GEB Newsletter: 22-2012 | 08.10.2012

FÖRDERUNG

BAFA wirbt für Öko-Contracting

Für die Installation einer besonders energieeffizienten und erneuerbare Energien einbindenden Heizungsanlage fehlt Privatleuten oft das notwendige Kapital. Hier setzt das vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle administrierte Marktanreizprogramm (MAP) mit der Antragsberechtigung von Energiedienstleistungsunternehmen an. Dr. Arnold Wallraff, Präsident des BAFA, ist davon überzeugt, dass mit Contractinglösungen Hauseigentümer leichter überzeugt werden können, ihre Heizungsanlage zu erneuern, weil für sie beim Einbau keine Investitionskosten anfallen. Für Heizungserneuerungen im Sinne des MAP kann der Contractor einen direkten Investitionszuschuss vom BAFA erhalten. Für den Einbau einer Gas-Brennwertheizung mit Solarthermie, einer Biomasseheizung oder einer Wärmepumpe werden beispielsweise zwischen 2000 und 3300 Euro ausgezahlt.

„Energiedienstleister als MAP-Partner erforderlich“
Wallraff: „Angesichts des großen Sanierungsbedarfs ist die Förderung von Contracting-Modellen ein richtiges und notwendiges Signal. Nur wenn wir diesen neuen Vertriebsweg beschreiten, wird es gelingen, den Anteil der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt bis 2020 auf 14 % zu steigern. Neben den Herstellern und den Installateuren brauchen wir auch die Energiedienstleister als Partner des Marktanreizprogramms. Denn auch sie sorgen dafür, dass sparsame und ökologische Heizungstechnik in den Heizungskeller kommt.“ GLR

Siehe auch:
VfW: Mietrechtnovelle bedroht Contracting
Heizung mit Mini-Contracting modernisieren
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