Nachdem sich der erste Teil dieses Beitrags mit den Ursachen für einen mikrobiellen Befall von Fassaden beschäftigt hat, geht es im zweiten Teil um die Maßnahmen, mit denen sich die Ansiedlung von Algen, Pilzen und Bakterien zumindest erschweren lässt. Frank Frössel
Künstliche Intelligenz leistet einen wichtigen Beitrag zur digitalen Erfassung von Gebäuden. 3D-Modelle lassen sich automatisiert und in kurzer Zeit erstellen, Start-ups liefern die entsprechenden Systeme. Künftig könnte künstliche Intelligenz in Verbindung mit moderner Sensortechnik sogar einen Überblick über den Sanierungsbedarf ganzer Städte geben, wie ein Forschungsprojekt zeigt. Markus Strehlitz
Anfang Januar stellte der Stromausfall im Berliner Südwesten viele Betroffene auf eine Nervenprobe. Besitzer:innen von Propan-Wärmepumpen wurden zusätzlich durch das Gerücht über eine angebliche Explosionsgefahr durch das Kältemittel verunsichert. So haltlos diese Behauptung auch ist, kann sie doch Modernisierungswillige von einem Wechsel zur Umweltwärme abhalten. Energieberatende können jedoch auf die Ängste eingehen und zugleich über die Vorteile einer Modernisierung aufklären. Alexander Borchert
Egal ob Modernisierung oder Neubau – Luftdichtheit gehört zum Bauen einfach dazu. Die Gründe liegen in der Vermeidung von Bauschäden, der Einsparung von Heizenergie und der Steigerung der Behaglichkeit. Die aktualisierte Broschüre Anleitung zum luftdichten Bauen in Neubau und Modernisierung des...
Die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor steigen weiter, Klimaziele bleiben unerreicht. Der Energieberatendenverband GIH bewertet das aktuelle Maßnahmenpaket der Bundesregierung als unzureichend.
Die Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen saniert acht Mehrfamilienhäuser seriell und entwickelt sie zu einem nachhaltigen Quartier weiter. Die Nahverdichtung soll 60 Prozent mehr Wohnraum schaffen. Wie das Projekt flächenschonend und zugleich energieautark funktioniert, zeigt dieser Beitrag.
Die Zufriedenheit mit durchgeführten energetischen Sanierungen in Deutschland ist groß. Die Unsicherheit davor allerdings auch.
2023 hat die BIM Berliner Immobilienmanagement die erste Feuerwache in Deutschland seriell saniert. Im Interview mit dem Dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren erläutert Angelika Hofmann-Nickel, Bereichsleiterin Baumanagement der BIM, warum serielles Sanieren ein unverzichtbarer Baustein ist, um kommunale Bestände klimaneutral zu machen.
Die Sanierungsquote fällt hierzulande weiter ab. Im vergangenen Jahr lag sie bei lediglich 0,67 Prozent. Der BuVEG fordert daher Unterstützung von der Politik.
Mit ihrem Verband Bauen im Bestand will Sarah Dungs die Bedingungen für dieses Thema verbessern und der Fokussierung der Branche auf den Neubau etwas entgegensetzen. Im Interview erklärt sie, welche Kernprobleme zunächst gelöst werden müssen, wie auch der Bestand vom Bauturbo profitieren könnte und warum Risiken nicht immer Risiken sein müssen.
Zweischaliges Mauerwerk ist in Nordeuropa ab zirka 1860 die typische Außenwandkonstruktion bei Wohnbauten. In Norddeutschland trifft man sie heute bei 60 Prozent aller Häuser an, viele davon immer noch ohne Kerndämmung. Das hat mit der Angst vor Feuchteschäden zu tun, die sich sogar in der Forderung einer Wandbelüftung in der DIN 1053 niederschlug. Diese Angst aber ist unbegründet, was bereits 1984 wissenschaftlich erwiesen wurde. Werner Eicke-Hennig
Der Bundesverband für Energieberatende (GIH) und der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) haben eine verstärkte Zusammenarbeit beschlossen.
Energetische Sanierung insbesondere von Fassade, Fenster und Dach sorgt für einen erheblichen Wertzuwachs, so der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle.
Der Tagungsband der Hanseatischen Sanierungstage Bauen im Bestand konkret geht zentralen Herausforderungen und innovativen Ansätzen der Denkmalpflege sowie der Sanierung historischer Gebäude auf den Grund. Im Fokus stehen Bauwerksabdichtung und konstruktiver Holzschutz. Ein weiterer Schwerpunkt ist...
