Dossier

Fassadendämmung/Außendämmung

Das Dämmen von Fassaden ist Baualltag, und dennoch müssen vor jeder Montage einer Außendämmung Einzelheiten neu durchdacht werden. Manche Details sind eng zwischen Energieberater, Planer oder Verarbeiter und Systemanbieter abzustimmen. Wichtig ist aber vor allem die Kontrolle der Ausführung.

GEB 02-2017

17 und 4

Umbau und Modernisierung eines 50er-Jahre-Wohnhauses Wo vormals zwei ältere Damen auf zwei Etagen jeweils 140 m2 bewohnten und das Erdgeschoss einen leer stehenden Getränke-Abholmarkt beherbergte, sorgen heute vier Familien mit ihren neun Kindern für ein lebhaftes Miteinander. Als GbR kauften die Familien das dreigeschossige Gebäude aus den 1950er-Jahren und bauten es gemeinschaftlich zu einem KfW-55-Effizienzhaus um. Die komplexe Planungs- und Bauphase erforderte einen intensiven Kommunikationsprozess zwischen den Beteiligten, der die Nachbarschaftsgemeinschaft zusammenschweißte und am Ende nahezu ein Nullenergiehaus hervorbrachte. Claudia Siegele

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GEB 01-2017

Mach’s doppelt – mach’s effizient!

Alte Wärmedämmverbundsysteme aufdoppeln Viele alte Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) genügen den Anforderungen an den Klimaschutz inzwischen nicht mehr. Um ein Gebäude energetisch fit für die Zukunft zu machen, sollte bei einem älteren WDVS nicht nur der Putz neu angestrichen werden. Oftmals ist es sinnvoll, die meist weniger als 10 cm dicke Dämmschicht aufzudoppeln. In Vor-Ort-Beratungen und in Sanierungsfahrplänen sollte diese Überlegung ein Fixpunkt werden. Klaus-Dieter Clausnitzer

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GEB 01-2017

Passt der Abfallschlüssel?

Entsorgung und Recycling von EPS- und XPS-Dämmstoffen Nachdem die Europäische Kommission zum 1. Oktober 2016 Polystyroldämmstoffe mit dem Flammschutzmittel HBCD als „gefährlichen Abfall“ deklariert hat, sind die Entsorgungskosten erheblich angestiegen. Übergangsweise haben nun die Länder spezielle Regelungen erlassen, um die Dämmstoffe weiterhin in normalen Müllheizkraftwerken verbrennen zu können. Für eine dauerhafte Lösung der Dämmstoffentsorgung bietet sich das CreaSolv-Verfahren an, für das in den Niederlanden derzeit eine Pilotanlage entsteht, die Mitte 2018 betriebsbereit sein soll. Bettina Hahn

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GEB 01-2017

Bild Dir Deine Meinung

Dämmstoffe erregen mal wieder die Gemüter  Wie sorglos war doch die Zeit für die Dämmstoffbranche, als nicht HBCD sondern BSE die Medien zu wahnsinnig aufregenden Meldungen inspirierte und die unmittelbar Betroffenen verwirrte Rindviecher waren. Seit einigen Jahren schon stehen nun Dämmstoffe und das Dämmen generell im Fokus der Kritiker. Nach Dämmwahn, Brandbeschleuniger und alpinen Abfallbergen heizt nun die Entsorgungsproblematik von Styroporplatten wegen des Flammschutzmittels HBCD das Dämmstoffbashing an. Was ist dran an den neuen Vorwürfen? Claudia Siegele

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1 Wanddämmung und Fensteranschluss gehen bei dem neuen Bausystem ineinander über. Eine Gipsfaserplatte deckt den Spalt zwischen der alten, inneren Putzkante und dem neuen Blendrahmen ab. Es muss also auf der Innenseite der Leibung weder Putz abgeschlagen noch die innere Putzkante erneuert werden. Die Bewohner bleiben von Lärm und Schmutz bei der sehr schnellen Montage weitgehend verschont.

