GEB Newsletter: 22-2008 | 21.10.2008

AUFGELESEN

Thermospechte zerhacken Wärmedämmung

Bisher war nur der Raubbau von „nackter“ Wärmedämmung durch Meisen, Spatzen und Finken zum Zwecke der Materialgewinnung zum Nestbau verbreitet. Doch immer öfter sollen sich nun auch Spechte an geputzten Wärmedämmungen zu schaffen machen.
Bisher war nur der Raubbau von „nackter“ Wärmedämmung durch Meisen, Spatzen und Finken zum Zwecke der Materialgewinnung zum Nestbau verbreitet. Doch immer öfter sollen sich nun auch Spechte an geputzten Wärmedämmungen zu schaffen machen.
Die Medienresonanz für den Specht sah in der letzten Woche nicht gut aus. Zuerst berichtete Der Spiegel in Ausgabe 41 über den „Fliegenden Fassadenkiller“: „Umweltbewusste Hausbesitzer haben einen natürlichen Feind: Der deutsche Specht hackt mit Vorliebe Löcher in energiesparende Wärmedämmplatten.“ (Link zum Artikel). Vom 16. auf den 17. Oktober 2008 wurde der Specht dann in der ZDF-Nachrichtensendung heute nacht (Link zum Video der Sendung vom 16. Oktober, Bericht beginnt ab 10:50 min) sogar als „Ökosau“ abgestempelt. Hintergrund: Hohler Klang signalisiert dem Specht einen Leckerbissen unter der Oberfläche. Mit seinem kräftigen Schnabel entstehen so bei der Nahrungssuche schnell bis zu faustgroße Löcher in die Wärmedämmung von Außenwänden. GLR

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