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Wer soll das noch bezahlen?

Für den Energieausweis stehen im Jahr 2026 infolge der bis Mai 2026 zu novellierenden EU-Gebäuderichtlinie entscheidende Änderungen an. Die vielleicht bedeutendste Änderung ist die Einführung einer neuen, harmonisierten Skala von A bis G, die die bisherigen, national unterschiedlichen Systeme (in Deutschland oft A+ bis H) ablöst. Klasse A entspricht dann einem Nullemissionsgebäude mit sehr hoher Energieeffizienz, die keine CO₂-Emissionen aus fossilen Brennstoffen vor Ort verursachen. Klasse G umfasst künftig die 15 Prozent der energieeffizientesten Gebäude des nationalen Bestands. 

Mit der novellierten EU-Gebäuderichtlinie bekommt der Energieausweis eine neue harmonisierte Skala von A bis G.

Für Neubauten muss zukünftig das Treibhauspotenzial über den gesamten Lebenszyklus (von Bau bis Abriss) berechnet und im Energieausweis angegeben werden. Dies gilt ab 2028 für große und ab 2030 für alle Neubauten. Ein Energieausweis muss künftig nicht nur bei Verkauf oder Neuvermietung, sondern auch bei der Verlängerung von Mietverträgen und bei größeren Sanierungen ausgestellt werden. Zudem ist vorgesehen, eine nationale digitale Datenbank für Energieausweise, Sanierungspässe und Inspektionsberichte einzurichten. Ergänzend zum Energieausweis wird ein sogenannter Renovierungspass eingeführt, der Gebäudeeigentümern freiwillig zur Verfügung stehen soll. 

Und wer soll bzw. wird das noch bezahlen wollen?! Hier sehe ich Akteure UMI und LCA in der Pflicht das abzustellen. Der Ausweis wird dadurch unbezahlbar. Was habe ich hier mal gelesen, wir brauchen weniger von mehr!

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