GEB 10-2016

Drei auf einen Streich

Gewerkeübergreifendes Sanierungssystem  Für das Erreichen der Klimaschutzziele spielt die energetische Sanierung des Gebäudebestandes eine Schlüsselrolle. Allerdings sind die Hürden bei Altbauten für eine umfassende und bauphysikalisch einwandfreie Modernisierung ungleich höher und weitaus komplexer als bei einem Neubau. Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses eines EnerPHit-Wand- und -Bausystems ist es in Zusammenarbeit mit Handwerksbetrieben gelungen, eine gewerkeübergreifende und montageoptimierte Lösung zu entwickeln, die Wand- und Dachdämmung, Fenstertausch und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung umfasst. Franz Freundorfer, Benjamin Krick

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1 Das kernsanierte Mehrfamilien-Endhaus in Friedrichshafen am Bodensee wurde um ein attraktives Penthouse erweitert und verbraucht nicht zuletzt dank einer sehr gut gedämmten Hülle mit Polyurethan-Dämmstoffen deutlich weniger Energie: Der Primärenergiebedarf sank von 400 auf 12 kWh/(m2a).

GEB 07-2016

Revitalisierte 68er-Generation

Sanierung mit PU-Dämmsystem Nach der Sanierung und dem Umbau eines Mehrfamilienhauses aus dem Jahr 1968 in ein Studentenwohnheim konnte der Primärenergiebedarf um 97 % gesenkt werden. Eine gut gedämmte Gebäudehülle aus Polyurethan und die Beheizung über die Abwärme eines Rechenzentrums sind die maßgeblichen Bausteine des energetischen Konzeptes. Gerd Halama

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GEB 05-2016

Müllberg – wo bist Du?

Recycling von Dämmstoffen Mit dem patentierten CreaSolv-Recyclingprozess haben Forscher ein Verfahren entwickelt, den Dämmstoff EPS aus dem WDVS-Verbund zu lösen und das flüssige Recyclat erneut dem Produktionsprozess zuzuführen. Eine erste Pilotanlage scheitert derzeit noch an den zu geringen Rückläufen ausgedienter Styroporplatten, weshalb sie weiterhin in Müllkraftwerken thermisch verwertet werden. Aber auch Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen landen in den riesigen Öfen, weil sie aufgrund der Zusatzstoffe nur bedingt kompostierbar sind. Klaus Siegele

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GEB 01-2016

Hinter Putz und Riegel

Erhöhte Brandschutzanforderungen für WDVS Seit dem 1. Januar 2016 gelten neue Vorgaben in den allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen von Wärmedämm-Verbundsystemen mit EPS-Dämmstoffen. Zusätzliche Brandriegel im Sockelbereich und an der Fassade sollen das Risiko von Fassadenbränden minimieren. Den Änderungen vonseiten des Deutschen Instituts für Bautechnik waren zum Teil kontrovers geführte Diskussionen in Medien, Fachbranche und Politik um die Brandgefahr von EPS-Dämmstoffen vorausgegangen. Klaus Siegele

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1 Das neue Postquartier in Ravensburg ist als Passivhaus zertifiziert und von der DGNB mit dem Vorzertifikat in Silber ausgezeichnet.

GEB 07-2015

Dieser Sonnenschutz hat was auf dem Kasten!

Jalousiekasten von Joma Lückenlose Wärmedämmung reduziert Wärmebrücken bei einem viergeschossigen Büro- und Gewerbebau in Ravensburg

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1 In diesem Frankfurter Studentenheim wurde es hinter den nackten Stahlbetonwänden ungemütlich kalt, nachdem die nur 3 cm dünne Wärmedämmung im Zuge der energetischen Fassadensanierung über den Winter kurzzeitig abgenommen worden war.

GEB 01-2015

Scheinheilige These

Heizt die Sonne unsere Wände im Winter? Fortschritt beim Bauen brauchte in der Menschheitsgeschichte immer seine Zeit. Das war schon bei Automobil, Eisenbahn und Schornstein so, die Jahrzehnte der Gegenwehr erlebten. Scheinargumente waren gegen das Neue stets zur Hand. Gegen die Wärmedämmung wird heute die These benutzt, die solare Aufheizung der Massivwände im Winter sei wichtiger als die Dämmung und würde durch diese behindert. Wir schauen genauer hin. Werner Eicke-Hennig

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1 Algen und Pilze bevorzugen ein feuchtes Milieu – an dieser Fassade ist dies gut ablesbar: Schon der schmale Überstand der Fensterbänke hält den Putz trocken und Mikroorganismen fern.

