Dossier

Hydraulischer Abgleich/Heizungsoptimierung

Rauschen, eine ungleichmäßige Aufheizung und ein höherer Wärmeverbrauch - all das sind negative Folgen, wenn der hydraulische Abgleich fehlt. Dieses Energieeinsparpotenzial ist sowohl für Neubauten als auch auch im Bestand attraktiv und kann wirtschaftlich gehoben werden. Der hydraulische Abgleich wird über ein KfW-Programm gefördert und ist bei vielen Programmen Fördervoraussetzung.

Hannemann fragt Hannemann: Dass eine Notwendigkeit im Sinne einer selbstverständlichen Pflicht für sauberes Heizungswasser existiert, musste in der Branche erst etabliert und der Markt mit viel Durchhaltevermögen gestaltet werden.

GEB 04-2018

Hannemann fragt Hannemann

Interview zur Heizungswasseraufbereitung In der Branche gilt Mike Hannemann als Pionier der Heizungswasseraufbereitung. Zusammen mit seiner Frau Claudia gründete er 1997 das Unternehmen Hannemann Wassertechnik und beschäftigt sich seither mit der Wasserqualität in Heiz- und Kühlkreisläufen. Obwohl das Thema von großer Bedeutung ist, sträuben sich noch immer viele dagegen.

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GEB 04-2018

Kleiner Aufwand, große Wirkung

Software für den hydraulischen Abgleich Heizkosten lassen sich nicht nur durch die Investition in eine neue Heizungsanlage oder hocheffiziente Pumpen sparen. Fast immer ist auch eine Voreinstellung der Heizkörperventile erforderlich. Allerdings setzt der hydraulische Abgleich Know-how und passende Werkzeuge voraus. Marian Behaneck

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GEB 04-2018

Die Bedeutung der ehrlichen Ventilautorität

Berechnungsverfahren für den hydraulischen Abgleich – Teil 4 Seit einigen Jahren werden immer weniger Thermostatventile mit kleinen kvs-Werten angeboten. Sie wären aber notwendig, um in Gebäuden mit geringen Heizlasten die für eine gute Regelqualität erforderliche Ventilautorität sicherzustellen. Peter Teuber, Dieter Wolff

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GEB 03-2018

Pumpen und Thermostatventile auslegen

Berechnungsverfahren für den hydraulischen Abgleich – Teil 3 Bei Bestandsanlagen ist eine detaillierte Rohrnetzberechnung in der Regel sehr aufwendig. An der Ostfalia Hochschule wurde ein vereinfachter Ansatz zur Abschätzung der Rohrnetzverluste entwickelt. Er geht von Auslegungsrandbedingungen aus, die in der Praxis weit verbreitet sind. Peter Teuber, Dieter Wolff

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GEB 02-2018

Grundlagen der Rohrnetzberechnung

Berechnungsverfahren für den hydraulischen Abgleich – Teil 2 Um für Thermostatventile eine hohe Regelqualität zu erreichen, muss die Ventilautorität planmäßig festgelegt werden. Mit dem Auslegungsvolumenstrom und der Ventilautorität wird der erforderliche Durchflusskennwert für die Auslegung des Ventils ermittelt. Peter Teuber, Dieter Wolff

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1 Kalkablagerungen an einem Pumpenlaufrad. Im Rohwasser enthaltene Bestandteile können die Ursache zahlreicher Probleme, Störungen und Zerstörungen in einem Wasserkreislauf sein.

GEB 05-2017

Bypass-Filter entfernt auch Mikropartikel

Heizungswasser filtern Heizungswasser muss speziellen Anforderungen genügen: Neben der Wasserhärte gehören Schmutz, Korrosion und Korrosionsprodukte zu den zentralen Problemen in Wasser führenden Kreisläufen. Der Beitrag vermittelt einen Überblick über Probleme durch Ablagerungen in Heizungswasser-Kreisläufen und darüber, wie Heizungsfilter als ergänzende Lösungsmöglichkeit wirken. Mike Hannemann

