Dossier

Hydraulischer Abgleich/Heizungsoptimierung

Rauschen, eine ungleichmäßige Aufheizung und ein höherer Wärmeverbrauch - all das sind negative Folgen, wenn der hydraulische Abgleich fehlt. Dieses Energieeinsparpotenzial ist sowohl für Neubauten als auch auch im Bestand attraktiv und kann wirtschaftlich gehoben werden. Der hydraulische Abgleich wird über ein KfW-Programm gefördert und ist bei vielen Programmen Fördervoraussetzung.

GEB 06-2019

Richtlinie Hydraulischer Abgleich bei Heiz- und Kühlwasserverteilsystemen

Im Mai wurde der Entwurf der VDI 2073 Blatt 2 „Hydraulik in Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung – Hydraulischer Abgleich“ veröffentlicht. Die Richtlinie für die Auslegung neuer und die rechnerische Überprüfung bestehender Heiz- und Kühlwasserverteilsysteme hat zum Ziel, mit Regulierwiderständen oder selbsttätig wirkenden Abgleicharmaturen den hydraulischen Abgleich im Auslegungszustand herzustellen. Sie wurde überarbeitet, um Weiterentwicklungen zu berücksichtigen. Neu hinzugekommen ist der Themenbereich Thermostatventile mit integrierter Vorregelung. Die Richtlinie kann zum Preis von 74 Euro beim Beuth Verlag bestellt werden, VDI-Mitglieder erhalten 10 % Preisvorteil. In vielen öffentlichen Auslegestellen können VDI-Richtlinien kostenfrei eingesehen werden. Über das elektronische Einspruchsportal besteht die Möglichkeit zur Mitgestaltung. Auch als schriftliche Mitteilung an gbg@vdi.de können Stellungnahmen zur Richtlinie abgegeben werden. Die Einspruchsfrist endet am 31. Oktober 2019.

VDI 2073 Blatt 2:2019-05 – Entwurf

www.beuth.de

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1 Starke Schwankungen über den Arbeitsbereich hinaus – also unter den Anfangsdruck pa und über den Enddruck pe – deuten auf eine nicht einwandfrei arbeitende Druckhaltung hin.

GEB 06-2019

Kriterien für optimale Druckverhältnisse

Druckhaltung in Heizungsanlagen Für eine störungsfreie Wärmeversorgung ist auch die Druckhaltung entscheidend. Auswahl und Auslegung der jeweiligen Lösung müssen stets individuell und anlagenspezifisch erfolgen. Der Beitrag vermittelt eine Übersicht über Arten, Aufgaben sowie technische Parameter einer Druckhaltung und zeigt, worauf bei der Planung und im Betrieb geachtet werden sollte. Meinolf Rath

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Im hydraulisch nicht abgeglichenen Heizsystem (links) durchfließt die kesselnahen Heizkörper mehr warmes Wasser als nötig, im kesselfernen Obergeschoss hingegen kommt zu wenig warmes Wasser an. Im System rechts bewirken drucksensible Regelventile an Rohrsystemen und Heizkörpern, dass zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtige Warmwassermenge ankommt.

GEB 06-2019

Wege zur Massenstromregulierung

Vergleich unterschiedlicher Varianten des hydraulischen Abgleichs Bei der Frage, ob ein stationärer bzw. statischer, ein dynamischer oder ein automatischer hydraulischer Abgleich zu empfehlen ist, fällt die Antwort schon deshalb nicht leicht, weil die Begriffe nicht einheitlich verwendet werden. Hinzu kommt, dass es vielfach an Kriterien für eine praxisnahe Entscheidung mangelt. Widmet man sich der Materie genauer, ist es aber sehr wohl möglich, Ordnung in die Begriffe zu bringen und die Varianten präzise voneinander abzugrenzen. Auf dieser Basis lassen sich dann Vor- und Nachteile der einzelnen Konzepte gegeneinander abwägen und Entscheidungskriterien für die Wahl einer Variante gewinnen. Bernd Scheithauer

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Wird parallel zum Heizungsrohrnetz auch das Trink-, Abwasser- oder Lüftungsnetz dreidimensional geplant, ermöglicht entsprechende Planungssoftware eine TGA-übergreifende Kollisionskontrolle.

GEB 06-2019

Wegweiser im Rohrnetz-Labyrinth

Heizungs-Planung: Rohrnetze auslegen, berechnen, abgleichen Berechnungssoftware für Heizungsrohrnetze unterstützt bei der Planung von Heizungsnetzen, beim Überprüfen vorhandener Teilnetze und dem hydraulischen Abgleich. Welche Lösungen es gibt und wie sie sich unterscheiden, zeigt der tabellarische Software-Vergleich. Marian Behaneck

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Die VdZ bietet verschiedene Formulare zur Bestätigung des hydraulischen Abgleichs zum Download an.

