Ein Haus in nur 22 Tagen energetisch sanieren – kann das funktionieren? In Folge 53 des Podcast GEBäudewende geben Expertinnen und Experten anhand von konkreten Projekten darauf eine Antwort.
Die energetische Sanierung von Gebäudehüllen verläuft insgesamt schleppend und hat sich jüngst sogar noch verlangsamt. Und das obwohl ausreichend Verfahren und Dämmstoffe zur Verfügung stehen, um in fast jeder baulichen Situation den Wärmeschutz zu verbessern. Gründe sind die Förderpolitik, die gesetzlichen Regelungen, aber ebenso weit verbreitete Fehlannahmen über die Wärmedämmung. Dabei dient sie nicht nur der Einsparung von Heizenergie, sie macht die Gebäude auch klima- und krisenfest. Alexander Borchert
Speziell für Modernisierungsvorhaben hat der Hersteller Kneer-Südfenster die Hybrid-Holzfenster Line und Shape entwickelt. Die Varianten HF 68 HY Line und HF 68 HY Shape besitzen je eine Bautiefe von 68 mm. Sie eignen sich insbesondere für Projekte, bei denen filigrane Profilansichten und eine...
Von der Bestandsaufnahme eines Altbaus zum fertigen Plan in zehn Minuten? Damit das funktioniert, haben sich zwei Firmen zusammengetan: Metaroom liefert den Scan, Bluebeam die Planung. Gescannt wird direkt in der Metaroom-App auf dem iPhone oder iPad. Die erfassten Daten werden anschließend in den...
Der Dienstleister Celekohr wandelt analoge und gescannte Gebäudepläne innerhalb weniger Tage in präzise, direkt nutzbare CAD-Gebäudemodelle um. Energieberatende erhalten damit eine verlässliche Grundlage für ihre Berechnungen — ohne die vorgelagerte Modellierungsarbeit selbst leisten zu müssen...
Ein Zweifamilienhaus aus dem Jahr 1970 in Wilnsdorf-Niederdielfen wurde umfassend energetisch modernisiert. Das Gebäude erreicht Effizienzhaus-40-Niveau mit Wärmedämmung sowie Batteriespeicher, Lüftungsanlage, Photovoltaik und Sole/Wasser-Wärmepumpe. Der Bauherr berichtet für 2025 von nur rund 700 Kilowattstunden Netzstrombezug – trotz Stromheizung und Elektromobilität.
Unter dem Motto „Anpacken. Jetzt erst recht!“ bringt die 18. Effizienz-Tagung klimaneutral Bauen + Modernisieren am 20. und 21. November 2026 Expert:innen aus Architektur, Energieberatung, Handwerk und Wissenschaft im Hannover Congress Centrum zusammen.
„Den Gebäudesektor auf die Zielgerade bringen“ und „Weiterbauen statt abreißen“ – so lauten die Titel zweier Vorträge beim diesjährigen Herbstforum Altbau. Die renommierte Fachtagung für Expertinnen und Experten der Gebäudesanierung findet am 19. November 2026 in Stuttgart statt – zum nun 28. Mal.
Technisch gesehen ist alles vorhanden, um die Energiewende im Baubestand zu schaffen, doch es hapert an der Umsetzung. Viele Maßnahmen lassen sich nur mit einem gewissen finanziellen Polster realisieren, zumal die aktuellen Förderstrukturen diese soziale Unwucht nicht beseitigen. In Bremen will die Genossenschaft Erdwärmedich das ändern. Sie will vor Ort ein Netz für erneuerbare kalte Nahwärme schaffen und Wärmepumpen bereitstellen, um die angeschlossenen Häuser CO₂-frei und günstig zu beheizen. Bundesweit wird das Projekt mit wachsendem Interesse verfolgt. Alexander Borchert
Beim Denkmalschutz treffen funktionale und wirtschaftliche Anforderungen auf gesetzliche Vorgaben und Beteiligte, deren Interessen sich häufig widersprechen. Das Fachbuch Denkmalpflege zeigt Wege auf, diese Anforderungen in der Praxis zu vereinen. Es vermittelt Grundlagen und Systematik der...
In Deutschland entfällt der Großteil der Architekten- und Planungsleistungen auf Baumaßnahmen im Bestand. Mit der Neuerscheinung BKI Objektdaten Altbau – Band A13 liefert das BKI eine fundierte Grundlage für die Kostenplanung von Erweiterungen, Instandsetzungen, Modernisierungen und Umbauten. Sie...
Gebäude-Scans liefern präzise Informationen für die Planung, Analyse und Dokumentation von Gebäuden – im Gegensatz zur manuellen Gebäudeerfassung, die häufig zeitaufwendig und fehleranfällig ist (siehe auch Marktübersicht auf Seite 36). Mit der Gebäudescan-App von Hottgenroth lassen sich...
