GEB Newsletter: 02-2008 | 06.02.2008

GEBÄUDEHÜLLE

Wann wird das Passivhaus Standard?

Vorgaben zum Klimaschutz aus Brüssel müssen immer auch die Besonderheiten aller Mitglieder berücksichtigen. Die „Vorreiter“ sind dabei aber nicht unbedingt geeignete Vorbilder. So zeige beispielsweise der Rückblick auf die Thermomodernisierung in Polen, dass hier sehr viele Fehler aus Deutschland und anderen westlichen Ländern wegen zu kurz angesetzter Perspektiven übernommen worden seien, kritisiert Günter Schlagowski vom Passivhaus Institut in Polen (Artikel: Gebäudethermomodernisierung in Polen inkl. Bemerkungen). Er plädiert dafür, mindestens den Passivhausstandard zur Vorschrift zu machen. Ein Vorhaben, das von der Bundesregierung bei der Einführung der EnEV wegen nicht gegebener Wirtschaftlichkeit abgelehnt wurde. Auf der Basis heute mehr als zehn Jahre alter Kostenannahmen. Zwischenzeitlich treten aber immer mehr Politiker für den Passivhausstandard in der EnEV-Novelle 2009 ein.

Passivhausstandard: Vision oder umsetzbare Realität? Wir würden gerne von Ihnen wissen, wie Sie aus Ihrer Berufspraxis eine Verpflichtung auf dem Energiebedarfsniveau des Passivhausstandards bzw. verpflichtende Vorgaben für die Verwendung von Passivhauskomponenten bei der Modernisierung einschätzen. Was lässt sich umsetzen, was nicht? Was ist der Modernisierer gewillt zu bezahlen, was nicht? In welcher Form könnte staatliche Förderung am besten wirken oder führt die aktuelle staatliche Förderung sogar dazu, dass suboptimale Standards umgesetzt werden? Uns interessiert Ihre Meinung! GLR 
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