GEB 06-2019

Energieberater fragen, Experten antworten

Praxiswissen zu hydraulischem Abgleich Im Rahmen einer exklusiven Kooperation mit der Deutschen Energie-Agentur (dena) veröffentlichen wir Fragen und Antworten zu verschiedenen Themenbereichen der Energieberatung. In dieser Ausgabe geht es um den hydraulischen Abgleich. Jan Karwatzki, Michael Keller, Karin Scherhag

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GEB Aktuelle Meldungen - 04.04.2019

Positionspapier zur Heizungserneuerung

Wie Gebäude-Eigentümern die Umstellung auf eine CO2-freie Wärmeversorgung gelingen kann, zeigen acht Experten in einem Positionspapier mit grundlegenden Empfehlungen für zukunftsfähige Heizungsanlagen. mehr

Hannemann fragt Hannemann: Dass eine Notwendigkeit im Sinne einer selbstverständlichen Pflicht für sauberes Heizungswasser existiert, musste in der Branche erst etabliert und der Markt mit viel Durchhaltevermögen gestaltet werden.

GEB 04-2018

Hannemann fragt Hannemann

Interview zur Heizungswasseraufbereitung In der Branche gilt Mike Hannemann als Pionier der Heizungswasseraufbereitung. Zusammen mit seiner Frau Claudia gründete er 1997 das Unternehmen Hannemann Wassertechnik und beschäftigt sich seither mit der Wasserqualität in Heiz- und Kühlkreisläufen. Obwohl das Thema von großer Bedeutung ist, sträuben sich noch immer viele dagegen.

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GEB 04-2018

Kleiner Aufwand, große Wirkung

Software für den hydraulischen Abgleich Heizkosten lassen sich nicht nur durch die Investition in eine neue Heizungsanlage oder hocheffiziente Pumpen sparen. Fast immer ist auch eine Voreinstellung der Heizkörperventile erforderlich. Allerdings setzt der hydraulische Abgleich Know-how und passende Werkzeuge voraus. Marian Behaneck

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GEB 04-2018

Die Bedeutung der ehrlichen Ventilautorität

Berechnungsverfahren für den hydraulischen Abgleich – Teil 4 Seit einigen Jahren werden immer weniger Thermostatventile mit kleinen kvs-Werten angeboten. Sie wären aber notwendig, um in Gebäuden mit geringen Heizlasten die für eine gute Regelqualität erforderliche Ventilautorität sicherzustellen. Peter Teuber, Dieter Wolff

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GEB 03-2018

Pumpen und Thermostatventile auslegen

Berechnungsverfahren für den hydraulischen Abgleich – Teil 3 Bei Bestandsanlagen ist eine detaillierte Rohrnetzberechnung in der Regel sehr aufwendig. An der Ostfalia Hochschule wurde ein vereinfachter Ansatz zur Abschätzung der Rohrnetzverluste entwickelt. Er geht von Auslegungsrandbedingungen aus, die in der Praxis weit verbreitet sind. Peter Teuber, Dieter Wolff

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GEB 02-2018

Grundlagen der Rohrnetzberechnung

Berechnungsverfahren für den hydraulischen Abgleich – Teil 2 Um für Thermostatventile eine hohe Regelqualität zu erreichen, muss die Ventilautorität planmäßig festgelegt werden. Mit dem Auslegungsvolumenstrom und der Ventilautorität wird der erforderliche Durchflusskennwert für die Auslegung des Ventils ermittelt. Peter Teuber, Dieter Wolff

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1 Kalkablagerungen an einem Pumpenlaufrad. Im Rohwasser enthaltene Bestandteile können die Ursache zahlreicher Probleme, Störungen und Zerstörungen in einem Wasserkreislauf sein.

GEB 05-2017

Bypass-Filter entfernt auch Mikropartikel

Heizungswasser filtern Heizungswasser muss speziellen Anforderungen genügen: Neben der Wasserhärte gehören Schmutz, Korrosion und Korrosionsprodukte zu den zentralen Problemen in Wasser führenden Kreisläufen. Der Beitrag vermittelt einen Überblick über Probleme durch Ablagerungen in Heizungswasser-Kreisläufen und darüber, wie Heizungsfilter als ergänzende Lösungsmöglichkeit wirken. Mike Hannemann

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GEB 03-2017

Technische Regel zur Heizungsoptimierung

Berechnungsverfahren für den hydraulischen Abgleich – Teil 1 Im Lauf des Optimus-Projekts hat die Ostfalia-Hochschule ein Verfahren für die Berechnung des hydraulischen Abgleichs von Zweirohrheizungen entwickelt. Schritt für Schritt wird die Vorgehensweise für Bestandsanlagen mit Heizkörpern vorgestellt. Der erste Teil des Beitrags führt von der raumweisen Heizlastberechnung zur Ermittlung des Volumenstroms je Heizkörper. Peter Teuber, Dieter Wolff

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GEB 03-2017

Bewusstsein bringt Einsparung

Ergebnisse des Modellvorhabens „Bewusst heizen, Kosten sparen“ Wenn Mieter regelmäßig und transparent über ihren Energieverbrauch informiert werden, lassen sich alleine schon dadurch Einsparungen realisieren. Das ist die zentrale Erkenntnis aus dem nun abgeschlossenen Modellvorhaben, das die Deutsche Energie-Agentur dena gemeinsam mit dem Energiedienstleister ista, dem Deutschen Mieterbund und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit umgesetzt hat. Heike Marcinek

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Eine aktuelle Auswertung von mehr als 60 000 Gebäuden hat ergeben, dass der Anteil der Wohngebäude, bei denen der hydraulische Abgleich fehlt, noch immer rund 80 % beträgt.