GEB 01-2015

Was trocken bleibt, bleibt algenfrei

Algen und Pilze an Fassaden Immer wieder kommt es vor, dass Fassaden innerhalb weniger Jahre von Algen und Pilzen überzogen werden. Was sind die Ursachen für den unschönen Bewuchs und was lässt sich dagegen tun? Neben dem Wandaufbau, den konstruktiven Details und witterungsbedingten Zusammenhängen spielen das Material und die Gestaltung der Oberflächen eine entscheidende Rolle. Die meisten Hersteller von Farben und Putzen versuchen den organischen Befall mit Chemikalien zu unterbinden. Doch es gibt auch bauphysikalische Lösungen, mit denen sich Fassaden effektiv schützen lassen. Georg Kolbe

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GEB 01-2015

Ideen machen Fassaden

Gestaltung von Wärmedämmverbundfassaden Eines der vielen Vorurteile, die den Wärmedämm-Verbundsystemen anhaften, ist deren eintöniges und aalglattes Aussehen. Unsere Städte und Gebäude würden durch das Anbringen der Dämmplatten unwiederbringlich verschandelt, so ist allerorten zu hören und zu lesen. Negative Beispiele, die solche Vorwürfe und Ängste belegen, gibt es leider zuhauf. Daran ist aber nicht die Dämmung schuld, sondern mangelnde Kreativität und vergessene Handwerkskunst. Mit jedem Dämmsystem lassen sich anspruchsvolle Fassadenlösungen realisieren, wie dieser Beitrag zeigt. Klaus Siegele

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GEB 01-2015

Gebäudedämmung – Quo vadis?

Branchenumfrage zur Entwicklung der Gebäudedämmung Die gesamte Republik bewegt seit geraumer Zeit die Frage, wie sinnvoll es ist, unsere Gebäude mit Dämmstoffen einzupacken. Im Sog der immer heftigeren Kritik an Wärmedämm-Verbundsystemen möchten Bauherren und Planer wissen, wie es generell um die Zukunft der Gebäudedämmung steht. Stellt man die Entwicklungen der letzten 40 Jahre den künftigen Herausforderungen gegenüber, darf man gespannt sein, wie die Dämmstoffhersteller und deren Verbände die Lage einschätzen. Wir haben die Branchenakteure um Antworten gebeten und sie nach ihren Visionen gefragt. Klaus Siegele

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Nachträgliche Dämmung von zweischaligem Mauerwerk GEB 04-2014

Harte Schale, weicher Kern

In dem Städtchen Westerstede im Nordwesten Niedersachsens wurden vier baugleiche Mehrgeschossbauten aus den 1960er-Jahren nachträglich gedämmt. Dazu hat ein Fachunternehmen die 70 mm dünne Luftschicht zwischen der tragenden Außenwand und der vorgemauerten Klinkerschale mit dem nichtbrennbaren Mineralwolledämmstoff Supafil Cavity Wall von Knauf Insulation ausgeblasen. So ließ sich der U-Wert der Klinkerbauten ohne Beschädigung der Fassade von 1,49 W/(m2K) auf 0,40 W/(m2K) senken.

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FIW-Metastudie: Wärmedämmung im Visier der Medien GEB 04-2014

Von Gut nach Böse

Im Rahmen einer Metastudie hat das Münchner Forschungsinstitut für Wärmeschutz e. V. die heute am Markt verfügbaren Wärmedämmstoffe hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit untersucht. Weiterhin haben die Forscher abgeschätzt, welches Potenzial die Wärmedämmung für das Erreichen der Energiewende zu bieten hat. Analysiert wurde in diesem Zusammenhang auch die Rolle der Medien, deren bislang ausgewogen-positives Presseecho in den letzten beiden Jahren einer zunehmend negativ-kontroversen Berichterstattung gewichen ist.