Die serielle Sanierung gilt als ein Schlüssel zur klimaneutralen Transformation des Gebäudebestands. Das Planungshandbuch Serielles Sanieren zeigt anhand realisierter Projekte, wie modulare Fassaden-, Dach- und Versorgungselemente effizient kombiniert und technisch umgesetzt werden können. Die...
Bei Build.ing Hub handelt es sich um eine cloudbasierte Softwareplattform für das digitale Immobilien- und Portfoliomanagement. Sie dient als Datenzentrale, um Gebäude- und Energieinformationen zu bündeln, Dekarbonisierungspfade zu berechnen, Sanierungsmaßnahmen zu planen und Fördermöglichkeiten...
Mit einer speziellen Initiative will die Dena die serielle Sanierung in Deutschland vorantreiben. Noch bis zum 11. August haben Unternehmen und Einzelpersonen die Möglichkeit, sich für das Projekt zu bewerben.
Serielle Sanierungen erfordern eine präzise Bestandsaufnahme, passgenaue technische Lösungen und eine frühzeitige Integration kreislauffähiger Strategien. Das Dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren hat praxisorientierte Leitfäden veröffentlicht, die Fachwissen, Entscheidungshilfen und Erfahrungen...
In einem seit einigen Jahren laufenden Projekt hat das an der Hochschule Hamm-Lippstadt beheimatete Institut für Sektorenkopplung in der Energiewirtschaft fossil beheizte Häuser auf ihre Eignung für eine Wärmepumpenheizung hin geprüft, allein mittels Messung der Innen- und Außentemperaturen und der Energieverbräuche. So ließ sich auf niederschwellige Art nachweisen, dass der Wechsel bei der Mehrheit der Gebäude die Heizkosten senken dürfte. Das Verfahren könnte die Wärmewende im Wohngebäudebereich beschleunigen. Andreas Lutters, Jan Lebek, Bettina Nocke
Mit begrünten Flachdächern, die auch Regenwasser zwischenspeichern können, fördert man die Klimaresilienz des Gebäudes, aber darüber hinaus ebenso die der unmittelbaren Umgebung, der Kommune. In diesem Betrag wird erläutert, wie man auch bestehende Dächer für diese neue Aufgabe fit macht und welche technischen, bauphysikalischen und normativen Aspekte man dabei beachten muss. Dirk Baune, Marc Niewöhner
Ein Forschungsprojekt an der Hochschule für Technik Stuttgart hat untersucht, wie sich der Komplettaustausch von Bestandsfenstern zu verschiedenen Varianten ihrer energetischen Ertüchtigung verhält – in Bezug auf die klimawirksamen Emissionen im Lebenszyklus. Durchgespielt wurde das anhand von für die 1970er bis 1990er typischen Holz- und Aluminiumfenstern. Entstanden ist eine Entscheidungshilfe für Planende und Energieberatende. Markus Binder, Svenja Schäfer
Nachdem sich der erste Teil dieses Beitrags mit den Ursachen für einen mikrobiellen Befall von Fassaden beschäftigt hat, geht es im zweiten Teil um die Maßnahmen, mit denen sich die Ansiedlung von Algen, Pilzen und Bakterien zumindest erschweren lässt. Frank Frössel
Künstliche Intelligenz leistet einen wichtigen Beitrag zur digitalen Erfassung von Gebäuden. 3D-Modelle lassen sich automatisiert und in kurzer Zeit erstellen, Start-ups liefern die entsprechenden Systeme. Künftig könnte künstliche Intelligenz in Verbindung mit moderner Sensortechnik sogar einen Überblick über den Sanierungsbedarf ganzer Städte geben, wie ein Forschungsprojekt zeigt. Markus Strehlitz
Anfang Januar stellte der Stromausfall im Berliner Südwesten viele Betroffene auf eine Nervenprobe. Besitzer:innen von Propan-Wärmepumpen wurden zusätzlich durch das Gerücht über eine angebliche Explosionsgefahr durch das Kältemittel verunsichert. So haltlos diese Behauptung auch ist, kann sie doch Modernisierungswillige von einem Wechsel zur Umweltwärme abhalten. Energieberatende können jedoch auf die Ängste eingehen und zugleich über die Vorteile einer Modernisierung aufklären. Alexander Borchert
Egal ob Modernisierung oder Neubau – Luftdichtheit gehört zum Bauen einfach dazu. Die Gründe liegen in der Vermeidung von Bauschäden, der Einsparung von Heizenergie und der Steigerung der Behaglichkeit. Die aktualisierte Broschüre Anleitung zum luftdichten Bauen in Neubau und Modernisierung des...
Die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor steigen weiter, Klimaziele bleiben unerreicht. Der Energieberatendenverband GIH bewertet das aktuelle Maßnahmenpaket der Bundesregierung als unzureichend.
Die Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen saniert acht Mehrfamilienhäuser seriell und entwickelt sie zu einem nachhaltigen Quartier weiter. Die Nahverdichtung soll 60 Prozent mehr Wohnraum schaffen. Wie das Projekt flächenschonend und zugleich energieautark funktioniert, zeigt dieser Beitrag.