Gebaeude Energie Berater Ausgabe: 11-2015

Joma Perfekte Dämmung auf dem Dachboden

1 Mit der Entscheidung, die oberste Geschossdecke anstatt die Dachkonstruktion zu dämmen, sparte eine Stuttgarter Wohnungsbaugesellschaft bei der Generalsanierung eines Mehrfamilienwohnhauses aus den 1950er-Jahren Zeit und Geld.

1  Mit der Entscheidung, die oberste Geschossdecke anstatt die Dachkonstruktion zu dämmen, sparte eine Stuttgarter Wohnungsbaugesellschaft bei der Generalsanierung eines Mehrfamilienwohnhauses aus den 1950er-Jahren Zeit und Geld.

Bei der Sanierung eines Mehrfamilienhauses in Ulm stand auch die Dämmung der obersten Geschossdecke an. Der Eigentümer des Gebäudes, die Stuttgarter Süddeutsche Wohnen Gruppe (Südewo), favorisierte für die Verlegung der 350 m2 umfassenden Geschossdeckenfläche den Aqua-Top-Thermoboden von Joma, den der Hersteller als absolut wärmebrückenfreies Verlegesystem bewirbt. Die Platten setzen sich aus feuchtigkeitsunempfindlichen Dämmplatten aus Spezialhartschaum und einer aufkaschierten P7-Holzwerkstoffplatte zusammen. Der Clou des Systems ist ein integriertes Luftkanalsystem an Ober- und Unterseite der Dämmplatten, über das Feuchte aus der Bausubstanz ausdiffundieren kann und das somit die Verlegung einer Dampfdruckfolie erübrigt. Von der Oberseite her schützt die P7-Platte vor einem Wassereintritt in die Dämmebene. Das patentierte Nut- und Federsystem erlaubt zudem eine rasche Verlegung und bietet eine vergrößerte Leimfläche, was wiederum der Festigkeit in Längs- und Querrichtung durch kraftschlüssige Stöße zugute kommt. Nut und Feder sind doppelt im Dämmstoffquerschnitt vorhanden, ab einer Dicke von 250 mm sogar dreifach. Auf dem Dachboden des Ulmer Mehrfamilienhaus aus den 1950er-Jahren schließen nun 135 mm dicke Platten der WLG 035 die thermische Gebäudehülle nach oben ab. Die erhältlichen Plattendicken variieren zwischen 115 bis 295 mm, und neben 035 sind auch Wärmeleitstufen 032 und 031 verfügbar. Erwähnenswert ist nebenbei die hohe Belastbarkeit der Dachbodendämmung, die mit 600 bis 1000 kg/m2 die eines Zementestriches (200 bis 300 kg/m2) weit übertrifft. Das durchdachte System findet bei dem Hersteller Joma bereits seit Jahren reißenden Absatz, trotzdem wurde es kontinuierlich weiterentwickelt: Mit dem neuen Material Neopor-EPS sind nun Dämmwerte von 0,031 W/mK möglich, sodass die nach EnEV 2014 geforderten Werte bereits mit einem 128 mm schlanken Dämmpaket (inklusive 8 mm HDF-Trägerplatte!) erfüllt werden. Beide Deckschichten, also HDF- und Spanplatte, lassen sich auf Wunsch versiegeln – die Qual der Wahl perfektioniert der Produktfinder auf der Homepage des Herstellers.

Joma Dämmstoffwerke 87752 Holzgünz, Tel. (0 83 93) 7 80, www.joma.de, www.thermoboden.com

  • 2  Dank des patentierten Nut- und Federsystems lassen sich die Aqua-Top-Dachbodendämm-platten von Joma schnell, kraft-schlüssig und exakt verlegen.

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