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Die weit verzweigte Wohnanlage in Hannover-Tollenbrink diente den Dämmstoffkritikern viele Jahre als Beweis, dass sich eine nachträgliche Außenwanddämmung nicht lohnt. Ein zur Studie umgemünzter Vortrag beinhaltete im Kern eine Grafik mit Heizkostenverläufen, die mangels genauer Daten nicht hinterfragt und irreführend mit Energieverbräuchen gleichgesetzt wurde.

Kronzeuge der Dämmstoffkritiker: Hannover-Tollenbrink GEB 04-2014

Ein Lügengebäude stürzt ein

Wenn Dämmstoffkritiker zu belegen versuchen, dass Wärmedämmung ja gar nicht funktioniere, führen sie gerne das Beispiel der Wohnanlage Hannover-Tollenbrink ins Feld. Seit mehr als 20 Jahren geistert eine nicht existente Studie um die Heizkostenverläufe durch die Fach- und Medienwelt, aus der hervorgeht, dass bei einem der Häuser die Außenwanddämmung keine energiesenkende Wirkung gezeigt habe. Ungeachtet der Erfolge bei vielen messtechnisch nachgewiesenen Energiespar- und Passivhäusern stützte die Energiekostengrafik eines einzigen Gebäudes auf Basis fragwürdiger Daten jahrelang die Mär, dass Wärmedämmung an sich erfolglos sei. Dieser Beitrag enttarnt und widerlegt die unglaubliche Geschichte eines Kronzeugen für das angebliche Dämmstoffversagen.

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Wärmedämmverbundsysteme aus EPS – ein Brandrisiko? GEB 10-2013

Es brennt, es brennt!


Menschen geraten bei Bränden in Panik. Wie es scheint, ist davon auch immer noch die aktuelle Debatte um Brände gedämmter Fassaden geprägt. Die Aufregung wird seit 2011 durch Fernsehbeiträge angefacht, die stets dieselben wenigen Brandfälle skandalisieren und Hauseigentümer auf breiter Front ver­unsichern. Wurden Gefahren übersehen, als normal und schwer entflammbare Baustoffe zugelassen wurden? Wie fundiert ist die Kritik in den Medien? Sind WDVS aus Polystyrol tatsächlich ein Brandrisiko für Ein- und Mehrfamilienhäuser? Anstatt weiterer Polemik der Versuch einer sachlichen Aufklärung.

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Fensteranschluss im Passivhaus – besser im System! GEB 07-2013

Verfugt und zugenäht


Dass es beim Passivhaus neben exzellentem Wärmeschutz auch um einwandfreie Luftdichtheit geht, ist eigentlich eine Binsenweisheit. Doch in Energieberater-Seminaren stellt sich immer wieder heraus, dass eins der wesentlichen Elemente für die Luftdichtheit, die Abdichtung der Anschlussfugen zwischen Fenster und Wandkonstruktion, sträflich unterschätzt oder gar nicht berücksichtigt wird. Dabei muss man dieses Detail nur rechtzeitig planen und auf der Baustelle für eine sorgfältige Ausführung sorgen.

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Ärger wegen Tauwasser trotz Wärmeschutzverglasung GEB 06-2013

Tautropfen statt Eisblumen


Sowohl in frisch bezogenen Neubauten als auch in generalsanierten Wohnungen reagieren Bewohner ­besorgt und verärgert, wenn sich bereits in der ersten Frostperiode kleine Kondensattröpfchen an der viel gepriesenen Wärmeschutzverglasung bilden. Sogar Fenster in Holzhäusern, die den Vorzug der trockenen Bauweise mit ausgeglichenem Klima genießen, bleiben von diesem Phänomen nicht verschont. Weshalb ­bildet sich dieses Tauwasser? Wird zu wenig gelüftet und geheizt? Ist das Haus zu dicht? Liegt es am fehlerhaften Fenstereinbau? Oder an einer minderwertigen Verglasung? Ist die Baufeuchte schuld?