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GEB 03-2017

Technische Regel zur Heizungsoptimierung

Berechnungsverfahren für den hydraulischen Abgleich – Teil 1 Im Lauf des Optimus-Projekts hat die Ostfalia-Hochschule ein Verfahren für die Berechnung des hydraulischen Abgleichs von Zweirohrheizungen entwickelt. Schritt für Schritt wird die Vorgehensweise für Bestandsanlagen mit Heizkörpern vorgestellt. Der erste Teil des Beitrags führt von der raumweisen Heizlastberechnung zur Ermittlung des Volumenstroms je Heizkörper. Peter Teuber, Dieter Wolff

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GEB 03-2017

Bewusstsein bringt Einsparung

Ergebnisse des Modellvorhabens „Bewusst heizen, Kosten sparen“ Wenn Mieter regelmäßig und transparent über ihren Energieverbrauch informiert werden, lassen sich alleine schon dadurch Einsparungen realisieren. Das ist die zentrale Erkenntnis aus dem nun abgeschlossenen Modellvorhaben, das die Deutsche Energie-Agentur dena gemeinsam mit dem Energiedienstleister ista, dem Deutschen Mieterbund und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit umgesetzt hat. Heike Marcinek

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Eine aktuelle Auswertung von mehr als 60 000 Gebäuden hat ergeben, dass der Anteil der Wohngebäude, bei denen der hydraulische Abgleich fehlt, noch immer rund 80 % beträgt.

GEB 03-2017

Näherung mit vertretbarem Aufwand

Hydraulischer Abgleich: Vorteile und Fördermöglichkeiten Die Meinungen über den hydraulischen Abgleich reichen von „bringt nichts“ über „sinnvoll wäre es schon, ist aber viel zu teuer“ bis „ohne geht gar nicht“. Weil eine Heizungsanlage ohne hydraulischen Abgleich nicht optimal funktionieren kann, sollten gerade Energieberater über umfangreiche Kenntnisse zum hydraulischen Abgleich verfügen, damit sie ihre Kunden ausführlich und fachlich korrekt beraten können. Lesen Sie, wie die Vorteile und Fördermöglichkeiten mit vertretbarem Aufwand genutzt werden können. Jürgen Lutz

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Als Kompromiss zwischen den Anforderungen aktueller Förderprogramme und den Erfahrungen der Ostfalia mit verschiedenen Optimierungsaufgaben empfehlen die Autoren die im Diagramm dargestellte Vorgehensweise. Erläuterungen sind im Infokasten „Entscheidungshilfe für die Vorgehensweise“ zusammengefasst, Informationen zu den Verfahren A und B im GEB 10-2016, Webcode 732115.

GEB 11-2016

Optimierung statt Konfusion

Empfehlungen für die Umsetzung des hydraulischen Abgleichs Damit der Betreiber einer Heizungsanlage von wirtschaftlichen Vorteilen des hydraulischen Abgleichs profitiert, müssen einige Randbedingungen beachtet werden, die nicht immer mit den Fördervoraussetzungen übereinstimmen. Lesen Sie, wie ein Kompromiss zwischen den Erfahrungen mit der Heizungsoptimierung und den Anforderungen aktueller Förderprogramme aussehen kann. Dieter Wolff, Peter Teuber

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GEB 10-2016

Anforderungen an effiziente Gas-Brennwertsysteme

Auswahlkriterien für energieeffiziente Gas-Brennwertkessel Fast alle Gas-Brennwertkessel erreichen die Effizienzklasse A. Dieses Label bedeutet aber nicht in jedem Fall, dass die Energie optimal genutzt wird. In einer Liste hat proKlima besonders energieeffiziente Geräte im Leistungsbereich bis 70 kW veröffentlicht. Sie umfasst derzeit 11 Fabrikate und 143 Typen. Lesen Sie, nach welchen Kriterien deren Gesamteffizienz bewertet wird. Stefan Leffers

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Je nach Förderprogramm wird ein hydraulischer Abgleich nach Verfahren A oder B oder gar kein hydraulischer Abgleich gefordert.

