung und konstruktiver Holzschutz. Ein weiterer Schwerpunkt ist...

Die Warm-Deckenmodule gibt es mit verschiedenen Dämm- und Heizleistungen.
Projekt Wärme 

Von oben herab heizen

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Deckenheizungen bieten eine gleichmäßige Wärmeverteilung und können dazu beitragen, den Komfort und die Energieeffizienz in älteren Gebäuden zu verbessern. Bei der Deckenheizung Warm von Projekt Wärme besteht das Heizmodul aus einer Dämmschicht, einem 5-Schicht-Rohr und einer abschließenden...

Der zementäre Fließestrich des Fußbodenheizsystems Permatop SF 14 ist bereits nach 90 min begehbar.
Blanke Systems

Schnell sanieren

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Mit Permatop SF 14 präsentiert Blanke Systems ein modular aufgebautes, dünnschichtiges Fußbodenheiz- und Kühlsystem. Speziell für Sanierungen und Renovierungen konzipiert zeichnet es sich durch eine minimale Aufbauhöhe, schnelle Reaktionszeit und einfache Verlegung aus. Mit einer Gesamthöhe von nur...

Das Pallasseum in Berlin-Schöneberg ist im Vergleich zum Collosseum in Rom zwar wirklich sehr jung, aber trotzdem schon ein Denkmal.
Nahwärme für ein Baudenkmal

Wärme, die sich errechnet

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Die Dekarbonisierung des Baubestands ist eine komplexe Aufgabe, bei der man an mehreren Punkten ansetzen sollte, vor allem an der Anlagentechnik und an der Gebäudehülle. Im Denkmalbereich jedoch darf die Fassade in der Regel nicht angefasst werden und kommt auch die Innendämmung nicht infrage, muss es die Energieversorgung richten. Glück in diesem Unglück hatte das Pallasseum in Berlin, eine brutalistische Wohnanlage aus den 1970ern. Seit Dezember bezieht sie ihre Wärme zu großen Teilen von einem Rechenzentrum in der direkten Nachbarschaft und zeigt damit, wie Baudenkmäler Teil der Energiewende werden können. Alexander Borchert

1  Ansicht der Backstein-Reihenhaussiedlung in Kiel-Russee, erbaut 1938 als Wohnfürsorgeanstalt
Niedriginvestive serielle Gebäudedämmung

Sanierung geht auch sozial­verträglich

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Gehen Realeinkommen und Baupreise entgegengesetzte Wege, bieten niedriginvestive Dämmmaßnahmen sozialverträgliche Lösungen für die Energieeinsparung in Wohn- und Zweckbauten. Wie die Einblasdämmung, minimalinvasiv und mit kurzen Amortisationszeiten, schnell umsetzbar in Hohlräumen von Außenbauteilen und auf Böden. Rund 60 Prozent der acht Milliarden Quadratmeter opaker Außenbauteile im Bestand eignen sich für diese Dämmtechnik. Mit Erfolg umgesetzt wurde sie zum Beispiel in einer Reihenhaussiedlung von 1938 in Kiel. Werner Eicke-Hennig

Wärmestrahlung vom Bauteil in den Raum
Energetische Sanierung im bewohnten Zustand

Warme Wände

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Die Methode der thermischen Bauteilaktivierung kann vielfältiges bewirken: Sie trägt wesentlich zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und Primärenergiebedarf bei, schafft ein behagliches Raumklima, schützt
historische Bausubstanz und erlaubt eine energieeffiziente Sanierung im bewohnten Zustand. Katja Biek, Maria Kuzminskaia

Denkmalschutz und Energieeffizienz müssen zum Erhalt unserer Baukultur Hand in Hand gehen – das Kompromisse erfordert auf beiden Seiten.
Denkmalschutz und energetische Sanierung

Wasch mir den Pelz,

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Alte Gebäude haben bereits viel für unser Klima und den Schutz der Ressourcen getan. Mit ihren oft gut reparaturfähigen Konstruktionen haben sie Jahrhunderte überdauert. Damit baukulturell wertvolle Gebäude und Quartiere umfassende Sanierungen unbeschadet überstehen, müssen Fachplaner und Denkmalbehörden kooperieren. Klar ist: Solche Projekte stehen immer im Spannungskonflikt zwischen Bewahren und Modernisieren – doch wie weit gehen die Kompromisse bei der energetischen Effizienz? Wolfgang Hierl, Marina Grießer

Führte durch den Tag: das Moderations-Dreierteam aus Redakteurin Claudia Siegele vom Gebäude-Energieberater, Redakteur Matthias Rehberger von der Glaswelt und Martin Prösler von Proesler Kommunikation
6. Digitale Fachforum „Gebäudehülle im Fokus“

Auch für Turbos gelten Regeln

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Bau-Turbo und Gebäudetyp E heißen die zwei Instrumente, von denen die Politik derzeit sich und anderen die schnelle Schaffung von Wohnraum verspricht. Sie standen im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalen Fachforums „Gebäudehülle im Fokus“ des Gentner Verlags. Alle Referenten waren sich einig, dass das Bauen und mehr noch das Modernisieren mehr Tempo brauchen, nicht aber darüber, wie geeignet diese beiden Werkzeuge sind. Auf jeden Fall, das zeigten die Beiträge der Sachverständigen und Vertreter der Hersteller, stehen die erforderlichen Bauverfahren, Bauteile und Baustoffe bereits zur ­Verfügung. ­Alexander Borchert

Vorgefertigtes Fassadenelement mit Strohdämmung hängt am Kran.