GEB 03-2017

Näherung mit vertretbarem Aufwand

Hydraulischer Abgleich: Vorteile und Fördermöglichkeiten Die Meinungen über den hydraulischen Abgleich reichen von „bringt nichts“ über „sinnvoll wäre es schon, ist aber viel zu teuer“ bis „ohne geht gar nicht“. Weil eine Heizungsanlage ohne hydraulischen Abgleich nicht optimal funktionieren kann, sollten gerade Energieberater über umfangreiche Kenntnisse zum hydraulischen Abgleich verfügen, damit sie ihre Kunden ausführlich und fachlich korrekt beraten können. Lesen Sie, wie die Vorteile und Fördermöglichkeiten mit vertretbarem Aufwand genutzt werden können. Jürgen Lutz

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Als Kompromiss zwischen den Anforderungen aktueller Förderprogramme und den Erfahrungen der Ostfalia mit verschiedenen Optimierungsaufgaben empfehlen die Autoren die im Diagramm dargestellte Vorgehensweise. Erläuterungen sind im Infokasten „Entscheidungshilfe für die Vorgehensweise“ zusammengefasst, Informationen zu den Verfahren A und B im GEB 10-2016, Webcode 732115.

GEB 11-2016

Optimierung statt Konfusion

Empfehlungen für die Umsetzung des hydraulischen Abgleichs Damit der Betreiber einer Heizungsanlage von wirtschaftlichen Vorteilen des hydraulischen Abgleichs profitiert, müssen einige Randbedingungen beachtet werden, die nicht immer mit den Fördervoraussetzungen übereinstimmen. Lesen Sie, wie ein Kompromiss zwischen den Erfahrungen mit der Heizungsoptimierung und den Anforderungen aktueller Förderprogramme aussehen kann. Dieter Wolff, Peter Teuber

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GEB 10-2016

Anforderungen an effiziente Gas-Brennwertsysteme

Auswahlkriterien für energieeffiziente Gas-Brennwertkessel Fast alle Gas-Brennwertkessel erreichen die Effizienzklasse A. Dieses Label bedeutet aber nicht in jedem Fall, dass die Energie optimal genutzt wird. In einer Liste hat proKlima besonders energieeffiziente Geräte im Leistungsbereich bis 70 kW veröffentlicht. Sie umfasst derzeit 11 Fabrikate und 143 Typen. Lesen Sie, nach welchen Kriterien deren Gesamteffizienz bewertet wird. Stefan Leffers

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Je nach Förderprogramm wird ein hydraulischer Abgleich nach Verfahren A oder B oder gar kein hydraulischer Abgleich gefordert.

GEB 10-2016

Konfusion statt Optimierung

Anforderungen von KfW und BAFA an den hydraulischen Abgleich Bei der energetischen Sanierung und beim energieeffizienten Bauen gehören der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage und die Heizungsoptimierung in einigen Programmen zu den Fördervoraussetzungen. Allerdings unterscheiden sich die Anforderungen je nach Förderprogramm erheblich voneinander. Für Fachhandwerker und Energieberater sind sie nur schwer zu überschauen und aus technischer Sicht nicht immer sinnvoll. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die momentan geförderten Berechnungsverfahren und Mindestanforderungen und hinterfragt ihre Sinnhaftigkeit. Dieter Wolff, Peter Teuber

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GEB 09-2016

Prall gefüllter Fördertopf

Neues Förderprogramm für die Heizungsoptimierung Mit der „Richtlinie über die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ wurde zum 1. August 2016 eine der größten Einzelförderungen im Heizungssegment in der Geschichte der Bundesrepublik gestartet. Das neue Förderprogramm zielt auf die Heizungsoptimierung durch den Ersatz alter Pumpen und/oder den hydraulischen Abgleich und ist auf fünf Jahre angelegt. Für das Jahr 2016 stehen 100 Mio. Euro und insgesamt fast 1,86 Mrd. Euro zur Verfügung. Jochen Vorländer

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Hocheffizienz-Heizungsumwälzpumpen arbeiten drehzahlgeregelt und passen so die Förderleistung automatisch dem jeweiligen Bedarf an.

GEB 02-2016

Anspruchsvolle Heizungspumpen

Voraussetzungen für den effizienten Betrieb von Hocheffizienzpumpen Nach den Vorgaben der ErP-Richtlinie dürfen in Heizungsanlagen nur noch Hocheffizienz-Umwälzpumpen eingesetzt werden. Der Pumpentausch allein reicht aber nicht für einen hocheffizienten Betrieb der Anlage. Um die erwartete Energieeinsparung zu erzielen, ist das gesamte System und dabei vor allem auch die Anlagenhydraulik zu betrachten. Wolfgang Heinl

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