GEB 10-2016

Konfusion statt Optimierung

Anforderungen von KfW und BAFA an den hydraulischen Abgleich Bei der energetischen Sanierung und beim energieeffizienten Bauen gehören der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage und die Heizungsoptimierung in einigen Programmen zu den Fördervoraussetzungen. Allerdings unterscheiden sich die Anforderungen je nach Förderprogramm erheblich voneinander. Für Fachhandwerker und Energieberater sind sie nur schwer zu überschauen und aus technischer Sicht nicht immer sinnvoll. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die momentan geförderten Berechnungsverfahren und Mindestanforderungen und hinterfragt ihre Sinnhaftigkeit. Dieter Wolff, Peter Teuber

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GEB 09-2016

Prall gefüllter Fördertopf

Neues Förderprogramm für die Heizungsoptimierung Mit der „Richtlinie über die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ wurde zum 1. August 2016 eine der größten Einzelförderungen im Heizungssegment in der Geschichte der Bundesrepublik gestartet. Das neue Förderprogramm zielt auf die Heizungsoptimierung durch den Ersatz alter Pumpen und/oder den hydraulischen Abgleich und ist auf fünf Jahre angelegt. Für das Jahr 2016 stehen 100 Mio. Euro und insgesamt fast 1,86 Mrd. Euro zur Verfügung. Jochen Vorländer

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Hocheffizienz-Heizungsumwälzpumpen arbeiten drehzahlgeregelt und passen so die Förderleistung automatisch dem jeweiligen Bedarf an.

GEB 02-2016

Anspruchsvolle Heizungspumpen

Voraussetzungen für den effizienten Betrieb von Hocheffizienzpumpen Nach den Vorgaben der ErP-Richtlinie dürfen in Heizungsanlagen nur noch Hocheffizienz-Umwälzpumpen eingesetzt werden. Der Pumpentausch allein reicht aber nicht für einen hocheffizienten Betrieb der Anlage. Um die erwartete Energieeinsparung zu erzielen, ist das gesamte System und dabei vor allem auch die Anlagenhydraulik zu betrachten. Wolfgang Heinl

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GEB 11-2014

Heizwärmebilanz verbessern

Geringinvestive Maßnahmen in der KfW-Förderung Um den häuslichen Wärmeeinsatz zu reduzieren, können im Bestand intelligente Einzelraumregelungen und der hydraulische Abgleich einen erheblichen Beitrag leisten: In der Bilanzierung des Heizwärmebedarfs gemäß DIN V 4701-10 bringt die Kombination einen Bonus von pauschal 5 %. Diese Verbesserung lässt sich auch in der Nachrüstung mit geringem Aufwand realisieren. Frank Wolf

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Heizung optimieren – Brennwert nutzen GEB 10-2013

Kondensation sicherstellen


In vielen Heizungsanlagen bleibt die Nutzung des Brennwerts aus, weil die Temperatur des Heizungs­rücklaufs zum Abgaswärmetauscher zu hoch ist. Gute Voraussetzungen zur Optimierung der Brennwertnutzung sind in Zweikreisanlagen gegeben, deren Wärmeverteilung aus Radiatoren und Fußbodenheizung kombiniert ist. Entscheidend ist dabei eine Systemeinbindung, die niedrige Rücklauftemperaturen und damit eine kontinuierliche Abgaskondensation bewirkt.

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Statischer hydraulischer Abgleich für den Heizungsbestand GEB 03-2013

Durchflusswerte ermitteln


Der statische hydraulische Abgleich eignet sich besonders für das Einregulieren von bestehenden ­Heizungsanlagen, bei denen Verlauf und Dimensionen der Leitungen nicht bekannt sind. Dafür müssen allerdings Soll-Durchflussmengen für die einzelnen Leitungsabschnitte ermittelt werden. Anhand von ­Berechnungsbeispielen wird dargestellt, wie sich die Volumenströme näherungsweise ermitteln lassen.