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Sanierung von WDVS durch Aufdoppelung GEB 03-2011

Mantel über der Jacke


Vor mehr als dreißig Jahren begann die Ära der Wärmedämmverbundsysteme – mit fünf bis acht Zentimeter dünnen Polystyrol-Dämmplatten reagierten die Pioniere der Fassadendämmung in den 1970er Jahren auf das Diktat der Ölscheichs und stellten damit erstmals die Weichen für eine energiesparende Bauweise. Inzwischen haben die Thermohäute der ersten Stunde an Glanz verloren und entsprechen auch längst nicht mehr dem heutigen Dämmstandard. Ihre Sanierung steht an und damit stellt sich die Frage: Abriss, Entsorgung und Montage eines neuen WDVS? Oder ist die Aufdoppelung die bessere Lösung?

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1 Vorgehängte hinterlüftete Fassadensysteme (VHF) eignen sich sowohl für Neubauten als auch für energetische Fassadensanierungen, weil sie sich sehr gut an problematische Untergründe anpassen lassen und die Gebäude­hülle wie einen schützenden Mantel umgeben. Das Beispiel zeigt die Fassade einer Seniorenresidenz in Hamburg von den Architekten Kleffel Köhnholdt und Partner

Vorgehängte hinterlüftete Fassadensysteme (VHF) GEB 03-2011

Harte Schale, warmer Kern


Schon vor Jahrhunderten gab es in Skandinavien, in den Alpen oder anderen europäischen Regionen mit rauer Witterung „vorgehängte Fassaden“, die besonders gut vor Feuchtigkeit und Frost schützten. Diese ursprünglich auf Holzunterkonstruktionen befestigten Fassadenelemente aus Schindeln, Ziegeln, Schiefer oder auch Blech umhüllten die tragende Bausubstanz wie ein schützender Mantel. Die modernen Nachfahren dieser Konstruktionen sind vorgehängte hinterlüftete Fassadensysteme (VHF), die aufgrund ihrer weiter­entwickelten Technik, ihrer Oberflächenvielfalt und hohen Anpassungsfähigkeit gerade bei ­energetischen Sanierungen eine Alternative zu anderen Dämmsystemen sein können.

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Verbessern WDVS den Schallschutz von Außenwänden? GEB 06-2010

Laut oder leise


Ein Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) hat vordringlich die Aufgabe, den Dämmwert der Hülle eines Gebäudes zu verbessern. WDVS können aber auch die Luftschalldämmung der Außenbauteile beeinflussen – sowohl zum Guten als auch zum Schlechten. Positive Ergebnisse werden mit elastifizierten Dämmstoffen aus EPS oder Mineralwolle des Typs WV erreicht.

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1 a: Durch Innendämmung im sanierten ­Gebäude (rechte Seite) sinkt die kritische Tempe­ratur in der Wandecke im unsanierten Nachbarhaus (linke Seite) von 11,3 °C auf 10,7 °C (siehe Abb. 2 Nr. 6)

Dämmung von Reihenhäusern auf Passivhausniveau GEB 01-2010

Hausanschluss – aber wie?


Wenn bestehende Doppelhaushälften oder einzelne Reihenhäuser zum Passivhaus saniert werden sollen, ist die Ausführung an der Gebäudetrennwand und am Dachübergang zu den unsanierten Nachbargebäuden wegen der Wärmeströme über die Nachbarbauteile kritisch. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie die Problematik gelöst werden kann.

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Der umlaufende Brandschutzriegel wird über jedem zweiten Geschoss durchgehend mit Mineralwolle ausgeführt.

Leistungsstarke WDVS-Systeme GEB 06-2009

Geklebt oder gedübelt?


Das Dämmen von Fassaden ist Baualltag, und dennoch müssen vor jeder Montage eines Wärmedämm-Verbundsystems (WDVS) Einzelheiten neu durchdacht werden. Manche Details sind eng zwischen Energieberater, Planer oder Verarbeiter und Systemanbieter abzustimmen. Meist geht es dabei um Anschlussdetails, Oberflächenvarianten oder Fragen des Brandschutzes.

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