GEB Newsletter: 11-2009 | 06.05.2009

VERBÄNDE

DGfM fordert Umweltzulage im Wohnungsbau

Der Wohnungsneubau wird 2009 nach nur 148.000 in 2008 genehmigten Wohnungen erneut einen Tiefwert erreichen. Nach einer Prognose der Münchner BauMarktforschung im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM) wird sich der Negativ-Trend der vergangenen Jahre fortsetzen. Im Februar 2009 wurden im Ein- und Zweifamilienhausbereich 16% weniger Wohnungen als im Vorjahreszeitraum genehmigt, bei den Mehrfamilienhäusern lag der Rückgang bei 17%.

Mit den Argumenten „absehbarer Wohnungsmangel, insbesondere in Ballungsgebieten“ und „Arbeitsplatzverlust im Wohnungsbau“ schlägt die DGfM eine kurzfristige Einführung einer Umweltzulage für einen nachhaltigen Wohnungsbau vor. Anders als bei der Abwrackprämie für Autos, bei der ein großer Teil der Gelder ins Ausland fließe, würde eine Umweltzulage für einen nachhaltigen Wohnungsbau den konjunkturellen Einbruch durch lokale Nachfrage abfedern und die Binnenkonjunktur sinnvoll stärken. Eine direkt gewährte Umweltzulage könnte laut DGfM helfen, die derzeit von Banken geforderte ungewöhnlich hohe Eigenkapitalquote zu erreichen. Gefordert wird eine Zulage von 100 Euro pro m2 Wohnfläche mit vollzogenem Baubeginn, die auf maximal 15.000 Euro begrenzt werden könnte. GLR

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