Neue Fassadenlösungen für die serielle Sanierung entwickelt

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Beispiele für die serielle Sanierung von Mehrfamilien- und Gewerbehäusern finden sich inzwischen zuhauf. Vier Projekte zeigen, dass es auch bei Einfamilienhäusern funktioniert.

Ein mit einem Lichtsensor und Wärmebildkamera ausgerüstetes Messfahrzeug soll in Zukunft Messdaten zur Energieeffizienz von Gebäuden liefern – und damit eine solide Planungsgrundlage für die energetische Sanierung.

Gebäude anhand von Laserscans sanieren

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Mit einem optischen Mobile-Mapping-System will das Fraunhofer IPM zukünftig die für die Planung energetischer Sanierungen notwendigen Daten liefern.

An dem von Zukunft Altbau organisierten Herbstforum Altbau nahmen über 1000 Fachleute aus Architektur, Energieberatung, Planung und Handwerk teil – 450 vor Ort, der Rest online.

Herbstforum Altbau: NT-ready statt H2-ready

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In einem waren sich die Teilnehmenden des Herbstforums Altbau einig: Ohne Sanierung und erneuerbare Energien gibt’s keine Klimaneutralität.

Fachbuch

Verjüngungstipps für Gebäude

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Das Fachbuch Energetisch optimieren im Bestand unterstützt Architekten und Fachplanerinnen bei der Aufgabe, Bestandsgebäude an heutige energetische Anforderungen und Komfortbedürfnisse anzupassen. Das Werk zeigt praxisorientierte Lösungen entlang aller Baualtersstufen und verdeutlicht, wie...

1  In Altbauten mit mangelhaftem Wärmeschutz (obere Bildhälfte) kondensiert die Raumluftfeuchte nach dem Fenstertausch oft an den Laibungen, was zu Schimmelbefall führen kann.
Fenstersanierung im Bestand

Glas und Rahmen – und Gebäude

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Alte Fenster gehören mit zu den größten Wärmelecks von Gebäudehüllen. Ihre Sanierung beziehungsweise ihr Austausch kann Heizenergie einsparen helfen und die Behaglichkeit und damit die Wohngesundheit verbessern. Dazu sind aber Gesetze der Bauphysik zu beachten. Dieter Tausch

Bei der Aufdopplung eines „zu dünnen“ älteren WDVS wird ein zusätzliches System direkt auf der bisherigen Fassade verklebt und verdübelt.
Instandsetzung von Wärmedämm-Verbundsystemen (Teil 2)

WDVS wie neu – oder besser

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Ältere WärmedämmVerbundsysteme können Mängel und Schäden aufweisen, die ihre Funktion beeinträchtigen. Manche entsprechen – obwohl intakt – längst nicht mehr den Anforderungen an einen zeitgemäßen Wärmeschutz. Ihre Instandsetzung beziehungsweise Optimierung muss sorgfältig vorbereitet und geplant werden. Frank Frössel

Haudrauf und weg: Ein Abriss scheint häufig die einfachere Lösung. Aber auch dabei können unliebsame Überraschungen auftreten.
Entscheidung für oder gegen Gebäudeabbrüche

Wird das saniert oder kann das weg?

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Bestandsbauten zu erhalten, ist nachhaltig. Und die Bereitschaft dazu hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Doch häufig sprechen andere gute Gründe für einen Abriss. An einer Einzelfallbetrachtung führt dann kein Weg vorbei, weil viele verschiedene Faktoren einbezogen werden müssen – wie Beispiele aus der Praxis zeigen. Eva Kafke

Genau hinsehen: In vielen Wohnungseigentümergemeinschaften dient die Rücklagenbildung der reinen Erhaltung. Weitere Hindernisse für eine Sanierung sind oft komplexe und langwierige Abstimmungsprozesse, unterschiedliche Interessen der Eigentümerinnen und Eigentümer, technische Herausforderungen bei der Umsetzung sowie die hohen Kosten für Sanierungsmaßnahmen. Für Energieberatende besteht deshalb die Herausforderung, die vielfältigen ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile einer Modernisierung transparent darzustellen und so Akzeptanz zu schaffen.
Energetische Sanierung in WEGS (1)

Viele Meinungen, ein Plan

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In vielen Wohnungseigentümergemeinschaften besteht ein Modernisierungsstau. Energieberatende stehen vor der Herausforderung, unterschiedliche Interessen, komplexe Entscheidungsprozesse und hohe Kosten so zu vermitteln, dass Sanierungen dennoch angestoßen werden. In unserer neuen fünfteiligen Artikelserie zeigen wir Lösungsansätze und Vorgehensweisen auf. Martin Fischer

Das alte Finanzamt in Pirna wird komplett entkernt und für zehn Millionen Euro in ein Mehrgenerationenhaus mit 39 Mietwohnungen umgewandelt.

Serielle Sanierung verwandelt Büroflure in Wohnräume

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Aus leer wird lebendig: Eine serielle Sanierung lässt aus einem ehemaligen Finanzamt in Pirna ein energieeffizientes Mehrgenerationenhaus werden.

Bund fördert Sanierung von Sportstätten 

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Im Wirtschaftsplan des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität sind für die Sanierung kommunaler Sportstätten 333 Millionen Euro vorgesehen.