Deckenheizungen bieten eine gleichmäßige Wärmeverteilung und können dazu beitragen, den Komfort und die Energieeffizienz in älteren Gebäuden zu verbessern. Bei der Deckenheizung Warm von Projekt Wärme besteht das Heizmodul aus einer Dämmschicht, einem 5-Schicht-Rohr und einer abschließenden...
Mit Permatop SF 14 präsentiert Blanke Systems ein modular aufgebautes, dünnschichtiges Fußbodenheiz- und Kühlsystem. Speziell für Sanierungen und Renovierungen konzipiert zeichnet es sich durch eine minimale Aufbauhöhe, schnelle Reaktionszeit und einfache Verlegung aus. Mit einer Gesamthöhe von nur...
Die Dekarbonisierung des Baubestands ist eine komplexe Aufgabe, bei der man an mehreren Punkten ansetzen sollte, vor allem an der Anlagentechnik und an der Gebäudehülle. Im Denkmalbereich jedoch darf die Fassade in der Regel nicht angefasst werden und kommt auch die Innendämmung nicht infrage, muss es die Energieversorgung richten. Glück in diesem Unglück hatte das Pallasseum in Berlin, eine brutalistische Wohnanlage aus den 1970ern. Seit Dezember bezieht sie ihre Wärme zu großen Teilen von einem Rechenzentrum in der direkten Nachbarschaft und zeigt damit, wie Baudenkmäler Teil der Energiewende werden können. Alexander Borchert
Gehen Realeinkommen und Baupreise entgegengesetzte Wege, bieten niedriginvestive Dämmmaßnahmen sozialverträgliche Lösungen für die Energieeinsparung in Wohn- und Zweckbauten. Wie die Einblasdämmung, minimalinvasiv und mit kurzen Amortisationszeiten, schnell umsetzbar in Hohlräumen von Außenbauteilen und auf Böden. Rund 60 Prozent der acht Milliarden Quadratmeter opaker Außenbauteile im Bestand eignen sich für diese Dämmtechnik. Mit Erfolg umgesetzt wurde sie zum Beispiel in einer Reihenhaussiedlung von 1938 in Kiel. Werner Eicke-Hennig
Die Methode der thermischen Bauteilaktivierung kann vielfältiges bewirken: Sie trägt wesentlich zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und Primärenergiebedarf bei, schafft ein behagliches Raumklima, schützt historische Bausubstanz und erlaubt eine energieeffiziente Sanierung im bewohnten Zustand. Katja Biek, Maria Kuzminskaia
Alte Gebäude haben bereits viel für unser Klima und den Schutz der Ressourcen getan. Mit ihren oft gut reparaturfähigen Konstruktionen haben sie Jahrhunderte überdauert. Damit baukulturell wertvolle Gebäude und Quartiere umfassende Sanierungen unbeschadet überstehen, müssen Fachplaner und Denkmalbehörden kooperieren. Klar ist: Solche Projekte stehen immer im Spannungskonflikt zwischen Bewahren und Modernisieren – doch wie weit gehen die Kompromisse bei der energetischen Effizienz? Wolfgang Hierl, Marina Grießer
Bau-Turbo und Gebäudetyp E heißen die zwei Instrumente, von denen die Politik derzeit sich und anderen die schnelle Schaffung von Wohnraum verspricht. Sie standen im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalen Fachforums „Gebäudehülle im Fokus“ des Gentner Verlags. Alle Referenten waren sich einig, dass das Bauen und mehr noch das Modernisieren mehr Tempo brauchen, nicht aber darüber, wie geeignet diese beiden Werkzeuge sind. Auf jeden Fall, das zeigten die Beiträge der Sachverständigen und Vertreter der Hersteller, stehen die erforderlichen Bauverfahren, Bauteile und Baustoffe bereits zur Verfügung. Alexander Borchert
Beispiele für die serielle Sanierung von Mehrfamilien- und Gewerbehäusern finden sich inzwischen zuhauf. Vier Projekte zeigen, dass es auch bei Einfamilienhäusern funktioniert.
Mit einem optischen Mobile-Mapping-System will das Fraunhofer IPM zukünftig die für die Planung energetischer Sanierungen notwendigen Daten liefern.
In einem waren sich die Teilnehmenden des Herbstforums Altbau einig: Ohne Sanierung und erneuerbare Energien gibt’s keine Klimaneutralität.
Das Fachbuch Energetisch optimieren im Bestand unterstützt Architekten und Fachplanerinnen bei der Aufgabe, Bestandsgebäude an heutige energetische Anforderungen und Komfortbedürfnisse anzupassen. Das Werk zeigt praxisorientierte Lösungen entlang aller Baualtersstufen und verdeutlicht, wie...