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Bestandteile von eccolution zur Sanierung von Einrohr-Wärmeverteilungen (siehe Infokasten)

Einrohrheizungen werden energetisch sanierbar GEB 10-2011

Einsparpotenziale nutzen


Bereits im GEB Online-Seminar im Januar 2010 wurde von den Teilnehmern häufig die Frage nach dem hydraulischen Abgleich von Einrohrheizungen gestellt. Mit dem Sanierungssystem eccolution bietet Kermi nun eine Regeleinrichtung an, durch die Einrohrheizstränge energieeffizient abgeglichen werden. Eine Studie belegt, dass das damit verbundene thermische Einsparpotenzial je nach Wärmeerzeuger bis zu 18 Prozent beträgt. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Einrohrheizungen hydraulisch abgeglichen werden können.

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Effizienzsteigerung in bestehenden Heizsystemen GEB 09-2011

Ganzheitlich betrachten


Um die energetische Effizienz einer bestehenden Heizungsanlage spürbar zu steigern, reichen oft schon sogenannte geringinvestive Maßnahmen aus, wie die Durchführung des hydraulischen Abgleichs. Das gesamte Optimierungspotenzial lässt sich aber nur mit einer ganzheitlichen Schritt-für-Schritt-Vorgehensweise erschließen. Dieser Beitrag vermittelt dazu die Grundlagen. Als weiterführende Informationen für Energieberater bietet der Gentner-Verlag in Zusammenarbeit mit Honeywell das Webinar „Anlagenoptimierung – Mit wenig Aufwand viel erreichen“ an.

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Bausteine der Energieeffizienz: Pumpe, Ventile, Regelung GEB 04-2010

Richtig einstellen


An energieeffizienten Heiztechnik-Komponenten mangelt es auf dem Markt keineswegs. Doch manches Bauteil kann erst bei richtiger Planung, Einbau und vor allem nach einer bedarfsgerechten Einstellung sowie einem hydraulischen Abgleich zeigen, was es kann. Warum das so ist und worauf man bei der Auswahl von Pumpen, Ventilen und Regelkomponenten achten sollte, lesen Sie hier.

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KfW-Sonderförderung zur Heizungsoptimierung nutzen GEB 01-2010

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung


Mancher Sanierungswillige hat nur einen eingeschränkten finanziellen Spielraum. Maßnahmen zum Energiesparen sind aber auch in diesen Fällen möglich, z.B. das Optimieren der Wärmeversorgung. Dabei helfen die unterschiedlichen Förderprogramme von Bund und Ländern wie die KfW-Sonderförderung 431. Dieser Beitrag vermittelt Grundlagen, ein Online-Seminar bietet weiterführende Infos für Energieberater.

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1 Verdoppelt sich die Wassermenge am Heizkörper, so halbiert sich die Spreizung, was wiederum einen erhöhten Energieverbrauch zur Folge hat

Einzelraumregelung mit Thermostatventilen (Teil 2) GEB 11-2006

Hydraulischer Abgleich als Sparkonzept

Thermostatventile sind selbsttätige Temperaturregler ohne Fremdenergie. Ihr Herzstück ist das Fühler­element, das von der Raumtemperatur direkt gesteuert die durch das Ventil fließende Wassermenge variiert. Der erste Teil dieses Artikels beschrieb den Aufbau und die Funktion dieser kleinen Energiesparer. Der vorliegende zweite Teil befasst sich mit der fachgerechten Auslegung und dem Betrieb.

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2 Schnittbild durch ein Thermostatventil

Einzelraumregelung mit Thermostatventilen (Teil 1) GEB 10-2006

Auf hohem Niveau

Was beim Waschbecken der Wasserhahn, ist beim Heizkörper das Thermostatventil. Hinter den einstell­baren Thermostatgriffen versteckt sich aber mehr als nur ein Ventil zum Auf- und Zudrehen. Das integrierte oder an anderer Stelle montierte Fühlerelement erlaubt die individuelle Regelung der jeweils gewünschten Raumtemperatur und senkt so den Energiebedarf auf das notwendige Maß. Was man über die Funktionsweise und Technik der Thermostatventile wissen sollte, beschreibt dieser erste Teil des Fachaufsatzes.

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